Hallensaison 2011/12
RiWi mischt um den Meistertitel mit
Finalrunden Minimalziel ist Platz auf dem Podest
Wilen, 22.02.2012, Herbert Brägger
Dank dem tollen dritten Vorrundenrang kann das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen an diesem Wochenende im Kreis der ersten Vier, am Kampf um den Hallentitel aktiv mittun. Der Finalevent mit Diepolsau, Jona, RiWi und Widnau findet in Widnau statt.
RiWi hat mit der Qualifikation zur Finalrunde sein Saisonziel bereits erreicht, ist aber, motiviert durch den grossartigen dritten Vorrundenrang, bereit und gewillt die bisher guten Leistungen durch den Gewinn von Edelmetall zu bestätigen. Trainer Benjamin Meile, der über den Verlauf der Vorrunde sehr zufrieden ist, meint zu den Möglichkeiten: „Wir haben von den fünf Partien drei gewonnen und nur gegen die beiden Favoriten Feldmeister Diepoldsau und Hallenchampion Jona die Punkte abgegeben. Da aber die Niederlage gegen Jona alles andere als zwingend war, rechne ich mir durchaus Chancen für den Finaleizug aus.“
Vorentscheidung am Samstag
Halbfinalgegner am Samstag um 17’00 Uhr wird nämlich das zweitplatzierte Jona sein. Die St.Galler, die als Titelverteidiger antreten, müssen diese Partie unbedingt gewinnen um ins Finale aufzusteigen, und so im Meisterrennen zu bleiben, während RiWi hier nur gewinnen kann und versuchen wird die Überraschung mit Hilfe dieses psychologischen Vorteils zu realisieren. Das Team hat in den letzten drei Wochen gut trainiert und hat sicher auch das notwendige Selbstvertrauen für diese schwere Aufgabe. In der Partie des Ersten gegen den Vierten werden sich bereits um 14’00 Uhr Diepoldsau und Widnau ein Lokalderby liefern. Als künftiger Finalgegner von Jona oder RiWi muss eindeutig das bisher beeindruckend aufspielende, ungeschlagene Diepoldsau erwartet werden, alles Ander wäre eine riesige Sensation.
Finale oder Spiel um Rang drei?
Je nach Ausgang der Partie gegen Jona hat RiWi am Sonntag zu einer der beiden Finalpartien anzutreten. Der Sieger spielt um 15’30 Uhr um den Hallenmeistertitel, während das Verliererteam bereits um 11’30 im kleinen Finale um die bronzene Auszeichnung kämpfen wird. Falls die Thurgauer in dieser Partie zu ihrem letzten Einsatz kommen, ist stark anzunehmen, dass der Gegner Widnau heissen wird. Aufgrund der erfolgreichen Vorrundenpartie gegen diesen Widersacher hätte RiWi sicher gute Karten diese Partie für sich zu entscheiden und sein Finalrundenziel zu erfüllen. Diese Spekulation wäre aber überflüssig, sollte RiWi bereits am Samstag die Überraschung Finaleinzug schaffen. Eine spannende Ausgangslage garantiert für attraktive Spiele und faszinierenden Faustballsport in der Widnauer Aegerten-Halle.
RiWi gewinnt und steht im Halbfinale
RiWi : EE - 5:4 (11:8/7:11/7:11/11:9/5:11/11:9/10:12/11:7/11:7)
06.02.2012, Pascal Holenstein / Benjamin Meile
Am Sonntagabend fanden die letzten Partien der NLA-Hallenmeisterschaft statt. Das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen konnte eine spannende Heimpartie gegen Elgg-Ettenhausen für sich entscheiden und sicherte sich somit den dritten Tabellenrang der Vorrunde.
Nach der zuletzt klaren Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Diepoldsau war RiWi gewillt in der Heimpartie gegen Elgg-Ettenhausen wieder eine stärkere Leistung abzurufen um sich den dritten Tabellenrang und somit die bessere Ausgangslage in den Halbfinals zu erspielen. RiWi war sich der Wichtigkeit dieses Spiels jederzeit bewusst, hätte man doch mit einer sehr klaren Niederlage noch auf den fünften Rang abrutschen und die Finalrunde verpassen können.
Nervöser Start
RiWi startete etwas nervös und verhalten ins Spiel und lag schnell mit drei Bällen zurück. Durch eine klare Leistungssteigerung und grossem Einsatz konnte RiWi den ersten Durchgang doch noch für sich entscheiden. In den beiden folgenden Sätzen fehlte es RiWi an der letzten Konsequenz und Entschlossenheit. Die Defensive wirkte unsicherer, die Zuspiele waren nicht konstant und am Angriff konnte zu wenig Druck entwickelt werden. Daher war es nicht überraschend, dass die beiden Sätze an den Gast gingen. Noch vor der Pause gelang RiWi erneut eine Steigerung und der wichtige Satzausgleich zum 2:2. Dies sollte der Mannschaft Sicherheit geben, denn nun war man definitiv für den Finalevent qualifiziert.
Nach der zehnminütigen Pause schaffte es RiWi jedoch nicht den Schwung aus dem vorigen Satz mitzunehmen und geriet ins alte Fahrwasser aus den Sätzen zwei und drei zurück. Der klare 5:11 Satzverlust konnte das Team aber nochmals aufrütteln.
Spannender Schluss
In der Folge entwickelte sich eine spannende und umstrittene Partie, die jederzeit auf Messers Schneide stand und die beide Teams als Sieger hätten beenden können. Es wurde um jeden Ball gekämpft und umstrittene Blockduelle trugen zur Brisanz der Partie bei. RiWi schaffte es, getragen von der tollen Heimstimmung durch das Publikum und enormem Kampfgeist, das Ruder herumzureissen und die Partie für sich zu entscheiden.
Erleichtert über den Sieg meinte Trainier Benjamin Meile nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden mit der kämpferischen Leistung meines Teams. Die Einstellung und Bereitschaft stimmte jederzeit. Das Team kann über solche Erfolge zusammenwachsen und enorm viel Selbstvertrauen gewinnen. Technisch müssen wir uns noch verbessern, um den Exploit im Halbfinale zu schaffen.“
Alles möglich an Finalrunde
Dank dem Heimsieg gegen Elgg-Ettenhausen beendet RiWi die Vorrunde auf dem tollen dritten Platz und trifft im Halbfinalspiel, das am 25. Februar in Widnau stattfindet, auf den Tabellenzweiten Jona.
Trotz der klaren Heimniederlage gegen Jona in der Vorrunde wäre in dieser Partie mehr möglich gewesen. Es wird daher eine erneut spannende Partie erwartet, in der RiWi die Überraschung und somit den Finaleinzug schaffen könnte.
RiWi: Marco Kumli, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Benno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein, Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi will Sieg zum Vorrundenabschluss
Dritter Rang soll gehalten werden
Wilen, 01.02.2012, Herbert Brägger
Trotz der Niederlage gegen Titelfavorit und Feldmeister Diepoldsau vom vergangenen Wochenende, bleibt das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen auf Finalrundenkurs. Es ist zu hoffen, dass die Thurgauer ihren schwachen Tag, den sie in dieser Partie eingezogen haben vergessen haben, an den aufgezeigten Schwächen gearbeitet haben und für die anstehende Schlusspartie der Vorrunde wieder die gute Leistung aus den vorherigen Partien abrufen können. Das Ziel des Teams um Trainer Benjamin Meile ist nämlich ganz klar, den aktuell grossartigen dritten Tabellenrang halten zu können, wozu ein Heimerfolg gegen das fünftplatzierte Elgg-Ettenhausen notwendig wäre.
Spannende Ausgangslage
Die Ausgangslage vor der Abschlussrunde zeigt sich spannend wie selten zuvor. Nur die beiden noch ungeschlagenen Leader, Diepoldsau und Jona, die noch gegeneinander um den Vorrundensieg antreten müssen, sind bereits für die Finalrunde qualifiziert. Um die beiden andern Plätze werden sich alle vier restlichen Teams streiten, während Widnau, Elgg-Ettenhausen und Schwellbrunn zusätzlich noch gegen den Abstieg kämpfen müssen. RiWi hat von den Vier die besten Karten, denn der Ligaerhalt ist gesichert und die Nichtqualifikation für die Finalrunde wäre nur noch bei einer hohen Niederlage am Sonntag und einem entsprechend klaren Erfolg von Schwellbrunn in Widnau möglich.
RiWi hat nur Erfolg im Fokus
Aufgrund dieser interessanten Konstellation verlangt Trainer Meile bestimmt: „Wir werden unsere Köpfe nicht mit Rechnereien belasten, sondern unseren Fokus einzig und allein auf den Sieg gegen Elgg-Ettenhausen richten. Dieser Erfolg wird uns ermöglichen uns als Vorrundendritte seriös auf das Halbfinale gegen den Zweiten vorzubereiten.“ Elgg, das in der letzten Runde gegen Widnau seine ersten beiden Zähler geholt hat, möchte an diese gute Leistung anknüpfen um dem drohenden Abstieg noch zu entkommen. RiWi muss deshalb mit starker Gegenwehr rechnen, ist aber sicher in der Lage, mit dem taktischen Einsatz seiner Stärken und mit Konzentration in den Aktionen, diesen Gegner in den Griff zu bekommen. Gerne rechnet das Team aber auch mit der vollen Unterstützung durch die Fans in der Ägelseehalle, Spannung und Stimmung garantiert. Die Partie wird am Sonntagnachmittag um 17’00 Uhr in Wilen angepfiffen.
Finalrunde Ende Februar
Die Finalrunde findet am Wochenende vom 25. und 26. Februar in Widnau statt. Die Halbfinalpartien Vorrundenerster gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten finden am Samstag statt und am Sonntag werden die beiden Finalpartien um Titel und Medaillen gespielt.
RiWi wurden die Grenzen aufgezeigt
Diepoldsau – RiWi 5:0 (11:5/11:4/11:5/11:8/13:11)
Wilen, 29.01.2012, Herbert Brägger
Über das Wochenende fanden die zweitletzten Partien der NLA-Hallenmeisterschaft statt. Das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen hatte am Donnerstagabend in Diepoldsau gegen den Feldmeister anzutreten und musste dort eine klare 0:5 Niederlage einstecken.
Nach der tollen Leistung vor Wochenfrist gegen Schwellbrunn, die bereits die Erfüllung des Saisonziels, nämlich die Sicherstellung der Ligazugehörigkeit bedeutete, hatte RiWi in der Halle des hohen Meisterschaftsfavoriten Diepoldsau nichts zu verlieren. Da man durch diesen Erfolg auch die Teilnahme an der Finalrunde der ersten Vier sehr nahe war, setzten sich die Thurgauer das Ziel, den aktuellen dritten Tabellenrang in den letzten beiden Partien zu verteidigen und zu sichern. Der Gedanke, dass dies bereits mit einem Erfolg gegen Diepoldsau geschehen würde war sicher zu vermessen, aber trotzdem reifte in einigen Hinterköpfen die Vorstellung die riesige Überraschung schaffen zu können.
Den Schneid schnell abgekauft
Entsprechend locker und erwartungsvoll ging der Gast an die schwere Aufgabe. Der Gegner liess aber nichts zu, begann mit seiner stärksten Formation und setzte RiWi mit einer gekonnten Offensive sofort unter gewaltigen Druck. Es war dabei dem Gast nicht möglich sein Spiel erfolgreich in die Partie mit einzubringen, zu sehr war man mit der Abwehr der präzis geschlagenen Bälle beschäftigt. Diepoldsau führte taktisch und technisch eindeutig die feinere Klinge und hatte keine Mühe die beiden ersten Sätze sicher mit 11:5 und 11:4 nach Hause zu spielen.
Nur langsam ins Spiel gefunden
Langsam aber sicher konnte sich nun aber auch der Gast etwas steigern. Er konnte sich immer besser auf des Gegners Taktik einstellen und bekam so vermehrt Chancen auch sein Spiel zu spielen. Am Schluss war es aber trotzdem wieder Diepoldsau, das mit einem klaren Erfolg verdient auf 3:0 Sätze davonziehen konnte.
RiWi musste nun etwas einfallen lassen und versuchen zu reagieren. Eine Umstellung im Angriff der Rheintaler verminderte den Druck ein wenig, was RiWi verhalf das Spiel nun ausgeglichen zu gestalten. Es resultierte sogar eine kurzzeitige Führung und der Schaden konnte erstmals mit 8:11 in Grenzen gehalten werden. Der fünfte Satz wurde sogar noch spannend. Es gelang RiWi gut mitzuhalten, es sah sogar so aus, als würde noch ein Satzgewinn Realität werden, aber zum Schluss war es wieder der Gastgeber, der seine grosse Klasse nochmals aufblitzen lassen und mit knappen 13:11 zum 5:0 abschliessen konnte.
Schwächen aufgedeckt
Trotz der Niederlage, mit der man realistisch gesehen rechnen musste, ist weiter nichts passiert, denn RiWi liegt immer noch auf dem dritten Platz der aktuellen Rangliste. Trainer Benjamin Meile sieht die Sache deshalb positiv: „Auch ich habe mit der Niederlage kein Problem, habe aber eine klar bessere Leistung meines Teams erwartet. Wir haben hier eine Lehrstunde erhalten, in der uns unsere Schwächen und Grenzen klar aufgezeigt wurden. Wir müssen aus dieser Partie lernen um am kommenden Sonntag das Spiel gegen Elgg-Ettenhausen gewinnen.“ Mit diesem Sieg würde RiWi die Vorrunde auf dem tollen dritten Rang abschliessen. Diese Partie findet am Sonntagabend um 17’00 Uhr in der Wilener Ägelseehalle statt, während in Jona das Heimteam gegen Diepoldsau um den Vorrundensieg kämpfen und in Widnau der Abstiegsplatz an den Gastgeber oder an Schwellbrunn gehen wird. Die Finalrunde findet erst am Wochenende vom 25. Und 26. Februar in Widnau statt.
RiWi: Marco Kumli, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Beno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi hat Ligaerhalt bereits gesichert
Schwellbrunn : RiWi - 1:5 (14:15/13:15/11:6/5:11/7:11/7:11)
Wilen, 23.01.2012, Herbert Brägger
Am Sonntagmittag hatte das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Gais gegen Schwellbrunn zur dritten Hallenmeisterschaftspartie anzutreten. Dank dem Sieg konnte der Ligaerhalt bereits gesichert und die Option auf die Finalteilnahme weiter offen gehalten werden.
Nach der langen Weihnachtspause, die RiWi gut genutzt hat um verschiedene Unzulänglichkeiten in seinem Spiel auszumerzen, fand am Sonntag die dritte von insgesamt fünf Vorrundenpartien statt. RiWi hatte in Gais gegen Schwellbrunn anzutreten, das gleich wie die Thurgauer ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage aus den ersten beiden Partien zu Buche stand. Ohne den Gegner zu unterschätzen, war man bei RiWi, nach dem Erfolg in Widnau und der guten Leistung in der Partie gegen Meister Jona, sicher diese vorentscheidende Partie zu gewinnen. Die brisante Ausgangslage war klar, denn der Sieger hätte bereits den Ligaerhalt auf sicher und weiter gute Chancen sich für den Finalevent zu qualifizieren, während der Verlierer mitten in den Abstiegsstrudel geraten würde.
Beidseitig druckloser Beginn
Die Partie begann dann auch von beiden Parteien recht vorsichtig und verhalten, denn keiner wollte natürlich dem andern ins offene Messer laufen. RiWi-Trainer Benjamin Meile hatte auch eine Erklärung für das anfänglich etwas zu drucklose Spiel seines Teams:“Unser Taktik war von Beginn weg, mit viel Geduld den Erfolg zu suchen. Wir wollten ohne grosse Risiken im Angriff aus einer sicheren Abwehr heraus mit sauber und genau gespielten Bällen zu den notwendigen Gutpunkten kommen, um den Gegner nicht mit Eigenfehlern aufzubauen und stark zu machen. Ich denke, dies ist uns gut gelungen.“ Es brauchte aber in den ersten beiden Sätzen auch etwas Glück, dass der Gast am Schluss auch punkten konnte, denn mit den knappen Resultate von 15:14 und 15:13 bewegte sich die Partie immer auf des Messers Schneide. Im dritten Spielabschnitt lief dann für RiWi plötzlich nichts mehr. Mit Eigenfehlern jeweils im dümmsten Moment verhalf man nun dem Gegner zu einem klaren Vorteil und liess ihn zum Zwischenresultat von 1:2 Sätzen aufschliessen.
RiWi nun mit souveräner Leistung
RiWi gelang es in der Folge den Druck etwas zu erhöhen und gleich zum Satzbeginn auf 5:0 wegzuziehen. Dadurch verlor der Gegner schnell die Konzentration, wirkte nun deutlich nervöser, produzierte dadurch mehr Eigenfehler und musste sich mit 11:5 dem nun stark aufspielenden Gast geschlagen geben. Die Hinterthurgauer wirkten nun äusserst souverän und selbstbewusst und hatten keine Mühe mehr Schwellbrunn bis zur Entscheidung von 5:1 klar unter Kontrolle zu halten. Der anwesende RiWi-Präsident Harry Stehrenberger war nach den Spiel begeistert und meinte: „RiWi hat mit einem taktisch geschickten Konzept das Spiel schlussendlich klar dominiert. Ich bin sicher, dass wir auf dem richtigen Weg zum direkten Wiederaufstieg in der kommenden Feldmeisterschaft sind.“
Saisonziel erreicht
RiWi liegt nun mit vier Zählern hinter den beiden Meisteranwärtern Jona und Diepoldsau, die beide sechs Punkte auf ihrem Konto haben, auf dem dritten Tabellenrang. Das Saisonziel Ligaerhalt ist bereits erreicht und die Voraussetzungen für die mögliche Teilnahme am Finalevent der besten Vier sind ausgezeichnet. Mit dieser Grundlage kann RiWi am Donnerstagabend um 19’30 Uhr locker auswärts gegen den Meisterfavoriten Diepoldsau antreten. Vielleicht liegt sogar eine Überraschung drin, bevor am Sonntag, dem 5. Februar Schlusslicht Elgg-Ettenhausen in der Ägelseehalle zur letzten Vorrundenpartie antreten muss.
RiWi: Marco Kumli, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Beno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi bereit für erfolgreichen Endspurt
Vorentscheidende Partie gegen Schwellbrunn
18.01.2011, Herbert Brägger
Nach der langen Weihnachtspause geht für das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am kommenden Sonntag die Hallenmeisterschaft in die entscheidende Phase. Da die sechs NLA-Teams nur eine einfache Vorrunde spielen, müssen alle offenen Fragen bezüglich Finalteilnahme und Abstieg in den noch ausstehenden drei Partien während den nächsten zwei Wochen beantwortet werden.
Guten Start bestätigen
Der gelungene Saisonstart der Hinterthurgauer, mit einem klaren Erfolg gegen Widnau und einer etwas unglücklichen Niederlage in einer starken Partie gegen Meister Jona, gaben dem Team viel Selbstvertrauen, das Trainer Benjamin Meile versuchte über die Festtage zu konservieren. Dazu wurde intensiv an den Automatismen und an der Konstanz im RiWi-Spiel gearbeitet. Meile wirkt überzeugt, wenn er sagt: „Wir haben nun das Potenzial um mit weiteren Erfolgen unser Ziel Ligaerhalt zu realisieren, ja sogar um uns für den Finalevent der ersten Vier zu qualifizieren.“ Er weiss aber, dass dazu eine hundertprozentige Leistung erforderlich ist und von seinem Team eine Bestätigung der guten Spiele beim Meisterschaftsstart erwartet werden muss. Die drei Gegner, mit denen es RiWi noch zu tun bekommt, werden sicher keine Geschenke verteilen, denn Feldmeister Diepoldsau möchte nur allzu gerne auch den Hallentitel ins Rheintal holen und Schwellbrunn und Elgg Ettenhausen brauchen noch dringend Punkte um sich aus dem Abstiegskampf zu verabschieden.
Erstes Spiel unbedingt gewinnen
Das Ziel von RiWi muss deshalb sein, bereits die erste der drei restlichen Partien zu gewinnen, um sich seinerseits den Ligaerhalt zu sichern und sich die Option Finalanlass weiter offen zu halten. Das Spiel gegen Schwellbrunn wird am Sonntagvormittag um 11’00 Uhr in Gais angepfiffen. Schwellbrunn, das zusammen mit RiWi auf dem Feld in die NLB abgestiegen ist, hat bisher positiv überrascht und sich nach einer Niederlage gegen Favorit Diepoldsau mit einem klaren Erfolg gegen Elgg-Ettenhausen eindrücklich zurückgemeldet. Eine spannende, ausgeglichene Partie, mit für beide vorentscheidender Wirkung, kann erwartet werden. Bereits am folgenden Donnerstagabend muss RiWi nach Diepoldsau reisen und kann dann am Sonntag, dem 5. Februar zu Hause Elgg-Ettenhausen zur letzten Vorrundenpartie empfangen. Der Finalevent der besten Vier findet erst am letzten Februarwochenende in Widnau statt.
Gutes RiWi Spiel nur schlecht belohnt
RiWi – Jona 1:5 (11:7/6:11/7:11/9:11/10:12/9:11)
Wilen, 05.12.2011, Herbert Brägger
Am letzten Samstag konnte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen die zweite Partie der Faustball-Hallenmeisterschaft in der NLA als Heimspiel austragen. Gegen Meister und Topfavorit Jona musste aber der Gastgeber trotz gutem Spiel die erste Niederlage hinnehmen.
Gestärkt mit viel Selbstvertrauen durch den wichtigen Starterfolg in Widnau und der seriösen Trainingsarbeit in den letzten zwei Wochen, stimmte die Einstellung im RiWi Team. Man war überzeugt, am Samstagabend in der heimischen Halle gegen den amtierenden Meister aus Jona die Überraschung zu schaffen.
RiWi startet erfolgreich
Trotz der Gewissheit einem Meisterschaftsfavoriten gegenüber zu stehen, startete RiWi die Partie furchtlos. Jona liess sich vom unerwartet kecken Auftritt des Heimteams überraschen und bis zum 0:6 richtiggehend überrumpeln. Es brauchte zwei RiWi Eigenfehler bis der Gast in sein Spiel fand und sich seine ersten Punkte erspielen konnte. Dank Konzentration und Kampfgeist konnte der erste Satz aber sicher nach Hause gespielt und die 1:0 Führung gefeiert werden.
Leichter Einbruch bei RiWi
Es schien als ob RiWi, nach dem starken Auftritt, nun etwas Angst vor dem eigenen Mut bekam und das Spiel nach vorne verlor an Schwung und Präzision. Jona nutzte diese Situation sofort und setzte die Hinterthurgauer mit Klasseangriffen unter grossen Druck. Die Folge war ein klarer Satzerfolg und der Ausgleich zum 1:1. Diese Negativphase mit nur mangelhaftem Angriffsdruck dauerte bis Mitte des dritten Spielabschnittes, ehe der erschreckende Zwischenstand von 2:7 das Heimteam aufweckte.
Gute Leistung trotz Niederlage
Jetzt hatte man plötzlich wieder nichts mehr zu verlieren und wie wenn ein Schalter umgestellt worden wäre spielte RiWi wieder mutiger und druckvoller. Zum Satzerfolg reichte es trotzdem nicht mehr aber der Schaden konnte immerhin mit 7:11 noch in Grenzen gehalten werden und trotz des nun negativen Spielstandes von nun 1:2 war die Partie noch lange nicht verloren. In der Folge entwickelte sich ein hochklassiges, spannendes Spiel das den Favoriten aus Jona voll forderte. Beim Stand von 9:6 schien nun der erneute Satzausgleich Tatsache zu werden. Mit einem beeindruckenden Endspurt schaffte es aber Jona dank knappen 11:9 den Vorsprung zum 3:1 auszubauen. Ähnlich aber noch viel knapper verlief dann der fünfte Abschnitt und wieder schwang Jona dank der grösseren Routine und Abgeklärtheit am Schluss obenauf. Diesmal war es gar ein 12:10, das die Vorentscheidung zum 4:1 bedeutete. RiWi gab immer noch nicht klein bei und konnte auch im Schlusssatz den Gegner nochmals fordern, musste dann aber neidlos anerkennen dass das erfahrenere und über Alles gesehen konstantere Team verdient gewonnen hat.
Leistung über’s Ganze o.k.
Obwohl RiWi die Partie gegen den klaren Favoriten verloren hat, war Trainer Benjamin Meile zufrieden mit seinem Team, das es Jona nicht leicht machte die Punkte mitzunehmen. Er bedauert aber: „Der zu brutale Endstand von 1:5 entspricht leider nicht ganz der von uns gezeigten guten Leistung, denn wir waren bei den letzten drei Sätzen jeweils sehr nahe am Erfolg. Logisch haben wir auch noch Probleme, denn die Automatismen und die Konstanz über eine ganze Partie eine gute Leistung zu bringen sind noch zu mangelhaft.“ Da die nächsten Partien erst in der zweiten Januarhälfte stattfinden, Haben Trainer und Team viel Zeit an diesen Punkten seriös weiter zu arbeiten.
RiWi: Marco Kumli, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Beno Hess, Jonas Holenstein,
Pascal Holenstein Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi 1 spielt erste Heimpartie
Wilen, 30.11.2011, Herbert Brägger
Gut vorbereitet gegen Meister Jona
Nach dem gelungenen Saisonstart vom vorletzten Wochenende in Widnau, kann das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am kommenden Samstag sein erstes Heimspiel austragen. In der Partie gegen Jona, die um 19’00 Uhr in der Ägelseehalle angepfiffen wird, werden die Trauben aber wohl etwas höher hängen als gegen das ersatzgeschwächte Widnau, denn mit Jona wird der amtierende Meister in Wilen empfangen. Er hat seine Ambitionen zur Titelverteidigung mit einem klaren zu Null Erfolg gegen Elgg-Ettenhausen bereits deutlich angemeldet und wird wohl auch am Samstag keine Geschenke machen. Mit gesundem Selbstbewusstsein nach dem sicheren Starterfolg, ist man im RiWi-Team aber zuversichtlich und gewillt vor heimischer Kulisse die Überraschung möglich zu machen.
Nichts zu verlieren
Das Team hat sich in den letzten beiden Wochen, aufgrund der Erfahrungen aus dem Widnau Spiel, gut vorbereitet und dabei versucht die doch noch recht zahlreich aufgezeigten Mängel möglichst zu beseitigen. Trainer Benjamin Meile freut sich auf den echten Leistungstest gegen den klaren Favorit aus Jona, wenn er meint: „ Wir haben in dieser Partie nichts zu verlieren. Ich hoffe deshalb, dass meine Jungs locker bleiben und keck nach vorne spielen werden, denn nur so ist es möglich diesem Spitzenteam Paroli bieten zu können.“ Dazu sind aber auch die Fans gefordert, die Halle zu füllen und ihrem Team durch lautstarke Unterstützung zum notwendigen Selbstvertrauen zu verhelfen. Die sicher spannende und aufschlussreiche Partie wird über fünf Gewinnsätze gespielt.
Die nächste Meisterschaftsrunde wird dann erst in der zweiten Januarhälfte gespielt. RiWi wird dann auswärts gegen Schwellbrunn antreten müssen.
Erfolgreicher Start von RiWi in die neue Saison
Widnau – RiWi 2:5 (11:7/4:11/6:11/7:11/8:11/11:6/9:11)
Wilen, 20.11.2011, Herbert Brägger
Über das vergangene Wochenende startete die neue Faustball-Hallenmeisterschaft in der NLA. Das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen traf bereits am Donnerstagabend auswärts auf Widnau und eröffnete die Saison äusserst positiv mit einem wichtigen Startsieg.
Nach dem enttäuschenden Abstieg auf dem Feld trat ein erneut verjüngtes RiWi Team am Donnerstagabend in Widnau zur ersten Partie der diesjährigen NLA-Hallenmeisterschaft an. Nach den Abgängen von Altmeister und Captain Marcel Eicher und Schlagmann Kevin Hagen wurden die freien Positionen durch den routinierten Offensivspieler Marco Kumli vom B-Ligisten Oberwinterthur und durch Abwehrspieler Jonas Holenstein aus dem eigenen Nachwuchs besetzt. Nach diesen, doch recht einschneidenden Anpassungen und Verjüngungen, wartete man gespannt auf diesen ersten Ernstkampf, denn die Hallensaison, mit Ziel Ligaerhalt, soll vor Allem dem Aufbau für die nächste Feldsaison, mit Ziel sofortiger Wiederaufstieg, dienen.
RiWi mit nervösem Beginn
Trotz der Gewissheit, dass Angstgegner Widnau in seiner heimischen Halle nur mit einer Topleistung zu schlagen ist, waren sich die motivierten Hinterthurgauer sicher, die zu vergebenen zwei Zähler aus dem Rheintal nach Hause zu entführen. Die beiden Neulinge, die in dieser Partie ihr NLA-Debut erleben durften, fügten sich gut ins Team ein. Es lag wohl an Allen, dass die Abläufe anfangs alles Andere als optimal waren. Aus der grossen Nervosität und den Ungenauigkeiten in den Zuspielen resultierende Eigenfehler machten es Widnau sträflich leicht, zum ersten Satzgewinn zu kommen. Es gelang dann aber RiWi sich in der Folge klar zu steigern. Das Spiel wurde stabiler, Druck und Risikobereitschaft stiegen merklich an. Widnau, das auf seinen Hauptschläger aus Verletzungsgründen verzichten musste, half nun RiWi zusätzlich mittels Eigenfehlern zu einer komfortablen 10:1 Führung und damit zum Satzausgleich.
RiWi ins Spiel gefunden
Bestätigt durch diese Leistung glaubte nun das Team endlich an seine Möglichkeiten. Die Abwehr versorgte nun den Angriff mit guten ersten Bällen, die Aktionen wurden druckvoller und solid und deutlich war zu sehen, dass nun mit furchtlosem Kampf der Gegner unter Kontrolle gehalten werden konnte. Satz drei und vier wurden so klar nach Hause gespielt und der gute Lauf und der Spielstand von nun 3:1 für den Gast, liessen glauben, dass die Sache nun „gelaufen“ sei.
Nach der anschliessenden kurzen Pause starteten Die Thurgauer aber wieder zu unkonzentriert, was den Gegner sofort wieder zurück ins Spiel finden liess. Beim 8:5 für den Gastgeber wurde dann Cyrill Mettler ins Spiel gebracht. Der junge Angreifer machte einen tollen Job, wurde zum Satzwinner und verhalf seinem Team zum 4:1. Dass der Sack nun doch noch nicht zu gemacht werden konnte war klar die Folge eines unverzeihlichen Schlendrians, der sich nun im Team breit machte und dem Gegner zum zweiten Satzgewinn verhalf. Nach diesem Patzer konnte RiWi aber nochmals Reserven frei machen. Dank starken Angriffen und neuem Kampfgeist konnte so das nun plötzlich stärker spielende Heimteam nur äusserst knapp bezwungen werden und der Gewinn der beiden Zähler gefeiert werden.
Noch Baustellen vorhanden
Trainer Meile wirkt zufrieden, wenn er sagt: „Wir haben übers ganze gesehen gut gespielt und die beiden Neulinge haben mich überzeugt. In meinem Team ist aber noch Einiges drin, denn es haben sich auch heute wieder klar die noch offenen Baustellen gezeigt. Der Beweis, dass wir kein Kanonenfutter sind wird sicher das Selbstvertrauen meiner Jungs stärken.“ Er freut sich bereits auf die Heimpartie gegen Meister und Leader Jona, die am Samstag, dem 3. Dezember um 19’00 Uhr in der Wilener Ägelseehalle ausgetragen wird.
RiWi: Marco Kumli, Philipp Jung, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Beno Hess, Jonas Holenstein, Pascal Holenstein (verletzt) Trainer/Coach: Benjamin Meile
Mission Wiederaufstieg hat bei RiWi begonnen
Hallensaison als Aufbauphase für nächsten Sommer
Wilen, 14.11.2011, Herbert Brägger
Nach dem ernüchternden Abstieg in der vergangenen Meisterschaft und der erneuten Verjüngung im Teams, möchte RiWi die neue Hallensaison nutzen, ein neues Fanjonteam für den geplanten Wiederaufstieg im nächsten Sommer auf zu bauen.
Die vergangene Feldmeisterschaft ist für das RiWi NLA-Team alles andere als optimal verlaufen. Trotz einem guten, verheissungsvollen Start gelang es auch diesmal nicht die notwendigen Punkte zu holen um sich bereits in der Vorrunde den Ligaerhalt zu sichern. Es zeigte sich je länger je mehr, dass man mit dem Erfolgsdruck nur schlecht umgehen konnte. Dies bestätigte sich dann auch in der Abstiegsbarrage, in der RiWi das Glück vom Vorjahr nicht mehr zur Seite hatte und chancenlos den Abstieg hinnehmen musste. Dies bedeutete nach fünfzehn jähriger Zugehörigkeit zur NLA, gekrönt mit vier Meistertiteln und zwei Cupsiegen, eine riesige Enttäuschung für das Team, die Fans und den Verein.
Situation analysiert
Da der Wegzug von Schlagmann Kevin Hagen und der Rücktritt ins zweite Glied von RiWi Urgestein Marcel Eicher bereits vor dem Abstieg feststand, war der Vorstand gefordert, neue Grundlagen für eine erfolgreichere Zukunft zu schaffen. Dies bedeutete den Einbau neuer Spieler in den Kader um mindestens einmal die Abgänge zu kompensieren. Auch sollte einer der Neuen ein gestandener, erfahrener Spieler sein, der anstelle von Eicher Ruhe und Sicherheit ins Team bringen kann. Es darf nämlich nicht sein, dass weiterhin infolge ängstlichem Beginn die Startsätze verloren gehen, RiWi sich dann plötzlich befreit und mutig zum Ausgleich spielt, um am Schluss aus Angst vor einer Niederlage nervös und zerfahren agiert um die Partie doch tatsächlich noch zu verlieren. Das Selbstvertrauen und der Mut zum Risiko, wie am Anfang der letzten Saison eindrücklich gezeigt, müsste doch über die ganze Saison hin konserviert werden können.
Ziel ist direkter Wiederaufstieg
Die beiden Vakanzen im Team konnten erfolgversprechend beseitigt werden. Man einigte sich auch auf das Hallenziel Ligaerhalt in der NLA, betrachtet aber die Hallensaison primär als Vorbereitungs- und Aufbauphase für die nächste Feldsaison in der NLB, denn es ist vorgesehen, dass das aktuelle Hallenkader auch im Sommer so zusammen spielen wird. Beschlossen ist auch, dass der Vorstand bei allen seinen Handlungen den sofortigen Wiederaufstieg im Fokus haben wird.
Neue Kaderzusammensetzung
Auf Grund der aktuellen Kaderzusammensetzung ergibt sich erneut eine Verjüngung in Team, aber die Lücken, die die beiden Abgänge hinterlassen sind gross. Coach Benjamin Meile, der das Team weiter führen wird, ist aber überzeugt, dass sie optimal gefüllt werden konnten. Für den bei Oberentfelden eine neue Herausforderung suchenden Schlagmann Kevin Hagen konnte ein auswärtiger Spieler verpflichtet werden. Marco Kumli vom TV Oberwinterthur wird seinen Part übernehmen und gleichzeitig als gestandener, routinierter NLB-Schlagmann die Aufgabe des Führungsspielers übernehmen. Für den künftig bei RiWi’s Reserven eingesetzten Marcel Eicher konnte der eigene Nachwuchsspieler Jonas Holenstein aus dem letztjährigen NLB Team übernommen werden. Die bisherigen Angreifer Philipp Jung und Cyrill Mettler, sowie die Defensivfraktion mit Pascal Holenstein, Marco Bosshart, Silvan Jung und Benno Hess verbleiben im Team.
Saisonstart in Widnau
Coach Meile kann also mit einem Achterkader zuversichtlich in die Hallensaison starten, die am Donnerstagabend dem 17.November um 19’30 Uhr mit einer Auswärtspartie gegen Widnau starten wird. Das allerdings hoch gesteckte Ziel für den Coach und das motivierte neue Team ist klar, die zwei Zähler aus dem Rheintal nach Hause zu holen.
Feldsaison 2011
RiWi droht Teilnahme an der Abstiegs-Barrage
Heimrunde soll erfolgreichere Schlussphase auslösen
Wilen, 22.08.2011, Herbert Brägger
Am Samstag können die Faustballer von Rickenbach-Wilen mit einer Heimrunde zum Meisterschaftsendspurt starten. Punkte gegen Elgg-Ettenhausen und Neuendorf, Gegner aus der unteren Tabellenregion, müssen her, um RiWi‘s ungemütliche Situation zu entschärfen.
Als Folge der beiden Nullrunden vor der Sommerpause ist RiWi mit nur acht Zählern auf den siebenten Rang abgerutscht, zu nahe an den gefürchteten achten, der die Teilnahme an der Abstiegs-Barrage zur Folge hätte. Der momentane Inhaber dieses achten Rangs liegt punktemässig auf exakter Augenhöhe mit RiWi, denn Elgg-Ettenhausen hat ebenfalls acht Zähler auf seinem Konto. Der direkte Absteiger auf Rang neun steht zum Glück bereits praktisch fest, denn Meister Schwellbrunn liegt vier Partien vor Schluss der Qualifikationsrunde acht Punkte hinter RiWi und Elgg, abgeschlagen an der letzten Stelle.
RiWi braucht wichtige Siege
Man weiss bei den Hinterthurgauern nur zu gut, was eine Teilnahme an der Barrage bedeutet, ist man doch im letzten Jahr gegen die beiden hochmotivierten NLB-Ersten nur ganz knapp und mit viel Glück am drohenden Abstieg vorbei geschrammt. Um diese ungemütliche Situation zu verhindern, bietet die Heimrunde am Samstag eine erste gute Gelegenheit. Aus den sogenannten Vierpunktespielen gegen das mitgefährdete Elgg-Ettenhausen und gegen Aufsteiger Neuendorf, der nur zwei Punkte vor RiWi liegt, müssen unbedingt Zähler her, idealerweise deren vier. Abwehrspieler Silvan Jung, der mit der U21-Nati Europameistersilber geholt hat und Captain Marcel Eicher, der an der WM in Österreich zum letzten Mal mit der Schweizer Nati im Einsatz war, sind fit und bereit sich nun wieder vollständig auf ihre Aufgaben bei RiWi zu fokussieren. Auch das restliche Kader ist gut vorbereitet und gesund, deshalb ist Trainer Benjamin Meile zuversichtlich wenn er sagt: „Wir haben gute Chancen die unbefriedigende Situation bereits am Samstag mit druckvollem Offensivspiel zu entschärfen und dadurch zu verhindern, dass wir in der letzten Runde gegen Schlusslicht Schwellbrunn und gegen das Spitzenteam Oberentfelden noch zu sehr unter Druck und in Zugzwang kommen.“
Noch Chance für Finalrunde
Sollte RiWi ein guter Lauf durch die letzen Meisterschaftspartien gelingen, könnte sogar noch die Qualifikation zur Finalrunde Tatsache werden. Auf dem dazu notwendigen fünften Rang liegt zurzeit Neuendorf mit nur gerade zwei Zählern mehr als RiWi, punktgleich mit dem Sechsten, Widnau. Diese Qualifikation würde zu den Spielen um die Ränge drei bis fünf am Finalevent am 10. und 11. September in Jona berechtigen.
Spannung garantiert
Die gefährliche Tabellensituation und die gleichzeitig noch intakte Chance auf höhere Ziele werden bestimmt die Basis bilden für spannende, kämpferische Spiele auf der Ägelseeanlage in Wilen. Um 17’00 Uhr wird die Partie gegen Elgg-Ettenhausen angepfiffen und nach dem Aufeinandertreffen der beiden Gastmannschaften wird noch gegen Neuendorf gespielt. Die Aufgaben für das RiWi-Team werden sicher nicht einfach sein und nur eine mindestens hundertprozentige Leistung und die optimale Tagesform der Angreifer können zum erhofften Erfolg führen. Auch die Anwesenheit möglichst vieler Fans wird notwendig sein um das Heimteam im harten Kampf um den Ligaerhalt lautstark zu unterstützen.
Letzte Entschlossenheit fehlte zum Erfolg
Wigoltingen - RiWi 3:2 (11:6/7:11/11:8/8:11/11:8)
Diepoldsau - RiWi 3:0 (12:10/11:5/11:7)
Wilen, 27.06.2011, Herbert Brägger
Zu den Meisterschaftspartien elf und zwölf musste die Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag in Diepoldsau antreten. Die Niederlagen gegen Wigoltingen und gegen den Gastgeber hatten Folgen, RiWi rutschte auf den ungemütlichen siebenten Rang ab.
Nach der punktelosen Heimrunde vor Wochenfrist war man bei RiWi gewillt, diese Scharte am Samstag in Diepoldsau wieder auszumerzen. Damit dieser Plan gegen das viertplatzierte Wigoltingen und gegen den klaren Leader Diepoldsau aufgehen konnte, bedurfte es aber einer wesentlichen besseren Leistung, als der in den letzten Partien gezeigten. Die Tatsache, dass die Hinterthurgauer das einzige Team sind, das Diepoldsau bisher bezwingen konnte, gab dem Team Auftrieb und Zuversicht wieder zum Erfolg zurückzufinden. RiWi konnte sich dann auch steigern, zeigte besseren Faustball als zuletzt gesehen, musste aber am Schluss trotzdem ohne Punkte nach Hause reisen. Neben der letzten Entschlossenheit fehlte auch das notwendige Glück für ein positives Resultat.
Spannende Partie mit Klasse
Zuerst hatten es die RiWi-Spieler mit dem Kantonsrivalen Wigoltingen zu tun. Vermutlich war es die klare Niederlage gegen diesen Gegner im Hinspiel, die bewirkte, dass RiWi etwas ängstlich in diese Partie ging. Man fand nicht ins Spiel und musste den ersten Satz klar abgeben. Nun konnte sich RiWi aber auffangen. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit fanden die Hinterthurgauer immer besser zu ihren Möglichkeiten und es entwickelte sich eine Partie auf hohem Niveau. RiWi dominierte nun diesen Spielabschnitt klar und konnte zum 1:1 ausgleichen. Wigoltingen schaffte es aber trotz tollen Aktionen des Gegners, sich dank Punkten im richtigen Moment wieder in Front zu spielen. Stark war in der Folge aber wie sich die jungen RiWi-Akteure erneut den Ausgleich erkämpfen konnten. Dank Vollgas und Selbstvertrauen konnten sie so die Partie weiter offen halten. Eine knappe Führung beim Seitenwechsel im entscheidenden fünften Satz konnte sogar bis zum erfolgversprechenden 8:6 gehalten werden ehe erneut das letzte Durchsetzungsvermögen fehlte und der glückliche Gegner dem enttäuschten RiWi-Team doch noch „die Butter vom Brot nehmen“ konnte.
Starke Startphase war zu wenig
Die Enttäuschung war aber glücklicherweise schnell vergessen. RiWi spielte nun gegen Leader Diepoldsau einen frischen, kompromisslosen Faustball und konnte damit dem klaren Favoriten Paroli bieten. Der Gast erspielte sich sogar den ersten Satzball der vom gegnerischen Schlagmann gekontert wurde. Es war aber wieder der leichte „Klick“ in den Köpfen der Thurgauer, der sie durch zwei unnötigen Eigenfehlern um den verdienten Erfolg brachte. Diepoldsau zeigte sich erleichtert über den knappen Erfolg, baute sich an diesem Resultat auf und übernahm in der Folge klar das Spieldiktat. Bei RiWi war die Luft nun etwas draussen und dem Gastgeber gelang die Revanche für die Hinrundenniederlage zum Schluss doch klar.
Sommerpause nutzen
Trainer Benjamin Meile resümierte: „Mit der Ausbeute bin ich natürlich nicht zufrieden, sehe aber, dass Potenzial für Mehr vorhanden ist. Wir müssen die Sommerpause und die beiden grossen Turniere in Jona und Widnau nutzen um mehr Durchsetzungsvermögen und Biss bis zum Schlusspfiff in unser Spiel zu bringen.“ RiWi ist nun nach diesen Niederlagen mit acht Zählern auf den drittletzten Rang abgerutscht und hat den ganzen Vorsprung auf Elgg-Ettenhausen, das hinter RiWi auf dem Barrageplatz liegt, verspielt. Eine heisse Schlussphase gegen diesen Barrageplatz wird das Team ab Ende August erwarten. Gilt es doch in den noch ausstehenden vier Partien neben Oberentfelden noch gegen die mit gefährdeten Teams, aus Elgg-Ettenhausen, Neuendorf und Schwellbrunn, sogenannte „Vierpunktespiele“ auszutragen. Schwellbrunn, das mit immer noch null Punkten am Tabellenende liegt wird wohl der direkte Absteiger sein.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein, Trainer/Coach: Benjamin Meile
Erste Heimrunde wurde zur ersten Nullrunde
RiWi - Jona 0:3 (9:11/7:11/6:11)
RiWi - Widnau 2:3 (10:12/6:11/11:5/11:1/8:11)
Wilen, 20.06.2011, Herbert Brägger
Zu den ersten Rückrundenpartien konnte die Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag Jona und Widnau auf dem heimischen Rasen in Wilen empfangen. Trotz hochgesteckten Erwartungen mussten erstmals zwei Niederlagen in Kauf genommen werden.
RiWi hatte sich nach der nur mässigen Leistung in Schwellbrunn für seine ersten beiden Heimpartien am Samstag sehr viel vorgenommen. Nach vier Spielrunden mit je einem Erfolg und einer Niederlage, wollte man vor eigenem Publikum erstmals beide Partien siegreich gestalten. Man war sich allerdings der Stärken der beiden Gegner bewusst, hatte man doch gegen das aktuell drittplatzierte Jona bereits in der Hinrunde die Punkte abgeben müssen und auch gegen das zwei Zähler hinter RiWi rangierte Widnau wusste man, dass trotz des Sieges beim ersten Aufeinandertreffen, nur eine Topleistung zum Erfolg führen könnte. Trotz viel Selbstvertrauen nach den guten Trainings über Pfingsten konnte der Gastgeber aber seine Möglichkeiten nur phasenweise ausspielen und musste, mangels Konstanz und der zum Erfolg erforderlichen Coolness, erstmals eine schmerzhafte, sicher unnötige Nullrunde hinnehmen.
Ansprechende Leistung nur zu Beginn
In der Startpartie gegen Jona konnte sich RiWi im ersten Satz lange auf Augenhöhe des Favoriten halten, konnte sich aber gegen seine starke Defensive keine Vorteile herausspielen. Der erste gegnerische Satzball wurde noch zum 9:10 abgewehrt, ehe dann aber Jona, dank einem langen Angriffsball auf die etwas unsicher wirkende RiWi- Abwehr, den ersten Teilerfolg feiern konnte. Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es den Thurgauern mit Anspielen auf den gegnerischen Hauptangreifer anfänglich mitzuhalten. Trotz erneuten Abwehrproblemen und dadurch nachlassendem Angriffsdruck reichte es sogar zur erstmaligen Führung ehe Jona die RiWi-Schwächen vermehrt ausnutzte und eine tolle Schlussoffensive zum erneuten Satzerfolg spielte. Nun war der Faden gerissen und der Gast hatte keine Mühe mehr sich die beiden Punkte aus dieser Partie zu holen.
Sich selber um den Erfolg gebracht
Da die erhoffte Vollrunde nun nicht mehr zu realisieren war, wollte man wenigstens die beiden Zähler aus der Partie gegen Widnau. Dieses Vorhaben schien aufzugehen, konnte sich doch RiWi dank einer Serie genialer Angriffsbälle schnell um vier Punkte absetzen. Ein leichtes Nachlassen liess aber Widnau plötzlich auf 8:8 aufschliessen. RiWi konterte erneut und hatte beim 10:8 den ersten Satzball. Was nun aber folgte war unfassbar, denn anstatt jetzt den Sack zuzumachen produzierten die Gastgeber vier Eigenfehler in Serie und verschenkten den Satz noch mit 10:12 an den Gegner. Die Eigenfehlerserie war nun nicht mehr zu stoppen und Widnau brauchte kein grosses Spiel um auch den zweiten Abschnitt zu gewinnen. Was keiner mehr erwartet hat trat nun aber ein. RiWi konnte sich plötzlich wieder steigern und es war nun der Gegner der die Fehler machte und es zuliess, dass RiWi mit 11:6 und 11:1 noch zum 2:2 ausgleichen konnte. Wer nun glaubte RiWi könne die Partie nun nach Hause spielen irrte gewaltig. Nach der 6:5 Führung beim Seitenwechsel war es nämlich wieder Widnau, das von unglaublichen Fehlern des Gastgebers profitierte und doch noch reüssieren konnte
Unbefriedigender Heimauftritt
Trainer Benjamin Meile war sehr unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben uns selber mit dummen Fehlern um den Erfolg gebracht, aber wir wissen ja zum Glück, dass wir es auch besser können. Wir müssen versuchen unsere Stärken wieder besser umzusetzen und wieder mehr Konstanz zu erhalten.“ Er ist nun gefordert sein Team bis zum Samstag wieder aufzubauen, denn zu den beiden letzten Partien vor den Sommerferien warten in Diepoldsau mit dem einheimischen Tabellenführer und dem viertplatzierten Wigoltingen zwei Spitzenteams auf den Ranglistensechsten RiWi.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Jung, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein,
Ersatz: Cyrill Mettler; Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi spielt seine erste Heimrunde
Starke Teams werden in Wilen erwartet
Wilen, 14.06.2011, Herbert Brägger
Zu seinen ersten beiden Rückrundenpartien kann das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag mit Jona und Widnau zwei starke, attraktive Gegner auf dem heimischen Rasen in Wilen empfangen.
Nach einer recht erfolgreichen Hinrunde, in der das junge, neu geformte RiWi-Team gegenüber dem Vorjahr deutliche Fortschritte bezüglich Konstanz, Sicherheit und Durchsetzungsvermögen gezeigt hat, ist man gespannt auf den anstehenden ersten Heimauftritt. Die Erwartungen im gesamten Umfeld sind entsprechend hoch gesteckt, liegt doch RiWi nach acht Partien mit acht Zählern zusammen mit den punktgleichen Teams aus Wigoltingen und Neuendorf in der Ranglistenmitte. Meisterfavorit Diepoldsau mit vierzehn Punkten sowie die beiden ersten Verfolger Jona und Oberentfelden mit je deren zwölf, bilden die aktuelle Spitze, während Widnau, Elgg-Ettenhausen und Schwellbrunn mit sechs, vier und null Punkten am Tabellenende stehen.
Trainer Meile ist zufrieden
Trainer Benjamin Meile beurteilt die Hinrunde wie folgt: „Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Meisterschaftsverlauf. Natürlich wäre noch dieser oder jener zusätzliche Punkt drin gelegen. Wir sind aber ein sehr junges Team, das in den letzten Monaten grosse Fortschritte gemacht hat, haben aber natürlich noch immer viele Baustellen, wo noch einiges an Verbesserungspotenzial vorhanden ist.“ Angesprochen auf die schwache letzte Runde in Schwellbrunn ist er zusammen mit seinem Team überzeugt, die zwei Wochen über Pfingsten gut genutzt zu haben, um sich für die neuen Aufgaben neu konzentrieren zu können.
Starke Gegner erwartet
RiWi hat am Samstag ab 17’00 Uhr gegen den letztjährigen Bronzegewinner Jona und gegen Widnau anzutreten, eine schwere Aufgabe gegen zwei äusserst spielstarke Gegner. Schon in der Hinrunde in Jona bedurfte es einer hundertprozentigen Leistung um gegen Widnau zu reüssieren, während gegen Jona ein leichter Leistungseinbruch einen positiven Spielausgang klar verhinderte. Das Team ist komplett und gesund und ist scharf darauf, seinem Publikum zu Hause spektakulären, kampfstarken Faustballsport zu bieten und hat zweifelsfrei auch das notwendige Potenzial um diesmal beide Partien gewinnen zu können, denn die Revanche gegen Jona ist noch offen. Mit einer Vollrunde könnte sich RiWi in der vorderen Tabellenhälfte etablieren und gegen hinten mehr Luft verschaffen.
RiWi zeigte nur ungenügende Leistung
Oberentfelden – RiWi 3:0 (12:10/11:5/11:6)
Schwellbrunn - RiWi 1:3 (7:11/11:4/6:11/6:11)
Wilen, 06.06.2011, Herbert Brägger
Zu den bereits letzten beiden Partien der Hinrunde musste die Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag in Schwellbrunn antreten. Ohne das gewohnte Leistungsniveau zu erreichen resultierten eine Niederlage gegen Oberentfelden und ein Sieg gegen den Gastgeber.
Dreimal zwei Zähler, von jeweils vier möglichen ist die Ausbeute aus den bisherigen Meisterschaftsrunden. Obwohl man sich der momentanen Stärke von Gegner Oberentfelden bewusst war, rechnete man in den Reihen von RiWi endlich mit einer Vollrunde gegen die Aargauer und gegen Schlusslicht Schwellbrunn. Die gute Leistung der letzten Runden konnte aber von RiWi an diesem Tag nicht zu hundert Prozent erbracht werden und dies reichte so nicht, um gegen Oberentfelden zu reüssieren. Selbst der Erfolg über den Gastgeber musste hart erkämpft werden um wenigstens wieder zu zwei Zählern zu kommen. Auffallend war die plötzlich wieder auftretende hohe Zahl an Eigenfehlern.
RiWi Leistung reichte nicht
In der ersten Partie gegen Oberentfelden fand RiWi, trotz dem Fehlstart mit zwei Eigenfehlern, schnell ins Spiel und erkämpfte sich einen Vorteil zum 7:5. Der nächste tolle Angriffsball sollte für drei Pluspunkte sorgen, ging aber knapp ins Aus und der Vorsprung war bis auf einen Gutpunkt weg. Diese negative Aktion war sowas wie die Schlüsselszene für die folgenden Probleme. Von jetzt an lief nichts mehr so richtig rund, der Gegner konterte erfolgreich und beim Stande von 10:11 war es RiWi, das mit einem Servicefehler den Satz an den Gegner abtrat. Im zweiten Spielabschnitt rechnete man nun mit der bekannten RiWi Reaktion. Nichts geschah, im Gegenteil das Team wirkte unkonzentriert, ja zum Teil gar etwas schläfrig. Die spielstarken Aargauer nutzten diese Schwächen und diesmal waren es zum Schluss gar drei Anspielfehler, die zur klaren Entscheidung und zum 0:2 führten. Nun schien RiWi wieder etwas besser ins Spiel zu finden, leider nur bis zum 5:5, dann war es erneut der Gegner, der sich mit einer eindrücklichen Serie zum klaren Sieger durchspielte.
RiWi nun unter Erfolgsdruck
Nun mussten, um die Minimalvorgabe noch zu erfüllen, gegen Schlusslicht Schwellbrunn dringend zwei Zähler her. Der Gastgeber startete recht harmlos und es war für die Hinterthurgauer relativ leicht trotz einer wieder nicht ganz überzeugenden Leistung den ersten Teilerfolg feiern zu können. Was dann im zweiten Satz abging war wohl einmalig. Man fühlte sich als Zuschauer im falschen Film, denn nach dem 3:2 begann nach einem Leinenfehler das Desaster. Sieben weitere Eigenfehler, nur unterbrochen durch einen ebensolchen des Gegners, beendeten den Spielabschnitt mit 11:4 für Schwellbrunn. Zum Glück wirkte sich dieser Schock positiv aus für den weiteren Verlauf der Partie. Obwohl RiWi in beiden noch verbleibenden Sätzen mit jeweils zwei unnötigen Fehlern eröffnete, bekam man das Spiel und den Gegner nun besser in den Griff und erreichte mit zwei erfolgreichen Abschnitten noch einen versöhnlichen Abschluss mit zwei wichtigen zusätzlichen Zählern.
Schlechten Tag eingezogen
Es war sicher nicht der Kunstrasen, der RiWi an der Erbringung der gewohnten Leistung hinderte, es war einfach ein schlechter Tag. Dazu kommt noch, dass Schlagmann Kevin Hagen und Zuspieler Silvan Jung die ganze letzte Woche mitten in der Lehrabschlussprüfung steckten und deshalb mit einem unvollständigen Team trainiert werden musste. Trainer Benjamin Meile meinte: „Wir haben unsere Leistung klar nicht erbracht. Oberentfelden wäre zu schlagen gewesen und gegen Schwellbrunn hatten wir Glück, dass wir uns zum Schluss nochmals auffangen konnten. Die beiden Jungs werden nun in dieser Woche ihre Prüfungen beenden und wir werden uns über die Pfingstpause neu konzentrieren und voll auf die Heimrunde fokussieren.“ RiWi liegt nun, hinter zwei punktgleichen Teams, auf dem sechsten Platz der Rangliste und spielt am Samstag, dem 18.Juni in einer Heimrunde gegen Jona und Widnau.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Jung, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein, Cyrill Mettler
Trainer/Coach: Benjamin Meile
Vollrunde lässt weiter auf sich warten
Elgg-Ettenhausen – RiWi 1:3 (7:11 / 11:3 / 8:11 / 9:11)
Neuendorf - RiWi 3:1 (12:10 / 5:11 / 11:8 / 15:14)
Wilen, 30.05.2011, Herbert Brägger
In der dritten Auswärtsrunde in Serie hatte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag in Ettenhausen anzutreten. Einem klaren Erfolg gegen Elgg-Ettenhausen folgte eine unglückliche Niederlage gegen Aufsteiger Neuendorf.
Nach dem RiWi in den ersten beiden Meisterschaftsrunden gegen jeweils zwei starke Gegner je zwei Zähler geholt hat, war man zuversichtlich, es diesmal gegen zwei Teams von der hinteren Ranglistenhälfte noch besser zu machen zu können und die erste Vollrunde zu realisieren. Dieses Vorhaben schien dann auch aufzugehen, denn nach einer starken, erfolgreichen Partie gegen die gastgebende Spielgemeinschaft Elgg-Ettenhausen rechnete RiWi damit auch aus dem Spiel gegen Aufsteiger Neuendorf zwei Zähler zu holen. Die Hinterthurgauer bekundeten aber, wie schon in den beiden bisherigen Spielrunden, Mühe, ihre Stärken auch in der zweiten Partie zu hundert Prozent ausspielen zu können. Der Aufsteiger überraschte mit einem effizienten, erfrischenden Auftritt und schaffte es knapp aber verdient, RiWi einen Strich durch die Rechnung zu machen.
RiWi am Schluss klar überlegen
In der ersten Partie gegen Elgg-Ettenhausen fand RiWi schnell ins Spiel. Der Gast zelebrierte ein gradliniges, präzises Spiel mit erfolgreichen Abschlüssen in die gegnerischen Flanken und konnte den ersten Satz mit 11:7 nach Plan abschliessen. Elgg hatte nicht viel entgegenzusetzen und konnte nur wenig Druck auf seinen Gegner erzeugen, sodass bald mit einem sicheren RiWi Erfolg gerechnet werden konnte. Als aber Elgg den zweiten Spielabschnitt dank überraschenden Punkten mit 3:0 eröffnen konnte und RiWi beim Versuch diese Serie zu beenden zwei Servicebälle ins Seitenout schlug, kippte das Spiel. Der Gast wurde nun in die Defensive gedrängt, wirkte etwas hilflos und musste mit brutalen 3:11 dem Gegner den Satzausgleich zugestehen. Klasse war, wie RiWi nun wieder ins Spiel fand. Die Partie blieb nun ausgeglichen mit leichten Vorteilen für RiWi, das jeweils zum Satzende noch zulegen konnte und die Partie mit einem vielumjubelten 3:1 nach Hause kämpfen konnte.
Spannung bis zum Schluss
Gespannt war man nun auf die Partie gegen Aufsteiger Neuendorf. RiWi wirkte weiter souverän und erspielte sich schnell einen Vorteil bis zum ersten Satzball beim Stande von 10:8, der vom Gegner aber abgewehrt werden konnte. RiWi agierte in der Folge sehr unglücklich, wurde doch der zweite Satzball ins Aus geschlagen und die zwei folgenden Anspiele landeten ebenfalls ausserhalb des Spielfeldes zum 10:12 Ergebnis zugunsten der Solothurner. Durch diese unerwartet negative Schlussphase liess sich aber das junge Team aus Rickenbach-Wilen nicht entmutigen. Stark waren die Abwehraktionen, die die Grundlage zu tollen Angriffen bildeten und fehlerlos wurde ein sensationeller 9:1 Vorteil erspielt. Da die Konzentration bei diesem Spielstand leicht nachliess verhalf RiWi mit zwei Eigenfehlern dem Gegner noch zu etwas Resultatkosmetik. Nach diesem hochverdienten 1:1 Satzausgleich wollte RiWi nun in Richtung Erfolg spielen, doch der ausgeglichene dritte Abschnitt wurde am Ende erneut mit zwei Eigenfehlern vergeben. Dieser Misserfolg war das Ergebnis von Unsicherheiten und Nachlässigkeiten die im RiWi Team plötzlich auftraten. Mit neuer Konzentration musste nun versucht werden die Partie zum 2:2 auszugleichen. RiWi schnitzerte aber weiter, Missverständnisse mehrten sich und es gelang dem nun am Erfolg schnuppernden Gegner die Partie bis zum Schluss offen zu halten und mit einem glücklichen 15:14 siegreich zu beenden. Trainer Benjamin Meile meinte: „Ich bin trotz der knappen Niederlage zufrieden mit den beiden Punkten. Wir haben übers Ganze gesehen mit kleinen Abstrichen gut gespielt und sind immer noch auf dem richtigen Weg um hoffentlich in der nächsten Runde erstmals mit vier Zählern nach Hause reisen zu können.“ RiWi liegt nun mit sechs Punkten auf dem sechsten Tabellenrang und muss am nächsten Samstag in Schwellbrunn gegen das zweitplatzierte Oberentfelden und den immer noch punktelosen Gastgeber antreten.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Jung, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein; Ersatz: Cyrill Mettler; Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi erkämpfte sich zwei weitere Zähler
Das neue Spielkonzept funktionierte nur während einer Partie
Diepoldsau – RiWi 1:3 (11:4 / 9:11 / 8:11 / 7:11)
Wigoltingen - RiWi 3:0 (11:5 / 11:7 / 11:4)
Wilen, 16.05.2011, Herbert Brägger
Zu den Meisterschaftsspielen drei und vier reiste das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag nach Wigoltingen. Einem tollen Erfolg gegen Favorit Diepoldsau folgte leider eine klare Niederlage gegen den Gastgeber.
Nach dem Gewinn von zwei Zählern in der Startrunde gegen Widnau waren die RiWi Spieler gewillt, auch im zweiten Durchgang wieder zu punkten. Trotz dem Wissen es diesmal erneut mit zwei äusserst spielstarken Gegner zu tun zu haben, forderte Trainer Benjamin Meile von seinem Team mindestens zwei weitere Punkte. Starker Regen erschwerte allerdings die Aufgabe, es gelang aber dem jungen RiWi-Team trotzdem mit einer tollen Leistung dieses Vorhaben bereits im ersten Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Diepoldsau zu realisieren. Eine um einiges schwächere Leistung führte dann aber in der Partie gegen Wigoltingen trotz besseren Wetterbedingungen zu einer enttäuschend klaren Niederlage.
Den Favoriten sicher beherrscht
In der ersten Partie gegen Diepoldsau startete RiWi ängstlich und nervös. Es war wohl der starke Brasilianische Schlagmann in den Reihen des erklärten Meisterschaftsfavoriten, der die RiWi Spieler in einer vergangenen Hallenpartie alt aussehen liess, der diese Blockade verursachte. RiWi fand nie ins Spiel und musste den ersten Satz sang- und klanglos mit 4:11 abgeben. Als erster erholte sich dann aber Schlagmann Philipp Jung von diesem Anfangsschock. Er hielt zu Beginn des zweiten Abschnittes sich und seine immer noch wankenden Kameraden mit Klasse Servicepunkten im Spiel und gab ihnen dadurch die notwendige Zeit sich an das Gelernte zu erinnern und sich im Spiel zurechtzufinden. Die Hinterthurgauer konnten so endlich ihre Stärken ausspielen und sich mit geordneten, zielsicheren Spielzügen den Satzausgleich erkämpfen. Überrascht vom plötzlichen Effort des Gegners liess sich Diepoldsau verunsichern. RiWi steigerte sich weiter, zeigte nun ein starkes, beinahe eigenfehlerfreies Spiel, schaffte es den Favoriten zu brechen und geriet nie mehr in Gefahr diese Punkte zu verlieren. Ein toller 3:1 Erfolg war die verdiente Belohnung für einen starken, abgeklärten Auftritt.
Den Faden verloren
Nun wollte man auf dieser Erfolgswelle natürlich auch in der nächsten Partie weitersurfen. Gastgeber Wigoltingen liess aber dies nicht so ohne weiteres zu und hielt von Anfang an stark dagegen. Anstatt immer wieder die erfolgreichen, druckvollen Spielzüge, die im ersten Spiel so gut funktionierten, mit Geduld weiter zu spielen, versuchte man bei RiWi nun mittels Brechstange die Partie schnell in den Griff zu bekommen. Dies hatte aber gegenteilige Wirkung, denn die Nervosität wuchs von Minute zu Minute, die Eigenfehler häuften sich, dadurch wurde der Gegner aufgebaut und RiWi hatte nie mehr eine Chance in dieser Partie noch punkten zu können. Der Gastgeber kam so zu einem nie gefährdeten 3:0 Erfolg.
Nur zum Teil zufrieden
Als Fazit muss gesagt werden, dass RiWi erneut eine erfreuliche Leistungssteigerung gezeigt hat, diese aber leider in der zweiten Partie nicht mehr umsetzen konnte. Das neue Spielsystem wird schon recht erfolgreich praktiziert, ist aber noch sehr labil, denn wenn es nicht auf Anhieb funktioniert geht zu leicht die Geduld und der Glaube an den Erfolg verloren. Trainer Meile wirkt deshalb auch nicht rundum zufrieden wenn er sagt: “Wir freuen uns über die zwei Punkte gegen zwei starke Gegner. Ich sah mich auch bestätigt, dass die Spieler meine Philosophie erfolgreich umsetzen können, habe aber noch viel Arbeit vor mir, das Team weiter zu festigen um Systemabstürze, wie heute im zweiten Spiel erlebt, in Zukunft minimieren zu können.“
Die nächste Meisterschaftsrunde mit RiWi findet erst am 28.Mai in Ettenhausen statt. Gegner werden dort Elgg-Ettenhausen und Aufsteiger Neuendorf sein.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein Trainer/Coach: Benjamin Meile
Erste Meisterschaftspunkte für RiWi im Startspiel
RiWi - Widnau 3:0 (11:7 / 11:7 / 11:9)
Jona - RiWi 3:0 (11:6 / 11:9 / 11:5)
Wilen, 09.05.2011, Herbert Brägger
Das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen hat in der Startrunde in Jona sein Minimalziel erreicht. Nach einem Erfolg gegen Widnau und einer Niederlage gegen Gastgeber Jona waren die geforderten zwei Zähler Tatsache.
Mit viel Selbstvertrauen, das sich das neu gebildete, junge Team in den Vorbereitungsturnieren und dank vermehrtem Trainingsaufwand erarbeitet hat, stellten sich die Hinterthurgauer am Samstag in Jona den beiden Gegnern aus Widnau und Jona. Gerne hätte man bereits in dieser Startrunde vier Zähler abgeholt, setzte sich aber, in Anbetracht der unbestrittenen Stärken von Hallenmeister Jona, das Minimalziel von zwei Punkten. Vor allem in der gewonnenen Partie gegen Widnau, aber teilweise auch im verlorenen Spiel gegen Jona, war die Handschrift des neuen Trainers Benjamin Meile und die Wirkung des gesteigerten Trainings klar ersichtlich. Verglichen mit dem Vorjahr ist im RiWi Spiel eine Tendenz zu genaueren Zuspielen, aggressiverem Aufbau Richtung Leine und konzentrierteren Abschlüssen mit weniger Eigenfehlern zu erkennen.
Neues Spielsystem hatte Wirkung
Die erste Partie hatte das mit eigenen Nachwuchsleuten stark verjüngte Team gegen Widnau zu bestreiten. Schnell zeigte sich, dass die ebenfalls total neu aufgebaute Mannschaft aus dem Rheintal deutliche Defizite im Vergleich mit RiWi zeigte. Wegen Verletzungspech konnte Widnau mit nur einem echten Schlagmann antreten, was es für RiWi relativ leicht machte mit Angriffen auf die Offensive des Gegners den Gegendruck zu minimieren. Gekonnt und konzentriert spielten die Thurgauer ihr in der Vorbereitung erlerntes System sauber durch und konnten so bereits den ersten Satz eigenfehlerfrei sicher nach Hause spielen.
Da in der Folge auch der zweite Durchgang klar an RiWi ging, schien die Partie bereits gelaufen zu sein. RiWi erspielte sich schnell eine 6:2 Führung ehe zwei Leinenfehler das System ins Wanken brachten. Es dauerte bis zum 6:7 bis der Durchhänger wieder aufgefangen werden konnte. RiWi funktionierte plötzlich wieder und holte sich mit einer überzeugenden Schlussoffensive die beiden wichtigen ersten Zähler.
Die Grenzen wurden aufgezeigt
Die wahre Herausforderung wartete aber nun mit dem letzjährigen Bronzegewinner und amtierenden Hallenmeister Jona auf die im Durchschnitt jüngste NLA-Truppe. Mit druckvollen Bällen durch die Mitte und gekonnten Kurzanspielen gelang es Jona von Beginn weg den Gast stark zu beschäftigen und zu verunsichern und ihm dadurch einen effizienten Angriffsaufbau zu erschweren. RiWi verlor schnell phasenweise sein Spielsystem und prompt erhöhte sich auch die Eigenfehlerquote. Ein äusserst stark agierendes Jona schaffte es, seinem Gegner klar die Grenzen aufzuzeigen und mit 11:6 den ersten Schritt zum Heimerfolg zu realisieren. Im zweiten Satz gelang es dann aber RiWi doch noch sich auf das Spiel des Gegners besser einzustellen. Sofort funktionierten auch die Spielabläufe wieder besser, der Satz verlief ausgeglichen und blieb offen bis zum 9:9. Ein Leinenfehler brachte dann aber Jona in Vorteil, das in gekonnter Manier den Satzball zum 2:0 verwertete. Diese knappe negative Entscheidung nach einem tollen Spiel nahm nun etwas die Luft aus dem RiWi Spiel. Der Gastgeber nutzte sofort die kleinen Schwächen und machte mit 11:5 Alles klar.
Der Weg zum Erfolg stimmt
Trainer Meile wirkt zufrieden wenn er sagt: „Wir haben unser Minimalziel erreicht, haben über‘s Ganze gut gespielt, nur ist unser Spielsystem noch etwas anfällig. Wir müssen daran arbeiten und weiter lernen, denn ich bin überzeugt auf dem richtigen Weg zum Erfolg zu sein.“ Schon am nächsten Samstag stehen wieder anspruchsvolle Partien auf dem Programm. In Wigoltingen werden ab 15’30 Uhr die Spiele gegen den meistgenannten Meisterschaftsfavoriten Diepoldsau und gegen den im letzten Sommer äusserst positiv aufgetretenen Gastgeber ausgetragen.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein Trainer/Coach: Benjamin Meile
Meisterschaftstart für neu orientiertes RiWi-Team
Wilen, 02.05.2011, Herbert Brägger
Anspruchsvolle Startrunde gegen starke Teams in Jona
Zum Start in die neue Faustball-Feldmeisterschaft muss das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag in Jona antreten. RiWi trifft dort in der ersten Runde auf Widnau und auf den Gastgeber, den amtierenden Hallenmeister.
Neun NLA Teams spielen die Feldmeisterschaft in diesem Jahr wieder nach den bekannten Regeln. Die Sätze werden auf 11 Punkte und jede Vorrundenpartie auf drei Gewinnsätze gespielt. Als Vorrunde wird eine Doppelrunde gespielt, wobei die Spiele in Dreiergruppen ausgetragen werden. Die ersten Drei spielen im Finalevent um den Titel und der Vierte und Fünfte um die Teilnahme am Spiel um Bronze. Der Neunte muss direkt absteigen und der Achte muss gegen die zwei Gruppenersten der NLB in die Barrage um zwei NLA Plätze gehen.
Team neu orientiert
Nach dem beinahe Abstieg im letzten Jahr, wo sich RiWi nur über eine äusserst knappe Barrageentscheidung retten konnte, hat sich im Team Einiges verändert. Eine neu formierte, stark verjüngte Truppe nutzte die vergangene Hallensaison, zusammen mit dem neuen Trainer Benjamin Meile, als Aufbauphase für die Feldmeisterschaft. Dass in der Halle dem Abstieg auch nur knapp entgangen werden konnte, zeigte dem Trainer, dass er noch viel Arbeit in sein Team zu investieren hatte, um bis zum Frühjahr bereit für höhere Aufgaben zu sein. Aufbauend auf die gute Arbeit im Winter, beschloss er darum zusammen mit seinem Team die Trainings von bisher zwei auf deren drei pro Woche zu erhöhen und ein neues Spielkonzept einzuführen. Im Fokus stand nun primär die Vermeidung von Eigenfehlern, was durch bessere Technik und dadurch weniger unkontrollierte Kraftphasen, wie auch durch Stärkung der Fitness und Kondition und somit einer besseren Konzentration zu erreichen versucht wurde. Neu werden die Spiele auch mittels Videoaufnahmen von Trainer und Spielern genau analysiert. Für die Fitnesstrainings wird RiWi durch ein renommiertes Fitnesscenter (Update Fitness) grosszügig unterstützt, und ein Trainingslager in Italien diente erfolgreich der Teambildung. Die Spieler tragen das neue Trainings- und Spielkonzept voll mit, denn individuelle Zusatztrainings, zur Verbesserung persönlicher Schwächen sind heute selbstverständlich.
Jüngstes NLA-Team
RiWi ist nach der Eingliederung seiner Nachwuchsspieler wohl im Moment das jüngste Team in der Liga, was bedeutet, dass jetzt Erfahrungen sammeln wohl die wichtigste Aufgabe sein wird. In der aktuellen Zusammensetzung mit Routinier Marcel Eicher und den beiden aus dem Nachwuchs nachgerückten Pascal Holenstein und Benno Hess in der Abwehr, dem jungen Zuspieler Silvan Jung und dem Angriffsblock mit den bereits bewährten Kevin Hagen und Philipp Jung, unterstützt vom in der Rekrutenschule steckenden Cyrill Mettler, wurden diverse Vorbereitungsturniere in In- und Ausland gespielt. Zu Beginn mit nur mässigem Erfolg, zeigte sich doch letzte Woche in Münchwilen das bereits Vorhandene Potenzial, konnte doch das Turnier Dank Erfolgen über die drei aktuellen Meisterschafsgegner Elgg-Ettenhausen, Schwellbrunn und Wigoltingen sicher gewonnen werden. Natürlich braucht es weiter Zeit und Geduld, das neue Team zu festigen.
Echte Prüfsteine als Gegner
Die ersten zwei RiWi Partien finden am Samstag in Jona statt. Ab 16’00 Uhr wird RiWi zuerst gegen den das ebenfalls neu ausgerichtete Team aus Widnau antreten und sich anschliessend mit Gastgeber Jona messen. Die unberechenbaren Rheintaler und Jona, der letztjährige Bronzegewinner und amtierende Hallenmeister werden RiWi sicher fordern. Die Thurgauer werden wohl all das Gelernte umsetzen müssen um ihr Ziel, Punkte aus der ersten Runde, erreichen zu können. Die diesjährige Meisterschaft scheint wieder sehr ausgeglichen zu verlaufen, denn nach dem Aderlass bei Meister Schwellbrunn werden sich alle Teams auf ähnlichem Niveau bewegen und so jeder jeden schlagen können.
Hallensaison 2010/11
RiWi erreichte nur mit viel Glück den Ligaerhalt
RIWI – Jona 4:5 (3:11/11:9/11:6/11:7/5:11/4:11/3:11/11:9/8:11)
Wilen, 07.02.2011, Herbert Brägger
Am Samstag hatten die Rickenbacher NLA-Faustballer im letzten Vorrundenspiel die Chance sich mit einem Sieg gegen Jona den Ligaerhalt zu sichern. Dies misslang und erst der Erfolg von Diepoldsau über Oberentfelden rettete RiWi vor dem drohenden Abstieg.
Die Voraussetzungen für das letzte Vorrundenspiel vom Samstag in der Wilener Ägelseehalle waren für RiWi alles andere als erfreulich, denn seit der verlorenen Partie gegen Widnau vor Wochenfrist befand man sich in akuter Abstiegsgefahr. Positiv war aber immerhin, dass mit einem Heimsieg gegen das zweitplatzierte Jona der Ligaerhalt noch aus eigener Kraft zu erreichen war, wogegen bei einer Niederlage die Mithilfe von Diepoldsau durch einen Erfolg über Oberentfelden notwendig würde.
Auf gutem Weg zum Erfolg
RiWi war deshalb gewillt in seiner eigenen Halle die kritische Situation zu bereinigen und mit einer kämpferischen Leistung den spielstarken Gast aus Jona zu besiegen. Dies funktionierte aber zu Beginn überhaupt nicht, denn der Gastgeber eröffnete mit einer Serie von drei Eigenfehlern, verlor dadurch die Sicherheit und spielte ohne Angriffsdruck. Es war deshalb ein Leichtes für Jona, diesen Satz klar nach Hause zu spielen. RiWi-Trainer Benjamin Meile reagierte mit Umstellungen in Abwehr und Angriff und schaffte es seinem Team dadurch mehr Sicherheit zu geben. Mit viel Druck und präzisen Angriffen gelang es nun den Hinterthurgauern den Gegner in den Griff zu bekommen. Die Partie wurde immer spektakulärer und die vollbesetzte Zuschauergalerie kam immer mehr in Stimmung und trug das Team auf einem Hoch durch die nächsten drei Sätze zu einem komfortablen 3:1 Satzvorteil.
Nach der Pause Spiel verloren
Die nun folgende kurze Pause tat den Einheimischen anscheinend nicht sehr gut, sie verloren etwas den Faden, wurden unsicher und hatten im fünften Satz grosse Mühe weiter am Gegner dran zu bleiben. Als dann auch noch Schlagmann Kevin Hagen sich leicht verletzte und ersetzt werden musste, war die Sicherheit ganz weg. Jona nutzte diese Schwächen kompromisslos aus und glich die Partie auf 3:3 aus. RiWi trat nun wieder mit dem zwischenzeitlich gepflegten Hagen an, produzierte aber erneut zu viele Eigenfehler und musste auch den nächsten Spielabschnitt dem Gast überlassen. Nun stand RiWi mit dem Rücken zur Wand und war gefordert seine letzte Chance zu nutzen, nach dem unerfreulichen 3:4 sich noch zum Sieg zu spielen. Eine Steigerung im RiWi-Team bewirkte dann auch sofort ein ausgeglichenes Spiel. RiWi konnte mit einem knappen Teilerfolg ausgleichen und sich die zusätzliche Chance zur Entscheidung sichern. Trotz einer guten Leistung mit dem klar sichtbaren Willen zum Sieg, war aber diesmal Jona das glücklichere Team und konnte die Partie mit 5:4 siegreich beenden.
Auf fremde Hilfe angewiesen
RiWi blieb also auf seinen zwei Zählern sitzen und musste nun bis zum Sonntagabend auf den Ausgang der Partei Diepoldsau gegen Oberentfelden warten um Antwort auf die einzige noch offene Frage, Sieger Diepoldsau, Abstieg nein oder Sieger Oberentfelden, Abstieg ja, zu erhalten. Genauso spannend und nervenbelastend wie die eigene Partie vom Samstag verlief dann aber auch dieses Spiel. Oberentfelden führte 4:2 bis sich Gastgeber Diepoldsau noch zum 5:4 Erfolg durchsetzen konnte und Oberentfelden zum Vorteil von RiWi, das auf dem fünften Schlussrang die Saison abgeschlossen hat, zum Absteiger machte. Trainer Meile war erleichtert, als er sagte: “Jetzt haben wir aber Glück gehabt. Die letzte Partie war für mich ein Abbild der ganzen Saison mit einem extremen Wechsel von Hochs und Tiefs.“ Er freut sich aber darüber, dass die Integration der neuen Spieler so gut geklappt und das Team sich verbessert und gefestigt hat, es fehlt aber immer noch an der Konstanz. Auch er selber fühlt sich als neuer Trainer im Team integriert und freut sich auf neue Herausforderungen im kommenden Frühling.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein (Ersatz)
Trainer/Coach: Benjamin Meile
Akute Abstiegsgefahr nach ungenügender Leistung
Widnau : RiWi - 5:2 (9:11/11:4/12:10/11:3/11:4/6:11/11:3)
Wilen, 27.01.2010, Herbert Brägger
Bereits am Donnerstagabend fand die vierte Meisterschaftspartie für das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen statt. RiWi konnte in Widnau nicht überzeugen, verlor dieses wichtige Spiel und befindet sich nun in akuter Abstiegsgefahr.
Seit dem ersten Punktegewinn von RiWi vor Wochenfrist im Drittrundenspiel gegen Oberentfelden war die Stimmung im Team grossartig. Die damals aktuelle Tabellensituation und die enorme Leistungssteigerung der Thurgauer bewirkte eine Korrektur des Saisonziels von Ligaerhalt zu der Teilnahme an der Finalrunde. Man war überzeugt davon, nun die Kurve auf den Weg zu einem erfolgreichen Meisterschaftsfinale gekriegt zu haben und freute sich auf die beiden letzten Vorrundenpartien gegen Widnau und Jona.
Leistung war zu unkonstant
Mit der festen Überzeugung in der momentanen Form sich die nächsten zwei Punkte holen zu können, reiste RiWi am Donnerstagabend nach Widnau. Man war sich aber auch bewusst, dass der Gegner nach dem Gewinn der bronzenen Auszeichnung im Europapokal ebenfalls äusserst motiviert antreten würde und sich durch den Zuzug eines Spielers aus Brasilien merklich verstärkt hat. Entsprechend konzentriert startete RiWi in die Partie. Widnau konnte zwar den guten Angriffen seines Gastes immer wieder entgegenhalten, musste aber am Schluss klein beigeben. Die RiWi Führung passte natürlich toll in das Konzept von Trainer Benjamin Meile, umso unerklärlicher war, dass in der Folge bereits zum ersten Mal der Faden riss. Es war aber auch das jetzt bessere Spiel von Widnau das zum 11:4 und somit zum Satzausgleich führte. RiWi gelang es aber sich sofort wieder aufzufangen und sich konzentriert und druckvoll zu einem 7:2 Vorteil zu spielen. Widnau reagierte, nahm ein Time out und brachte erstmals seinen Brasilianischen Schlagmann ins Spiel. Es gelang ihm den Gast aus dem Thurgau so richtig abzuschiessen. Nichts ging mehr und das Resultat von 10:12 brachte erstmals den Gastgeber in Front. Die negative Wende im dritten Satz bewirkte bei RiWi die totale Unsicherheit und es brauchte zwei brutale Satzniederlagen bis die alte Stärke wieder zurück war.
Letzte Chance reichte nicht
Beim Stande von 1:4 galt nun ab sofort: „verlieren verboten“. RiWi startete stark aus einer sicher stehenden Abwehr heraus und liess dem Gegner kaum noch eine Chance. Die souveräne Resultatverbesserung zum 2:4 liess wieder hoffen, machte aber die Sache nicht einfacher. Das tolle Aufbäumen kostete nämlich Kraft und in der Folge nahm der Offensivdruck nahm merklich ab, während der Gegner diese Schwäche nutzte und mit aller Kraft die rasche Entscheidung suchte. RiWi kam wieder ins alte Fahrwasser, steigerte seine Fehlerquote und musste die Punkte am Ende chancenlos dem Gegner überlassen.
Wieder nach hinten orientieren
RiWi bleibt nach dieser unerfreulichen, keineswegs zwingenden Niederlage auf seinen zwei Zählern sitzen und muss sich nun wieder ganz klar nach hinten gegen den Abstieg orientieren. Je nachdem wie die andern Teams diese Runde noch spielen, kann vor der letzten Vorrundenpartie vom Samstag, dem 5. Februar noch alles offen sein. RiWi muss aber dann in seinem Heimspiel gegen Jona unbedingt reüssieren. Trotz der Enttäuschung über die Niederlage und den Rückfall in den Abstiegskampf relativiert Trainer Meile: „Wir sind ein sehr junges Team, darum ist es nur normal, dass man Hochs erleben darf und Tiefs verkraften muss. Wir müssen nun wieder vorwärts schauen und uns ganz auf die jetzt entscheidende letzte Partie fokussieren. Toll ist, wie sich die drei jungen Spieler schon ins Team integriert haben.“
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein (Ersatz)
Trainer/Coach: Benjamin Meile
Verdienter erster Punktegewinn für RiWi
Oberentfelden:RiWi - 3:5 (11:13/7:11/11:6/2:11/11:8/11:5/6:11/6:11)
Wilen, 23.01.2011, Herbert Brägger
Am Sonntagmittag hatte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen bei Gegner Oberentfelden anzutreten. In dieser dritten Meisterschaftspartie holte sich der Gast dank einer guten Leistung seine ersten beiden Zähler.
RiWi, das nach den Niederlagen in den bisherigen beiden Partien punktelos in die Weihnachstspause gehe musste, bekam es am Sonntag in Oberentfelden mit einem schlagbaren Gegner zu tun. Nach den phasenweise guten Leistungen in den verlorenen Partien gegen die Favoriten Schwellbrunn und Diepoldsau hat Trainer Benjamin Meile die lange Pause genutzt um seinem Team mehr Sicherheit, Konstanz und Selbstvertrauen zu vermitteln. Er forderte deshalb für dieses sogenannte „Vierpunktespiel“ einen ersten Erfolg.
Forderung des Trainers erfüllt
Nach einem guten Start und den daraus resultierenden Satzführungen von 2:0 und 3:1, erwartete man einen klaren Erfolg der Hinterthurgauer. Oberentfelden kam aber nach einer Umstellung im Angriff plötzlich besser ins Spiel und schaffte es noch, die schon beinahe entschiedene Partie auf 3:3 auszugleichen. RiWi gelang es dann sich neu auf seine Stärken zu konzentrieren, die Partie wieder zu drehen und die Forderung des Trainers mit 5:3 zu erfüllen.
Viele Hochs, nur wenig Tiefs
Mit einer starken Angriffsleistung eröffnete RiWi die Partie und erspielte sich schnell vier Satzbälle. Kleine Unachtsamkeiten ermöglichten es aber dem Gegner gleichzuziehen, ehe RiWi mit einer gekonnten Schlussoffensive den ersten Teilerfolg sicherstellte. Der Gast, beflügelt von diesem Sieg, spielte nun druckvoll und beinahe fehlerlos auch den zweiten Abschnitt nach Hause. Der Gegner versuchte mit einer Umstellung im Angriff zu reagieren. Er übergab seinem neu verpflichteten Brasilianischen Kaderspieler Darta neben den Angaben auch die Abschlüsse aus dem Spiel. Oberentfelden entwickelte dadurch mehr Druck und RiWi hatte zu Beginn grosse Mühe Dartas Angriffsbälle zu kontrollieren. Oberentfelden konnte so auf 2:1 verkürzen. Schnell war aber das RiWi-Team in der Lage sich auf diese neue Situation einzustellen und den Zweisatz Vorsprung wieder herzustellen. Das hohe Resultat von 11:2 basierte auf einer starken Defensivleistung, die es den Angreifern leicht machte immer wieder zu punkten. Die Leichtigkeit, mit der dieses Satzergebnis erspielt wurde, wirkte sich aber negativ auf die Leistung der Thurgauer aus. Unkonzentriertheit und etwas Überheblichkeit machte sich nun breit und die daraus resultierenden Flüchtigkeitsfehler verhalfen dem Gegner zum unerwarteten Satzausgleich. Nun musste Trainer Meile reagieren. Mit Umstellungen im Angriff und in der Abwehr schaffte er es, das Feuer aus der Startphase wieder in sein Team zu bringen. Es war beeindrucken wie RiWi nun konzentriert und druckvoll die beiden nächsten Sätze deutlich zum 5:3 Erfolg nach Hause spielte. Trainer Meile zum Spiel: „Unser Training über Weihnachten hat sich ausbezahlt. Wir sind konditionell voll da und haben uns auch technisch verbessert. Wichtig sind die zwei Punkte die geben uns Zuversicht die Finalrunde zu erreichen.“
Schlag auf Schlag geht’s weiter
Da in der Hallenmeisterschaft in der NLA nur sechs Teams vertreten sind in der Vorrunde nur noch zwei Partien zu spielen. Bereits am Donnerstagabend um 19’30 Uhr wird in Widnau RiWi’s nächste Partie angepfiffen und am Samstag, dem 5. Februar wird Jona zur letzten Partie nach Wilen kommen. Da mit Ausnahme der beiden führenden alle Teams punktgleich sind, liegt für RiWi noch Alles drin, die Finalrunde aber auch noch der Abstieg. Die beiden noch ausstehenden Gegner liegen aber im Bereich von RiWi und das Team ist sich nach dem Erfolgserlebnis sicher, den notwendigen Kampfgeist und die Konzentration aufzubringen um im richtigen Moment Höchstleistungen abrufen zu können um sich in die Finalrunde zu spielen.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein (Ersatz)
Trainer/Coach: Benjamin Meile
Der Meister war zu stark für RiWi
RIWI – Schwellbrunn 0:5 (6:11/7:11/5:11/9:11/8:11)
Wilen, 06.12.2010, Herbert Brägger
Am Samstag konnte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen zur zweiten Meisterschaftspartie, den amtierenden Meister aus Schwellbrunn auf heimischem Platz empfangen. Der Sieg ging, trotz insgesamt guter Leistung, klar an den favorisierten Gast.
Nach der Startpartie vor Wochenfrist gegen Diepoldsau, war man sich im RiWi-Team einig, trotz der Niederlage gegen den starken Kontrahenten eine gute Partie gespielt zu haben. Trainer Meile äusserte sich auch dementsprechend, als er sagte: „Wenn wir so weiterkämpfen und unsere Schwachstellen laufend verbessern können, holen wir uns bestimmt noch die notwendigen Punkten für den Klassenerhalt“. Das dies aber ausgerechnet bereits gegen den unbestrittenen Meisterschaftsfavoriten Schwellbrunn geschehen würde, davon wagte er nur zu träumen, war aber zusammen mit seinem Team bereit und motiviert alles zu versuchen um die Sensation zu schaffen.
Gegner spielte zu meisterlich
Schwellbrunn zeigte aber über die ganze Partie klar wer hier das Sagen hatte. Mit seinem exzellenten Schlagmann Cyrill Schreiber zeigte das Team keine Schwächen und spielte sich überzeugend in Richtung Meistertitel. Für RiWi galt es in dieser Partie den Angriffsdruck abzufangen und so nah wie möglich am Gegner dran zu bleiben um zwischendurch mit Kampf und Selbstvertrauen auch eigene Akzente setzen zu können.
Ergebnis zu einseitig
Da RiWi in dieser Partie als klarer Underdog nichts zu verlieren hatte, traten die Hinterthurgauer, mit den beiden Neulingen Cyrill Mettler am Schlag und Benno Hess in der Defensive, locker und motiviert zu ihrer schweren Aufgabe an. Nur kurz war die Anlaufphase und man fand schnell zu einer ansprechenden Leistung, die aber nicht reichte um den ersten Satzverlust zu verhindern. Im zweiten Spielabschnitt war RiWi etwas näher am Gegner, aber die präzisen und unwahrscheinlich kraftvoll geschlagene Angriffsbälle waren kaum zu parieren und Schwellbrunn konnte sein Score auf 2:0 erhöhen. Der immer noch leicht angeschlagene Philipp Jung ersetzte nun Mettler. Er konnte nahtlos an die gute Angriffsleistung seines Kollegen anknüpfen, aber gegen den Gast war am Schluss auch so kein Kraut gewachsen. Als dann im vierten Satz Schwellbrunn mit 7:2 in Front lag, nahm der Coach Hauptangreifer Schreiber aus dem Spiel. Diese Aktion war eine Demonstration der Tatsache, dass auch ein gutes, ausgeglichenes Team ohne diesen Ausnahmekönner, mit etwas weniger Angriffspower auf Augenhöhe von RiWi spielt. RiWi wollte diese Chance nutzen, konnte dank tollen Spielzügen zum Gegner aufschliessen und hatte beim Stand von 9:9 alle Möglichkeiten für den ersten Teilerfolg. Zwei unglückliche Eigenfehler in diesem, dem dümmsten Moment liessen aber diese Chance ungenutzt. Im fünften Satz, wieder mit Schreiber, war RiWi im Endspurt wieder sehr nahe am Erfolgserlebnis, ehe dann die Appenzeller mit ihrem dritten Machtball die Partie beendeten. Schwellbrunn hat klar gewonnen und war ganz klar stärker, das 0:5 wirkt aber aus RiWi’s Sicht etwas brutal, denn die Gastgeber haben mit ihren Möglichkeiten eine gute Partie gespielt, hatten durchaus auch ihre Chancen und konnten die Fans mit spektakulären Spielzügen unterhalten.
Weihnachtspause nutzen
Trainer Meile ist weiter zuversichtlich: „Gegen Schwellbrunn muss man nicht gewinnen, aber man muss aus diesen Partien lernen. Das haben wir sicher gemacht und haben jetzt bis zum 22.Januar Zeit das Gelernte umzusetzen und die Automatismen noch zu verbessern“. Die drei restlichen Spiele, gegen Oberentfelden, Widnau und Jona, die Alle „schlagbar“ sind, werden entscheidend für die Zielerreichung sein.
Riwi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Benno Hess, Marcel Eicher, Pascal Holenstein (Ersatz)
Trainer/Coach: Benjamin Meile
RiWi mit Niederlage in die neue Saison
Diepoldsau – RiWi 5:1 (11:6 / 11:7 / 11:6 / 5:11 / 11:5 / 11:9)
Wilen, 26.11.2010, Herbert Brägger
Zum Start in die neue Faustball-Hallenmeisterschaft traf das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Donnerstagabend auswärts auf Diepoldsau und musste sich dem stark aufspielenden Favoriten geschlagen geben.
Mit dem neu formierten Team um Trainer Benjamin Meile trat RiWi am Donnerstagabend in Diepoldsau zur Startpartie der diesjährigen Hallenmeisterschaft an. Nach dem Trainerwechsel von Marcel Eicher zu Meile, dem Abgang von Silvan Küttel und dem Einbau der Nachwuchsspieler Benno Hess, Pascal Holenstein und Cyrill Mettler, wartete man gespannt auf diesen ersten Ernstkampf.
Saisonziel Ligaerhalt
Obwohl eine gut genutzte Vorbereitungszeit für viel Selbstvertrauen im Team gesorgt hat, haben die besuchten Testturnier neben erfreulich vielen positiven Erkenntnissen auch noch einige Schwachpunkte zu Tage geführt, bei denen nun noch der Hebel angesetzt werden muss. Es sind aber auch die einschneidenden personellen Änderungen im Team, die Trainer und Spieler veranlasst haben das Saisonziel primär mit Ligaerhalt zu definieren, obwohl der Trainer insgeheim mit dem vierten Vorrundenrang und damit mit der Finalrundenteilnahme rechnet.
Startphase führte zu Niederlage
Da Gegner Diepoldsau, als letztjähriger Bronzegewinner und amtierender Feld-Vizemeister, in seiner heimischen Halle klar als Favorit gehandelt wurde, waren die motivierten Hinterthurgauer zuversichtlich bereits in der ersten Partie eine Überraschung zu schaffen. Leider mussten sie aber mit dem Handicap leben, dass Routinier Marcel Eicher und Teamneuling Pascal Holenstein nicht zur Verfügung standen. Eicher war noch als Funktionär mit der Frauen-Nationalmannschaft an der WM in Chile und Holenstein wurde in der RS für diese Partie nicht freigestellt. Entsprechend nervös und verunsichert agierte RiWi von Spielbeginn weg, lag schnell mit 0:5 im Rückstand und konnte nie genügend Angriffsdruck aufbauen um den ersten Satzverlust zu verhindern. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts Wesentliches, schlechte Zuspiele, drucklose Abschlüsse und entsprechend viele Eigenfehler waren die Gründe für ein weiteres negatives Ergebnis zum 0:2. Trotz seiner noch nicht ganz ausgeheilten Verletzung und entsprechendem Trainingsrückstand, setzte der Trainer nun Phillip Jung am Schlag ein. Das Offensivduo Jung-Hagen funktionierte sehr gut und RiWi war plötzlich am Gegner dran. Die Partie wurde ausgeglichen und brachte für RiWi gar Vorteile, was mit einem begeisternden Auftritt und dem Gewinn des vierten Satzes seinen Höhepunkt fand. Nach dem verdienten 1:3 war auch für den Gast wieder Alles möglich. Er spielte sich gleich wieder mittels aggressiven Angriffsbällen in Front, das Spiel war nun auf des Messers Schneide, musste aber leider die beiden nächsten entscheidenden Sätze knapp dem Gegner überlassen. Das Endergebnis von 1:5 wird der guten Leistung der Thurgauer nicht ganz gerecht, denn das Spiel war viel offener, als es das Resultat vermuten lässt. Es lag am Ende an der grösseren Cleverness und Routine, die der Gastgeber ausspielen konnte, dass die Überraschung nicht gelang. Die beiden schwachen Startsätze waren zum Schluss eine zu grosse Hypothek.
Vorfreude auf nächsten Gegner
Trainer Meile wirkt zufrieden, wenn er sagt: „Wir haben übers ganze gesehen gut gespielt. In meinem Team ist aber noch Einiges drin, wenn Phillip Jung seinem Trainingsrückstand wieder aufgeholt hat und die beiden Absenzen in der nächsten Partie wieder verfügbar sind.“ Er freut sich bereits auf eine mögliche Bestätigung seiner Aussage, wenn am Samstag, dem 4. Dezember der Meister und Favorit Schwellbrunn um 17.00 Uhr in Wilen seine Jungs herausfordern wird.
RiWi: Philipp Jung, Kevin Hagen, Cyrill Mettler, Silvan Jung, Marco Bosshart, Benno Hess, Benjamin Meile (Trainer/Coach)
Erster Ernstkampf für neues RiWi Team
Wilen, 22.11.2010, Herbert Brägger
Hallenmeisterschaft beginnt bei Spitzenteam Diepoldsau
Mit einem stark verjüngten Team, angeführt von einem neuen Trainer, möchte RiWi die neue Hallensaison nutzen, das schwache Abschneiden in der vergangenen Feldsaison vergessen zu machen und das Team so zu festigen, dass es im kommende Frühjahr wieder „bei den Leuten“ sein kann.
Die Hallenmeisterschaft wird wieder nach dem bereits bewährten Modus gespielt. Sechs NLA-Teams spielen in der Halle eine einfache Runde, jeder gegen jeden. Die Sätze werden auf 11, respektive 15 Punkte und jede Partie auf fünf Gewinnsätze gespielt. Es kann also durchaus vorkommen, dass eine Partie über neun Sätze gespielt werden muss. Die ersten vier Teams spielen am Schluss eine Finalrunde, für den fünften ist nach der Vorrunde Saisonende und der sechste steigt in die NLB ab.
Einschneidende Änderungen bei RiWi
Ab- und Zugänge nach Abschluss der Feldsaison haben das RiWi-Team personell und auch spieltaktisch stark verändert. Dem Wunsch des bisherigen Spielertrainers Marcel Eicher, sein Traineramt abzugeben, konnte entsprochen werden. Er möchte sich nun als erfahrener Spieler im Team auf sein Ziel, die WM 2011 in Österreich nochmals mit der Schweizer Nati zu bestreiten, in Ruhe vorbereiten können. Sein Job wurde vom erfahrenen RiWi-Abwehrspieler Benj Meile übernommen, der aber vom Spielfeldrand aus arbeiten möchte und nicht mehr als Spieler zur Verfügung stehen wird. Neben Meile scheidet auch Silvan Küttel aus dem Team aus. Ergänzt wurde das Team mit den folgenden drei Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, dem Angreifer Cyrill Mettler, dem Zuspieler Pascal Holenstein und dem Abwehrspieler Benno Hess. Die bisherigen Angreifer Philipp Jung und Kevin Hagen, sowie die Defensivfraktion mit Marcel Eicher, Marco Bosshart und Silvan Jung bleiben im Team.
Vorbereitungszeit intensiv genutzt
Trainer Meile ist überzeugt, dass er zusammen mit dem Team sich gut vorbereiten konnte und zuversichtlich in die kommenden Ernstkämpfe gehen kann. Er ist sich aber auch bewusst, dass seine Aufgabe sehr schwer sein wird, denn alle seine Gegner können sehr guten Faustball spielen und werden sein Team sicher zu hundert Prozent fordern. Das primäre Saisonziel ist deshalb auch ganz klar der Ligaerhalt. Meile äussert sich aber etwas positiver, wenn er meint: “Wir peilen natürlich den vierten Rang an, um die Finalrunde mitspielen zu können, denn wir haben an Vorbereitungsturnieren unsere Stärken und natürlich auch noch einige Schwächen vor Augen geführt bekommen und wissen ganz genau wo wir den Hebel noch ansetzen müssen.“ Die wichtigste Aufgabe für RiWi wird aber sein, bis zum Start der nächsten Feldsaison wieder mit einem schlagkräftigeren Team antreten zu können.
Prüfstein mit dezimiertem Team
Am Donnerstagabend um 19.30 Uhr wird in Diepoldsau die erste Partie angepfiffen. Mit dem Gastgeber treffen die Hinterthurgauer auf den letztjährigen Bronzegewinner in der Halle und amtierenden Vizemeister auf dem Feld. Es wird spannend sein, zu sehen ob und wie das Team das Gelernte gegen diesen starken Gegner umsetzen kann. Schade ist aber, dass Meile nicht sein ganzes Kader zur Verfügung hat. Dass Marcel Eicher als Funktionär mit der Frauen-Nationalmannschaft momentan an der WM in Chile ist, war schon lange geplant, dass aber Pascal Holenstein vom „Bund“ für diese Partie keinen Urlaub bekommen hat ist neu. Leider hat sich dazu noch Schlagmann Jung leicht verletzt und er wird voraussichtlich nur teilweise einsetzbar sein. Aber auch mit dieser Situation muss das Team lernen um zu gehen, umso mehr sind die restlichen Spieler gefordert, die gemäss Aussage des Trainers körperlich sehr fit und top motiviert sind.
Schlag auf Schlag geht’s nachher weiter mit erstklassigen Gegnern, denn bereits eine gute Woche später, am Samstagabend, dem 04. Dezember wird Meister Schwellbrunn in der Ägelseehalle in Wilen zu Gast sein.
Neuanfang mit Veränderungen im RiWi Team
Wilen, 31.10.2010, Herbert Brägger
Hallensaison als Aufbauphase für nächstes Frühjahr
Nach dem beinahe Abstieg in der vergangenen Meisterschaft möchte RiWi, durch personelle Veränderungen im Kader und mit einem neuen Trainer, dem NLA-Team neue Grundlagen bereitstelle um den Anschluss an frühere Topleistungen wieder zu finden.
Die vergangene Feldmeisterschaft ist für das RiWi Fanionteam alles andere als optimal verlaufen. Trotz teilweise gutem Spiel gelang es nicht auch die notwendigen Punkte zu holen um sich bereits in der Vorrunde den Ligaerhalt zu sichern. Es stellte sich heraus, dass man mit dem Erfolgsdruck nur schlecht umgehen konnte. Dies bestätigte sich auch in der Abstiegsbarrage, in der es nebst guten spielerischen Leistungen doch auch eine Menge Glück brauchte um das Ziel Ligaerhalt am Ende zu realisieren.
Situation neu analysiert
Diese Zittersaison verlangte nun nach einer Analyse um die Gründe für diese unbefriedigende Situation und die notwendigen Massnahmen für eine Verbesserung definieren zu können. Nach Gesprächen mit den Spielern und effizienten Teamsitzungen kamen zur Hauptsache folgende Punkte auf den Tisch. Die Dreifachbelastung von Spielertrainer Marcel Eicher, der sich gleichzeitig mit seinem persönlichen Spiel im Team, mit dem Training und Coaching der Mannschaft und der Vorbereitung und Focusierung auf seine Nationalmannschafts-Einsätze zu befassen hatte. Auch die Struktur des Kaders schien nicht optimal zu sein, hatte doch der Trainer nur beschränkte Möglichkeiten mit nur zwei Angreifern grosse taktische Veränderungen vorzunehmen. Diese Analyse brachte aber auch positive Punkte zu Vorschein. Es zeigte sich zum Beispiel, dass die Integration des eigenen Nachwuchsspielers Silvan Jung ins Team sehr gut gelang und er sich in kürzester Zeit zu einem wertvollen Stammspieler in der RiWi-Defensive entwickelt hat.
Massnahmen realisiert
Nun war es am Vorstand dem Team neue Strukturen zu ermöglichen und es gelang ihm die Weichen zu einem neuen Anfang zu stellen. Die Trainerfrage konnte intern gelöst werden. Der bisherige Spielertrainer Marcel Eicher wurde seiner Aufgabe enthoben und kann sich nun als erfahrener Spieler im Team auf sein Ziel, die WM 2011 in Österreich nochmals mit der Schweizer Nati zu bestreiten, in Ruhe vorbereiten. Eicher wirkt erleichtert wenn er sagt: „Nach all den Jahren, die ich als Trainer gewirkt habe tut neues Blut der Mannschaft sicher gut und es ist sicher ein Vorteil, wenn der Trainer als Coach von aussen auf sein Team einwirken kann“. Den Job als Trainer und Coach wir ab sofort Benj Meile übernehmen. Meile war Defensivspieler im NLA-Team und möchte nun seinen Platz einem Nachwuchsspieler freimachen. Er hat im RiWi- Nachwuchs das Faustballspiel erlernt und wurde mit dem NLA-Team zweimal CH-Meister in der Halle bevor er den Faustballsport kurzzeitig aufgab und sich dann bei Elgg wieder versuchte. Vor vier Jahren kehrte er zu RiWi zurück und war seither eine wertvolle Teamstütze.
Neue Kaderzusammensetzung
Auch der Kader der Mannschaft wurde neu definiert. Neben Meile scheidet auch Silvan Küttel aus dem Team aus. Er kam vor vierzehn Jahren zu RiWi und spielte seit etwa zehn Jahren im ersten Team als Defensivspieler. Er hatte in seiner Karriere drei Länderspieleinsätze und möchte sich nun in die zweite Mannschaft zurückziehen. Ergänzt wird das Team mit drei Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, alle wohnhaft in Wilen, die bereits zusammenin der NLB ihre Sporen abverdient haben, und seinerseits aus dem Nachwuchs ersetzt werden konnten. Es sind dies der Angreifer Cyrill Mettler, der Zuspieler Pascal Holenstein und der Abwehrspieler Benno Hess. Alle drei, im Alter um die zwanzig, sollen Schwung und neue Spielfreude ins Team bringen. Die bisherigen Angreifer Philipp Jung und Kevin Hagen, sowie die Defensivfraktion mit Marcel Eicher, Marco Bosshart und Silvan Jung bleiben im Team. Trainer Meile kann also mit einem Achterkader zuversichtlich in die Hallensaison starten, die am 25.November mit einer Auswärtspartie gegen Diepoldsau starten wird. Es bleibt also noch ein wenig Zeit das Team richtig zusammenzuschweissen und ihm das zum Erfolg notwendige Selbstvertrauen zu vermitteln.
Feldsaison 2010
Den Kopf nur knapp aus der Schlinge gezogen
Wilen, 06.09.2010, Herbert Brägger
RiWi bleibt in der obersten Faustballliga
Am Samstag traf das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Diepoldsau zum Vorrundenabschluss auf den Gastgeber und auf Widnau. Nach einer Nullrunde musste am Sonntag in Seuzach die Auf-, Abstiegsbarrage gespielt werden, wo sich RiWi ganz knapp den Ligaerhalt sichern konnte.
Die Voraussetzungen für den Saisonabschluss vom letzten Wochenende waren für das RiWi-Team nicht gerade Vorteilhaft. Nur eine Vollrunde gegen Diepoldsau und Widnau am Samstag und eine gleichzeitige Nullnummer von Elgg-Ettenhausen hätten RiWi vor der Abstiegs-Barrage gegen die beiden NLB-Meister Oberwinterthur und Neuendorf noch retten können. Positiv war einzig, dass der direkte Absteiger mit Olten bereits vorher schon feststand.
Wille zum Unmöglichen
Trotz des praktisch unmöglichen Ziels die Barrage noch zu vermeiden, machte das Team einen entschlossenen Eindruck als die Partie gegen den aktuellen Leader Diepoldsau am Samstag auf dessen Platz angepfiffen wurde. Nach dem etwas unglücklich verlaufenen Startsatz konnten sich die Hinterthurgauer immer besser in Szene setzen und eine begeisternde, ausgeglichene Partie entwickelte sich. Nach dem 2:2 Ausgleich musste der fünfte Satz die spannende Partie entscheiden. RiWi konnte weiter mithalten, musste sich dann aber mit 2:3 geschlagen geben. Durch die Niederlage wurde die Partie gegen Widnau für RiWi bedeutungslos. Entsprechend fehlte nun auch die Motivation und mit einer klaren 0:3 Niederlage musste die im Ganzen recht unglücklich verlaufene Vorrunde abgeschlossen werden.
Abstiegskampf für starke Nerven
Die Barrage am Sonntag in Seuzach verlief aussergewöhnlich spannend. Sie war eine Nervenbelastung für Spieler, Betreuer und Fans wie selten erlebt. Das abstiegsgefährdete Team aus Rickenbach hatte gegen die beiden Meister aus den NLB-Gruppen anzutreten, die beide mit aller Kraft ihr Ziel Aufstieg anstrebten. Die ganze Dramatik zeigt sich in der Tatsache, dass bis zum letzten Ball des Tages noch nicht klar war, welche beiden Teams der drei Angetretenen nun auf- oder absteigen würden. Da jedes Team einmal mit 3:2 gewann und einmal mit 2:3 verlor entstand eine Pattsituation mit drei Teams mit je zwei Punkten und 5:5 Sätzen. Da aber auch die Balldifferenz sehr eng war bedurfte es das Resultat des letzten gespielten Satzes um die Rangliste zu erstellen. Mit vier Plusbällen schwang Neuendorf am Ende obenauf und steigt somit in die NLA auf. RiWi konnte sich mit plus/minus null Bällen den Ligaerhalt sichern und Oberwinterthur verbleibt mit vier minus in der NLB.
Hochs und Tiefs im Wechsel
Die erste Partie wurde gegen Ostmeister Oberwinterthur gespielt. Bereits der erste Satz war aber ein Warnschuss konnte doch der Gegner mit 11:9 reüssieren und seine Stärken klar offen legen. Als aber RiWi die Grundnervosität ablegen konnte folgte ein überzeugendes Spiel zum Ausgleich, bis wieder der unberechenbare Gegner am Zug war. Es herrschte Abstiegskampf pur, Hochs und Tiefs, Eigenfehler und geniale Punkte in bunter Folge sorgten für Spannung und Nervenbelastung bei den Fans. Wie knapp dass am Schluss die Entscheidung zugunsten von RiWi ausfiel zeigt das Resultat von 12:10 im fünften Satz. Wie eine Kopie der ersten, aber noch knapper, verlief die Partie gegen Westmeister Neuendorf. Drei Sätze gingen in die Verlängerung und im fünften hiess es wieder 12:10, diesmal leider zum Vorteil von Neuendorf. Das RiWi-Team spielte aber im Ganzen eine tolle Barrage der Kampf und der Einsatz überwogen die Fehler und die tolle, erfolgreiche Integration der jungen Spieler war ausschlaggebend zum, zugegeben am Schluss doch etwas glücklichen, Saisonausgang.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Benjamin Meile und Silvan Jung;
Ersatz: Marco Bosshart und Cyrill Mettler; Coach: Fabian Brägger
Vorrundenpartien am Samstag:
RiWi : Diepoldsau - 2:3 (6:11 / 12:10 / 5:11 / 11:8 / 9:11)
RiWi : Widnau - 0:3 (8:11 / 8:11 / 4:11)
Barrage am Sonntag:
RiWi : Oberwinterthur - 3:2 (9:11 / 11:5 / 11:9 / 6:11 / 12:10)
RiWi : Neuendorf - 2:3 (10:12 / 12:10 / 5:11 / 11:6 / 10:12)
Vorrundenpartien am Samstag: RiWi-Diepoldsau 2:3 (6:11/12:10/5:11/11:8/9:11)
RiWi-Widnau 0:3 (8:11/8:11/4:11)
Barrage am Sonntag: RiWi-Oberwinterthur 3:2 (9:11/11:5/11:9/6:11/12:10)
RiWi-Neuendorf 2:3 (10:12/12:10/5:11/11:6/10:12)Zwei Punkte sind zwei zu wenig für RiWi
Wigoltingen - RiWi 3:1 (13:11 / 11:5 / 9:11 / 14:12)
Olten - RiWi 2:3 (11:7 / 11:9 / 7:11 / 10:12 / 5:11)
Wilen, 27.06.2010, Herbert Brägger
Am Samstag traf das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Wigoltingen auf die beiden Aufsteiger Wigoltingen und Olten. Mit nur einem Sieg, gegen Schlusslicht Olten, gelang es nicht wirklich die kritische Tabellensituation zu verbessern.
Nach der dritten Nullrunde in Serie, die das RiWi Team auf den zweitletzten Rang in der Tabelle abrutschen liessen, winkte am Samstag in Wigoltingen die grosse Chance diese ungemütliche Situation zu verbessern und sich im Abstiegsbereich etwas Luft zu verschaffen.
Die Hinterthurgauer konnten nämlich zu zwei sogenannten Vierpunktepartien antreten, denn die beiden Gegner waren die Aufsteiger aus Wigoltingen und Olten. Wigoltingen war bisher zwei Zähler vor RiWi platziert und Olten trägt seit Meisterschaftsbeginn die rote Laterne. Das Problem bei RiWi ist aber, dass normalerweise gegen Spitzenteams dank unbelasteterem Auftreten viel besserer Faustball abgerufen werden kann, aber gegen mit gefährdete weit unter der möglichen Leistungsgrenze gespielt wird. Man war sich aber im Team bewusst, dass die dringend geforderten vier Zähler nur zu holen seien, wenn alle Spieler dieses „Kopfproblem“ in den Griff kriegen würden.
Zu ängstlich im Startspiel
RiWi hatte es in der ersten Partie mit Gastgeber Wigoltingen zu tun. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Der Gast konnte sich aber steigern und sich einen schönen Vorteil herausspielen. Wahrscheinlich aus Angst vor der eigenen Courage nahm aber nun RiWi Risiko, und damit Druck aus dem Spiel, so dass sich der Gegner wieder heran kämpfen konnte. Der erste Satzball beim 10:9 wurde umgehend gekontert und Wigoltingen schloss mit tollen Angriffen zum 13:11 Erfolg ab. Dies stärkte das Selbstvertrauen des Gegners, er zog den guten Lauf weiter und ein überrumpeltes RiWi wurde diesmal mit brutalen 11:5 bezwungen. Die Tatsache, dass es nun um Alles oder nichts ging löste die Hemmungen im Rickenbacher Spiel und Wigoltingen kam nun unter Druck. Mit 11:9 konnte die Entscheidung in dieser Partie herausgeschoben werden und beim Gast kamen nochmals berechtigte Hoffnungen auf. Aber wie schon oft gehabt: „ gut gespielt und am Ende doch verloren“ war wieder aktuell. Erneut konnte RiWi die Satzbälle beim 10:9 und 11:10 nicht verwerten und musste die Punkte nach 12:14 einmal mehr dem Gegner überlassen.
Punkte aus konfuser Partie
Um den Schaden noch einigermassen zu begrenzen mussten nun mindestens gegen Schlusslicht Olten noch zwei Punkte her. Es entwickelte sich eine konfuse Partie mit vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten, denn es ging nun wirklich für beide Teams ums nackte Überleben. Olten konnte die beiden ersten Sätze gewinnen ehe RiWi seine Blockade lösen und doch nochmals reagieren konnte, mit knappen Satzentscheiden ausgleichen und sich zum Schluss doch noch klar zum 3:2 spielen konnte.
Entscheidung im September
Enttäuschung herrschte nun im RiWi-Lager, denn trotz der beiden Zähler konnte die Lage am Tabellenende nicht wirklich verbessert werden. Alle vier Teams, die bisher zwei Punkte vor RiWi platziert waren haben ebenfalls mindestens einmal gewonnen und den Vorsprung auf RiWi zum Teil noch vergrössert. RiWi liegt zwei Spiele vor Qualifikationsende immer noch auf dem Barrageplatz, was Entscheidungsspiele gegen die beiden NLB-Gruppensieger bedeuten würde. Diese Position kann ohne fremde Hilfe nicht mehr verbessert werden und selbst mit vier Zählern aus der letzten Runde Anfangs September gegen Widnau und Diepoldsau wäre dies noch schwierig, da RiWi ein schlechtes Satzverhältnis hat. Positiv ist einzig, dass der Vorsprung auf Schlusslicht Olten dank dem Sieg in der direkten Begegnung auf sechs Punkte angewachsen ist und damit der direkte Absteiger mit Olten bereits feststeht.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung
RiWi konnte Negativserie nicht beenden
Jona - RiWi 3:2 (11:6 / 9:11 / 3:11 / 15:13 / 11:8)
Schwellbrunn - RiWi 3:0 (11:6 / 11:8 / 11:8)
Wilen, 21.06.2010, Herbert Brägger
Am Samstag hatte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Schwellbrunn gegen den Gastgeber und gegen Jona zwei weitere Rückrundenpartien auszutragen. Mit zwei erneuten Niederlagen konnte RiWi seine Negativserie nicht beenden.
Nach zwei Nullrunden, mit denen sich RiWi in den hinteren Ranglistenteil gespielt hat, galt es nun am Samstag in Schwellbrunn zu versuchen die aktuelle Negativserie zu beenden. Die Vorgaben zu diesem Unterfangen waren aber schwierig, stehen doch beide Gegner souverän an der Tabellenspitze. Der erste Kontrahent aus Jona hält zusammen mit Diepoldsau den Kontakt zum Meisterteam aus Schwellbrunn. Gegen diese beiden Spitzenteams müsste man nicht unbedingt punkten, wenn doch die aktuelle Tabellensituation nicht so kritisch wäre. Da aber schon in der Hinrunde gegen Jona eine Niederlage resultierte, die mit etws Glück auch hätte vermieden werden können, hofften die Hinterthurgauer diesmal Fortuna auf ihrer Seite zu haben, was aber leider wieder nicht gelang. Der Verlauf der Spielrunde war nämlich eine genaue Kopie der Hinrunde, die vor zwei Wochen in Jona gespielt wurde, nur fiel diesmal die Niederlage gegen Jona noch knapper aus.
Punkte in Reichweite
RiWi hatte in der ersten Partie gegen Jona anzutreten. Bei garstigem, kaltem Wetter, aber auf dem gut bespielbaren Kunstrasen entwickelte sich eine äusserst spannende Partie. Der erste Satz schien aber bereits die Hirarchie zwischen diesen beiden Teams klar aufzuzeigen, liess doch Jona dem Gegner aus Rickenbach kaum eine Chance ins Spiel zu finden. RiWi machte zwar einen konzentrierteren, zielstrebigeren Eindruck als noch vor Wochenfrist, musste aber trotzdem eine 6:11 Niederlage verkraften, was auch sehr gut gelang. Das Team konnte nun zulegen, konnte den Gegner endlich unter Druck setzen und so gut mithalten. RiWi nutzte diesen Lauf und konnte mit 11:9 ausgleichen. Aus der nun aufkommenden Nervosität im Team von Jona, aus der nun viele Eigenfehler resultierten, versuchte RiWi Kapital zu schlagen, was auch ausgezeichnet gelang. Kurz und Bündig konnte der Gegner mit einem starken RiWi-Auftritt mit 11:3 bezwungen werden. Im vierten Durchgang schien nun die Entscheidung zu fallen. Alles lief gut für die Hinterthurgauer bis zum vermeintlich vorentscheidenden 9:5, als RiWi plötzlich Risiko und damit zu viel Druck aus dem Spiel nahm. Jona bekam Luft, fand in sein Spiel zurück, spielte ein Angriffsfeuerwerk gegen einen immer ängstlicher werdenden Gegner und gewann damit über die Verlängerung noch mit 15:13 zum Ausgleich. RiWi konnte sich im Entscheidungssatz nochmals fangen, ging wieder mit 8:6 in Front, ehe eine Serie von drei Eigenfehlern die Partie zugunsten des abgeklärteren Teams aus Jona entschied.
Hochs und Tiefs
Auch im Spiel gegen Gastgeber und Titelverteidiger Schwellbrunn konnten die Gäste gut mithalten, denn der Gegner fand auch nicht die Konstanz, die für eine Meisterleistung notwendig gewesen wäre. Die drei gespielten Sätze zum 3:0 für Schwellbrunn glichen sich alle vom Ablauf her. Zu Satzbeginn hatte RiWi immer leichte Vorteile bis etwa Punkt acht oder neun ehe der Favorit jedes Mal zum Schlussspurt ansetzen und die Sätze gewinnen konnte. Für RiWi blieb wieder nur die bittere Erkenntnis, dass auch hier diesmal mehr drin gelegen wäre.
Punkte aus Restpartien
Da durch diese beiden unglücklichen Niederlagen die Lage am Ranglistenende nicht verbessert werden konnte, bleibt nur zu hoffen, dass RiWi in den noch ausstehenden Partien sich den einen oder andern Punkt holen kann. Falls die Blockade in den Spielerköpfen nicht wieder auftritt und das Team so antritt wie gegen diese beiden starken Gegner, liegt dies sicher noch drin. Die noch ausstehenden Gegner sind am Samstag ab 16.00 Uhr in Wigoltingen der Gastgeber und Aufsteiger Olten und nach den Sommerferien Diepoldsau und Widnau.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung
RiWi hat sich selber geschlagen
Oberentfelden - RiWi 3:1 (11:6 / 9:11 / 11:4 / 11:7)
Elgg-Ettenhausen - RiWi 3:1 (11:9 / 9:11 / 13:11 / 11:6)
Oberentfelden - RiWi 3:1 (11:6/9:11/11:4/11:7)
Elgg/Ettenhausen - RiWi 3:1 (11:9/9:11/13:11/11:6)
Wilen, 14.06.2010, Herbert Brägger
Am Samstag musste das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Elgg gegen den Gastgeber und gegen Oberentfelden zu den ersten beiden Rückrundenpartien antreten. Mit zwei klaren Niederlagen rutschte RiWi in die hintere Region der Rangliste ab.
Für die ersten beiden Rückspiele, die am Samstag in Elgg stattfanden hat sich RiWi einiges vorgenommen. Nach der unglücklichen Nullrunde vor Wochenfrist mussten nämlich Punkte her. Weil die beiden Gegner Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen sicher im Bereich der Hinterthurgauer liegen, rechnete man mit Punktezuwachs und idealerweise gar mit der ersten Vollrunde in dieser Saison, welche das Team wieder auf Finalrundenkurs bringen würde. Dass aber genau das Gegenteil aus diesem Durchgang resultierte und beide Partien verloren gingen lag nicht an starken Gegnern, sondern RiWi schlug sich mit unsicherem und zeitweise hilflosem Spiel selber.
RiWi's Eigenfehlerorgie
RiWi startete in die Partie gegen Oberentfelden, das auf der aktuellen Rangliste zwei Zähler Vorsprung hatte, bereits mit einem Leinenfehler. Als dann noch eine Serie von drei Ausbällen folgte war die Nervosität und Unsicherheit im Team nicht mehr zu übersehen. Das Spiel war nun viel zu statisch und die Bewegung ohne Ball und der Kampfgeist fehlten nun fast vollständig. Sechs RiWi Eigenfehler machten es dem Gegner, der ebenfalls alles andere als überragend spielte, leicht den ersten Satz klar zu gewinnen. Individuelle Fehler, ungenaue Abnahmen und schlechte Zuspiele machten es den Angreifern in der Folge auch nicht einfacher zu Punkten zu kommen. RiWi schaffte den Satzausgleich nur, weil der Gegner noch mehr schnitzerte und die Fehler von RiWi immer wieder mit eigenen kompensierte. Der Satzgewinn verhalf auch nicht dazu das Spiel etwas zu beruhigen. Im Gegenteil, es ging im gleichen Stil weiter und mit 4:11 und 7:11 gingen die restlichen Sätze wieder klar an den Oberentfelden. Es ist eigentlich logisch, dass mit zweiundzwanzig Eigenfehlern in vier Sätzen ein Spiel nicht gewonnen werden kann.
Leichte Steigerung
Im Spiel gegen Gastgeber Elgg-Ettenhausen schien sich bei den Hinterthurgauern der Knopf etwas zu lösen. Sie konnten nun mit dem Gegner mithalten und den ersten Satz bis zum Schluss offen halten, vor allem weil auch Elgg zu viele Fehler machte. Mit 9:11 wurde der erste Teilerfolg verpasst. Diese nur knappe Niederlage schien sich nun positiv auf die RiWi Spieler auszuwirken, denn dank einem beinahe fehlerlosen Spiel gelang ihnen der Satzausgleich. Das Spiel des Gastes weckte nun weiter Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis ehe ein krasser Schiedsrichterfehler beim Stand von 8:7 den Elan etwas bremste. Anstelle von einem vorentscheidenden 9:7 hiess es nun wieder 8:8. Nun bekam Elgg Oberhand und trotz heftiger Gegenwehr gelang es RiWi nicht mit einem nächsten Teilerfolg am Gegner vorbei zu ziehen. Das unglückliche 11:13 wirkte sich nun negativ aus. Bei RiWi war nun die Luft draussen, ja es war sogar leichte Resignation zu erkennen, so wie der letzte Satz mit 11:6 beinahe kampflos dem Gastgeber überlassen wurde.
Folgen in der Rangliste
Nach dieser Negativrunde ist nun RiWi in den hinteren Ranglistenteil abgerutscht. Der zweitletzte Rang mit sechs Zählern hinter einem Trio mit acht und vor Aufsteiger Olten mit zwei Punkten lässt das Saisonziel Finalrunde in weite Ferne rücken. Es wird sehr schwierig sein bereits am Samstag um 16.00 Uhr in Schwellbrunn gegen den Meister und gegen Spitzenteam Jona zu den nun dringend benötigten Punkten zu kommen.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung
RiWi verpasst Punktezuwachs nur knapp
RiWi - Jona 2:3 (6:11 / 8:11 / 14:12 / 11:8 / 10:12)
RiWi - Schwellbrunn 0:3 (8:11 / 7:11 / 4:11)
Wilen, 07.06.2010, Herbert Brägger
Am Samstag musste das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Jona gegen den Gastgeber und gegen Meister Schwellbrunn zu den letzten beiden Hinrundenpartien antreten. Beide Partien endeten ohne Erfolg und die vier Punkte blieben bei den Gegnern.
Zu den beiden letzten Hinrundenpartien der Qualifikationsphase reiste das RiWi Team mit gemischten Gefühlen nach Jona. Gegen ein stark in die Meisterschaft gestartetes Jona und gegen Meister Schwellbrunn muss zwar nicht unbedingt gepunktet werden, trotzdem rechnete man in den Reihen der Thurgauer mit einem Erfolg, mindestens gegen Gastgeber Jona. Man wusste, dass ein Erfolg gegen den Favoriten aus Schwellbrunn noch schwieriger zu realisieren wäre. Anderseits wurde der Meister in der letzten Runde von Diepoldsau erstmals geschlagen, was seinen Status der Unbezwingbarkeit klar widerlegte und bei RiWi Hoffnungen auf eine Überraschung weckte.
RiWi wurde nieder gekämpft
In die Startpartie gegen Gastgeber Jona startete RiWi stark, verschaffte sich schnell einen kleinen Vorteil, den aber der Gegner bis zur Satzmitte wieder neutralisieren konnte. Darauf reagierte der Gast leicht nervös und verhalf Jona mit vier Servicefehlern in Serie zum sicheren ersten Teilerfolg. Jona übernahm nun das Spieldiktat, hatte klare Vorteile bei den Zuspielen auf die Angreifer, liess RiWi nicht mehr ins Spiel kommen und baute seinen Vorsprung auf 2:0 Sätze aus. Eindrücklich war nun mit anzusehen wie die Hinterthurgauer im dritten Satz doch wieder in die Partie zurückfanden. Immer leicht im Rückstand liegend gelang es ihnen nach dem 10:10 eine eindrückliche Schlussoffensive zu starten und den Spielabschnitt mit 14:12 nach Hause zu bringen. Nun hatte RiWi „Blut geleckt“ und es entwickelte sich ein spannender, hochklassiger Kampf. Jona wirkte nun entsprechend der momentanen Situation nervös, produzierte vermehrt unerzwungene Fehler und musste den Satzausgleich hinnehmen. Die Spannung war nun im Entscheidungssatz nicht mehr zu überbieten, die Führung wechselte beinahe nach jedem Ball und die beiden Teams schenkten sich nichts mehr. Kampf bis zum Schluss war nun die Devise bis RiWi nach der 10:9 Führung zweimal gekontert wurde und zum Schluss mit einem unglücklichen Angriffsball knapp ins Aus die Punkte dem Gegner überlassen musste.
Respekt vor dem Meister
Im Kopf noch nicht ganz frei vom Frust über die unverdienten Niederlage ging RiWi in die Partie gegen den Meister und Favoriten aus Schwellbrunn. Zwei Übertritte des Gegners zu Spielbeginn wurden postwendend von RiWi mit Eigenfehlern wieder kompensiert und die Appenzeller konnten mit meisterlichen Angriffsbällen wegziehen und den ersten Satz schnell für sich entscheiden. Bei RiWi war nun etwas die Luft draussen, der Respekt vor den erstklassigen Abschlüssen von Natischlagmann Cyrill Schreiber in den Reihen des Gegners wurde grösser und auch diverse Rochaden im Team brachten keine Verbesserung. So war es für die routinierten Appenzeller ein Leichtes diese Partie klar mit 3:0 für sich zu entscheiden. Abwehrspieler Silvan Küttel meinte: „Schade um die verpassten zwei Zähler. Toll war aber wie wir nach dem klaren Rückstand die Partie nochmals herumreissen konnten, was sicher Motivation und Hoffnungen für die kommende Rückrunde freisetzt.“
RiWi liegt weiterhin an sechster Stelle in der aktuellen Rangliste, muss nun aber dringend in den nächsten Partien wieder punkten um den Anschluss an die vordere Tabellenhälfte wieder zu schaffen. Die erste Gelegenheit bietet sich am Samstag in Elgg, wo das Team um 16:00 Uhr auf Elgg-Ettenhausen und auf Oberentfelden treffen wird.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung
Erneut „nur“ zwei Punkte für RiWi
RiWi – Wigoltingen 3:2 (11:9 / 8:11 / 11:7 / 8:11 / 11:9)
RiWi – Olten 0:3 (9:11 / 7:11 / 8:11)
Wilen, 31.05.2010, Herbert Brägger
In einer weiteren Heimrunde konnte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag die beiden Aufsteiger aus Wigoltingen und Olten empfangen. Ein Erfolg gegen Wigoltingen und eine unnötige Niederlage gegen Olten waren das unbefriedigende Ergebnis.
Nach dem RiWi in den ersten drei Meisterschaftsrunden trotz gutem, überzeugendem Spiel aus jeweils zwei Partien jedes Mal nur zwei Punkte geholt hat, war man überzeugt, es diesmal gegen die beiden Aufsteiger besser zu machen. Dieses Vorhaben schien dann auch aufzugehen, denn nach einer starken, erfolgreichen Partie gegen das bisher überraschend erfolgreiche Team aus Wigoltingen glaubte keiner, dass RiWi noch über Schlusslicht Olten stolpern sollte. RiWi spielte seine bisher mit Abstand schwächste Partie und hatte nie eine wirkliche Chance den Gast aus dem Kanton Solothurn ernsthaft zu fordern.
Hochklassiges Kantonsderby
In die erste Partie gegen Wigoltingen startete RiWi etwas zu verhalten mit viel Respekt vor den bisherigen guten Ergebnissen des äusserst erfolgreichen jungen Aufsteigerteams. Der Gegner übernahm sofort das Spieldiktat und konnte sich, auch Dank zwei Eigenfehlern von RiWi, schnell bis zum 7:3 absetzen. Der Gastgeber fand nun aber immer besser ins Spiel, zog mit effizientem Angriffspiel am Gegner vorbei und buchte mit 11:9 den ersten Teilerfolg. Diese Partie war aber noch lange nicht gewonnen. Sie wurde immer ausgeglichener und entwickelte sich zu einem hochklassigen, offenen Fight. Im zweiten Spielabschnitt lag nämlich RiWi in Front und musste zum Schluss den Gegner auf 1:1 ausgleichen lassen. Mit kontrolliertem Spiel gelang es dann aber dem Heimteam die Partie wieder auf seine Seite zu drehen, ehe der Gegner mit einem weiteren Erfolg dafür sorgte, dass die Spannung beinahe ins unzumutbare wuchs. Der nächste Satz musste nun beim Stand von 2:2 die Entscheidung bringen. Wigoltingen startete mit leichten Vorteilen und schien zu Beginn etwas die feinere Klinge zu führen, ehe in beiden Teams leichte Nervosität sich breit machte. RiWi wirkte nun aber abgeklärter, während der Gegner die Konzentration etwas verlor und mit zwei Eigenfehlern die Partie RiWi überlassen musste.
Schwächstes Saisonspiel
Nachdem in der nächste Partie Wigoltingen mit dem recht harmlos auftretenden Schlusslicht Olten keine Probleme hatte und sicher mit 3:0 reüssierte, stand man bei RiWi vor der grossen Chance erstmals in der laufenden Saison eine Vollrunde zu realisieren. Das klare Resultat dieser Partie schien sich aber negativ auf die Leistung der RiWi Spieler auszuwirken. Sie erwarteten wohl im Hinterkopf auch eine leichte Aufgabe und waren nicht bereit dem fulminanten Start des Liganeulings entgegenzuhalten. Nach dem 2:7 kam dann auch noch ein starkes Gewitter auf und es war nicht mehr möglich auf den nassen, glitschigen Untergrund ins Spiel zu finden und den Satz noch zu wenden. RiWi ging nun grosse Risiken ein und eröffnete mit einer unglaublichen Serie von Eigenfehlern, während der gegnerische Schlagmann mit sicheren, gekonnten Schlägen immer wieder punkten konnte. Ein Regenunterbruch im zweiten Satz liess hoffen, dass sich in dieser Auszeit in den Köpfen der RiWi Spieler etwas zum Positiven verändern würde, was aber überhaupt nicht der Fall war. Im gleichen Stil ging es weiter und die 0:3 Niederlage war mehr als verdient und schmerzte entsprechend. Abwehrspieler Silvan Küttel meinte: „Wir haben uns diese Aufgabe zu leicht vorgestellt, waren im Kopf nicht bereit zum Kämpfen und dann unfähig zu reagieren. Das war sicher der bisherige Tiefpunkt. Wir haben aber bisher bewiesen, dass wir es viel besser können.“ Trotz dem ärgerlichen Punkteverlust konnte sich RiWi punktgleich mit Wigoltingen und Oberentfelden im Mittelfeld der Rangliste halten, hat aber den erhofften Sprung in die Spitzengruppe verpasst.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung
In einer weiteren Heimrunde konnte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag die beiden Aufsteiger aus Wigoltingen und Olten empfangen. Ein Erfolg gegen Wigoltingen und eine unnötige Niederlage gegen Olten waren das unbefriedigende Ergebnis.
RiWi erkämpft sich zwei weitere Zähler
RiWi– Diepoldsau 1:3 (11:9/4:11/10:12/5:11)
RiWi– Widnau 3:2 (11:8/7:11/11:5/7:11/11:5)
Wilen, 17.05.2010, Herbert Brägger
Zu seiner ersten Heimrunde konnte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag die Rheintaler Teams aus Diepoldsau und Widnau empfangen. Einer knappen Niederlage gegen Diepoldsau folgte ein hart erkämpfter Erfolg gegen Widnau.
Nach den guten Leistungen in der Startrunde waren die RiWi Spieler gewillt, auch vor heimischem Publikum erfolgreich zu agieren. Regen und Kälte waren zwar keine idealen Voraussetzungen für attraktiven Faustballsport, der Platz war aber so gut bespielbar, dass sich trotzdem hochklassige Spiele entwickelten. Ähnlich wie schon vor Wochenfrist zeigte RiWi gute Spiele, die aber von den beiden sehr starken Gegnern immer offen gehalten wurden. Am Schluss konnte der Gastgeber mit einer Niederlage und einem Sieg erneut gut leben, denn man war sich einig, dass auch diesmal die Leistung gestimmt hat.
Niederlage trotz optimalem Start
In der ersten Partie gegen Diepoldsau startete RiWi fulminant. Der erste Satz konnte lange ausgeglichen gehalten und mit einer eindrücklichen Schlussoffensive zur 1:0 Führung gespielt werden. Der Gegner hielt aber ebenso erfolgreich dagegen und konnte in der Folge aus einer sensationell starken Abwehr heraus immer wieder punkten und so den Satzausgleich schaffen. Nun schien es aber, dass RiWi wieder kontern könnte, ehe nach dem 10:10 zwei Eigenfehler zugunsten des Gastes entschieden. Dieser Erfolg beflügelte nun die Rheintaler so stark, dass sie einen eindrücklichen Angriffswirbel veranstalteten, dem die Einheimischen nicht mehr ganz gewachsen waren. Mit dem 1:3 Schlussresultat gingen die ersten beiden Punkte an den Gegner.
RiWi spielte abgeklärter
Die Stärken von Widnau, dem mehrfachen Meister, der sich nach mehreren Abgängen in einem Neuaufbau befindet, waren anfangs nur schwer einzuschätzen. Widnau verlor seine Partie gegen Diepoldsau auch, war aber in dieser spannenden Partie immer am Gegner dran und hat sie sicher nicht zwingend verloren. Von RiWi war also nochmals eine hundertprozentige Leistung gefordert. Nach einem begeisternd herausgespielten ersten Satzgewinn kam aber etwas Unsicherheit ins Spiel. Die Thurgauer starteten mit zwei Eigenfehlern, denen sie über den ganzen Spielabschnitt hinterherrannten. Die Folge war der Satzausgleich. Nach diesem Schuss vor den Bug wurde das Team um Marcel Eicher nochmals aufgerüttelt, präsentierte sich in alter Stärke und hatte keine Mühe bei strömendem Regen zum Spielstand von 2:1 zu reüssieren. Nun war es aber Widnau, das nochmals übersich herauswuchs und dank einiger Leinenfehler von RiWi erneut den überraschenden Ausgleich schaffte. Es war der Gastgeber, der nun konsequent die Entscheidung suchte. Er zeigte nochmals sein ganzes Können und liess dem Gegner keine Chance mehr. Mit einem klaren 11:5 konnten diese zwei Zähler nach Hause gespielt werden.
Zufrieden mit der Leistung
Als Fazit kann gesagt werden, dass RiWi erneut eine gute Leistung gebracht hat. Da aber die Teams in dieser Meisterschaft sehr ausgeglichen sind und die Partien vielfach bis zum Schluss offen sind, muss man mit vereinzelten Niederlagen rechnen. Schlagmann Kevin Hagen meinte: „Wir haben gut gespielt, können uns aber sicher noch verbessern, um zukünftig mehr Punkte aus diesen knappen Spielen holen zu können. Wichtig sind im Moment aber die weiteren zwei Zähler um uns im vorderen Mittelfeld halten zu können." Die nächsten Gegner werden nach Pfingsten in einer Heimrunde die beiden Aufsteiger aus Wigoltingen und Olten sein.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung
RiWi startet mit guter Leistung
Elgg-Ettenhausen- RiWi 2:3 (11:6/8:11/7:11/12:10/7:11)
Oberentfelden- RiWi 3:0 (11:7/12:10/11:9)
Wilen, 10.05.2010, Herbert Brägger
Zum Start in die neue Faustball-Feldmeisterschaft hatte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag im Aargauischen Oberentfelden anzutreten. RiWi konnte sich die ersten Zähler gegen Elgg sichern, verlor dann aber knapp gegen den Gastgeber.
Mit viel Selbstvertrauen, das sich das Team in den Vorbereitungsturnieren und dank guter Trainingseinheiten erarbeitet hat, stellten sich die Hinterthurgauer den beiden Gegnern aus Elgg-Ettenhausen und Oberentfelden. Sie waren auch überzeugt sich aus dieser Runde vier Zähler zu holen. RiWi zeigte, mit Ausnahme des Startsatzes, ein starkes, konstantes Spiel. Die Mechanismen klappten und im Angriff wurde druckvoll agiert. Spielertrainer Marcel Eicher war deshalb trotz der Niederlage gegen Oberentfelden sehr zufrieden mit seinem Team und meinte: „Wirhaben gut gespielt und fast Alles richtig gemacht, obwohl wir leider die budgetierten vier Punkte nicht alle holen konnten."
Mühe ins Spiel zu finden
Die erste Partie gegen Vizemeister Elgg-Ettenhausen begann für RiWi schlecht. Übernervös agierend konnte kein Angriffsdruck aufgebaut werden und die Eigenfehlerquote stieg auf ein bedenkliches Mass. So kann man natürlich gegen Elgg nicht bestehen und der Satzverlust war nur logisch. Geschockt von dieser katastrophalen Saisoneröffnung nutzte Trainer Eicher die kurze Satzpause um sein Team zu beruhigen und es an seine Stärken zu erinnern. Dies gelang ihm recht gut, denn RiWi spielte nun merklich ruhiger und sicherer und schaffte dank weniger Eigenfehlern den Satzausgleich. Nun waren die Thurgauer präsent, spielten druckvoll und überzeugend und im vierten Satz schien bei einer 9:5 Führung bereits alles klar zu sein. Ein kleiner Durchhänger liess aber den Gegner nochmals aufschliessen und mit 12:10 reüssieren. Es war beeindruckend wie sich RiWi nach diesem Schönheitsfehler wieder ins Spiel zurück brachte. Elgg wurde nun klar dominiert und die beiden ersten Punkte konnten problemlos nach Hause gespielt werden.
Gegner war noch stärker
Aus der Vergangenheit weiss man, das die Spiele RiWi gegen Oberentfelden Immer sehr offen und ausgeglichen verlaufen und meist nur Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden.
RiWi traf diesmal auf einen äusserst starken Gastgeber. Sehr druckvoll und präzise aus einer totsicheren Abwehr heraus agierend, forderte Oberentfelden den Gast aus der Ostschweiz bis zum Letzten. RiWi wuchs mit der schweren Aufgabe und lieferte dem Gegner einen offenen Schlagabtausch auf sehr hohem Niveau. Der erste Satz ging aber an Oberentfelden und RiWi verpasste es in der Folge nur ganz knapp die Partie auszugleichen. Auch der dritte Spielabschnitt verlief wieder auf des Messers Schneide. Wieder fehlte das Quentchen Glück um die Partie noch zu kehren. RiWi ist mit einem sehr starken Auftritt an einem, an diesem Tag noch stärkeren Gegner knapp gescheitert.
Gute Grundlage für Heimrunde
Trainer Eicher ist nach diesem Spieltag überzeugt, dass sich sein Team an dieser guten Leistung aufrichtet und in der Heimrunde vom nächsten Samstag sein Publikum mit einem Offensivspektakel begeistern wird. Als Gegner kann RiWi um 17'00 Uhr auf dem Ägelseerasen die beiden Rheintaler Teams aus Diepoldsau und Widnau begrüssen. Das junge unberechenbare Diepoldsau wird den Einheimischen sicher alles abverlangen und Widnau, das nach gewichtigen Abgängen nur schwer einzuschätzen ist, darf sicher auch nicht unterschätzt werden.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile (Ersatz) und Silvan Jung (verletzt)
RiWi startet Meisterschaft in Oberentfelden
Punkte sind schon in der Startrunde gefordert
Wilen, 06.05.2010, Herbert Brägger
Zum Start in die neue Faustball-Feldmeisterschaft hat das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag im Aargauischen Oberentfelden anzutreten. RiWi trifft in der ersten Runde auf Elgg-Ettenhausen und auf das unberechenbare Gastgeberteam.
Die neun NLA Teams spielen die Feldmeisterschaft nach folgenden, nun bereits bewährten Regeln. Die Sätze werden auf 11 Punkte und jede Vorrundenpartie auf drei Gewinnsätze gespielt. Als Vorrunde wird eine Doppelrunde gespielt, wobei die Spiele in Dreiergruppen ausgetragen werden. Die ersten Drei der Rangliste spielen im Finalevent um den Titel und der Vierte und Fünfte um dieBronzemedaille, während der Neunte absteigt und der Achte gegen den zweiten der NLB in die Barrage gehen muss.
Team fühlt sich bereit
Nach der vergangenen Hallensaison, in der sich das RiWi-Team als Vorrundenvierter für die Partie um die bronzene Auszeichnung qualifiziert hatte, war man überzeugt eine gute Basis für eine erfolgreiche Feldsaison geschaffen zu haben.Die Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Selbstvertrauen und Konstanz waren im jungen Team klar ersichtlich. Spielertrainer Marcel Eicher hatte nun auch das Glück mit den gleichen Spielern auf diesen Grundlagen aufbauen zu können und ist überzeugt, gute Vorbereitungsarbeit geleistet zu haben.. Wieder wird RiWi in der Abwehr mit Spielertrainer Eicher, dem Zuspieler Silvan Küttel und den drei Defensivkräften Marco Bosshart, Silvan Jung und Benjamin Meile antreten. Für den Angriffsdruck wird das ebenfalls schon in der Halle positiv aufgefallene Duo Philipp Jung und Kevin Hagen besorgt sein. Alle Spieler sind fit und gesund und konnten ihre Form schon in den Vorbereitungsturnieren unter Beweis stellen, wo sie jedesmal den Einzug in die Finalpartie schafften. Leider fehlte aber immer das letzte Quäntchen Glück für den Turniersieg aber Trainer Eicher wirkt zufrieden und zuversichtlich wenn er sagt:„Ich darf nun schon die dritte Saison mit dem gleichen Team zusammenarbeiten. Wir sind reifer und ausgeglichener geworden und haben uns vom Zitterteam zu einem soliden Anwärter auf einen Finalrundenplatz entwickelt." Folglich ist auch sein Saisonziel klar umschrieben, das bedeutet erst mal die Finalqualifikation schaffen und anschliessend eine Medaille gewinnen.
Startgegner in Reichweite
Die ersten zwei RiWi Partien finden am Samstag in Oberentfelden statt. Ab 14'00 Uhr wird RiWi zuerst gegen den Lokalrivalen Elgg-Ettenhausen antreten und sich anschliessend mit Gastgeber Oberentfelden messen. Gegen diese beiden Teams werden die Thurgauer voll motiviert und konzentriert ans Werk gehen, denn man möchte die Gelegenheit, nicht gerade schon zu Beginn die härtesten Brocken vorgesetzt zu bekommen, nutzen und versuchen bereits zu punkten um unnötigen Druck auf das Team zu vermeiden. Leicht wird allerdings die Aufgabe nicht sein, denn beide sind sehr unberechenbar und sind, lässt man sie einmal ins Spiel kommen, nur schwer zu kontrollieren. Trainer Eicher dazu: „Die beiden Gegner werden uns nur wenig Zeit lassen in unser Spiel zu finden, ich denke wir werden von Beginn weg voll gefordert sein, wollen aber unbedingt punkten." Die diesjährige Meisterschaft scheint wieder sehr ausgeglichen zu verlaufen, denn ausser dem Kronfavoriten Schwellbrunn werden sich alle Andern auf einem ähnlichen Niveau bewegen und so jeder jeden schlagen können.
Interessante Partien folgen
Bereits eine Woche später kann RiWi eine Heimrunde spielen und am Samstagnachmittag die beiden Rheintaler Teams aus Diepoldsau und Widnau auf dem Ägelseerasen empfangen. Interessante, emotionelle Partien sind auch hier bereits garantiert.
Hallensaison 09/10
RiWi hat Bronzechance nicht genutzt
Diepoldsau : RiWi 4:0 (11:8 / 12:10 / 11:6 / 11:6)
Wilen, 15.2.2010, Herbert Brägger
Am Finalevent der Faustball-Hallenmeisterschaft in Widnau konnte RiWi als Vorrundenvierter am Sonntag gegen den Halbfinalverlierer Diepoldsau zum kleinen Final antreten. Nach einer klaren Niederlage ging die erhoffte Bronzemedaille aber an den Gegner.
Nachdem das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen vor Wochenfrist die letzte Vorrundenpartie gegen Deitingen noch gewonnen hatte, konnten die Thurgauer auf dem vierten Rang abschliessen. Damit hatte sich das Team für die Finalrunde, die am Wochenende in Widnau stattfand qualifiziert. Als Vierter war man aber nur noch berechtigt am Sonntag den kleinen Final zu spielen. Der Gegner wurde am Samstag im Spiel des Zweiten gegen den Dritten ermittelt. Widnau konnte dort in einer ausgeglichenen Partie Diepoldsau knapp schlagen. RiWi zeigte sich zufrieden mit dieser Ausgangslage, hatte man doch Diepoldsau bereits in der Vorrunde schlagen können. Die Chancen für den nun angestrebten dritten Rang waren also intakt.
Start wieder missglückt
Es war wohl die greifbare Nähe der Medaille, die RiWi, wie schon öfters, eher blockierte als beflügelte. Einmal mehr fand man nicht ins Spiel und der
fehlende Servicedruck baute den Gegner auf, der so zu leicht zu seinem ersten Teilerfolg kam. Da aber auch Diepoldsau nicht ganz zu seiner gewohnten Leistung fand eröffnete sich für RiWi in der
Folge eine gute Chance zu einem Erfolg. Nach einem ausgeglichen verlaufenen zweiten Satz waren es aber die Eigenfehler am Schluss, die erneut den Gegner jubeln liessen.
Zu klare Niederlage
Die Steigerung im zweiten Satz weckte aber trotzdem Hoffnungen, die Partie noch zum Guten wenden zu können. Mit einer unglaublichen Serie von fünf
Eigenfehlern wurde nun aber postwendend der dritte Satz total „vergeigt". Diese brutale Niederlage bewirkte nun, dass das Selbstvertrauen völlig weg war. Da diese Partie über nur vier Gewinnsätze
zu spielen war, hatte RiWi nun nichts mehr zu verlieren. Trotzdem blieb die Blockade bestehen, gar nichts ging mehr, und die angestrebte Medaille war, nach einer am Ende doch zu klaren
Niederlage, leider weg.
Enttäuschung im Team
Im Team herrschte nun grosse Enttäuschung über die verpasste Chance. Trainer und Spieler waren sich nämlich einig, dass mit einer guten Leistung, wie
sie sie in der laufenden Saison schon öfters gezeigt haben, mehr möglich gewesen wäre. Auch Spielertrainer Marcel Eicher war äusserst unzufrieden als er sagte: „Einmal mehr konnten wir unsere
Möglichkeiten trotz guten Trainings nicht ins Spiel umsetzen, daran müssen wir bis zur Feldsaison weiter hart arbeiten. Mit dem Potential, das in meinem Team steckt bin ich aber überzeugt, dass
wir in nächster Zukunft nicht mehr gegen den Abstieg kämpfen müssen."
Schweizer Hallenmeister wurde, wie schon im letzten Jahr, Schwellbrunn, das seinen Gegner Widnau über die ganze Finalpartie sicher im Griff hatte.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Silvan Jung, Marco Bosshart und Benjamin Meile
RiWi unterliegt Widnau unerwartet klar
Widnau - RiWi 5:1 (11:4/11:5/11:7/4:11/11:8/11:4)
Wilen, 30. Januar 2010, Herbert Brägger
Zur zweitletzten Partie der Faustball-Hallenmeisterschaft musste das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Wochenende in Widnau antreten. RiWi fand nie richtig ins Spiel und musste
als Folge eine klare Niederlage hinnehmen.
Mit vier Zählern aus den bisher ausgetragenen drei Partien wollten sich die Hinterthurgauer im Rheintal mit einem Erfolg die Finalrundenteilnahme bereits vorzeitig sichern. Da Widnau nach den
vielen Abgängen im ehemaligen mehrfachen Meisterteam sehr viel an seiner einstigen Souveränität eigebüsst hat, waren die RiWi Spieler guten Mutes diese Aufgabe erfolgreich erledigen zu können.
RiWi zu drucklos
Erfreulicherweise war vor der Partie ein gesundes Selbstvertrauen im ganzen Team feststellbar, welches aber nach Spielbeginn sehr schnell verloren ging. Die
bekannten Probleme, die Serviceschwäche und die ungenauen Zuspiele kumulierten sich und verunsicherten die Spieler. RiWi fand über die ganze Partie praktisch nie das Rezept die Nervosität
abzulegen und in sein Spiel zu finden. Die Unsicherheiten und der Erfolgsdruck führten zu überdurchschnittlich vielen Eigenfehlern, die einen Erfolg gegen ein sehr solide spielendes Widnau
verunmöglichten. Der Gegner schaffte es selber fast keine Risiken einzugehen und nur auf die Fehler des Gastes zu warten, um so zum klaren Sieg zu kommen.
Zu kurze Hochphase
Erst im dritten Satz konnte RiWi sich leicht steigern und den Gegner etwas fordern, doch zum Teilerfolg reichte es auch diesmal nicht. RiWi fasste aber wieder etwas Mut, konnte den vierten
Spielabschnitt erfolgreich eröffnen, setzte nun den Gegner gekonnt unter Druck, der nun seinerseits die Fehlerquote erhöhte und mithalf zu RiWis einzigem Erfolgserlebnis zum 1:3. Nur kurz aber
war die Hochphase bei RiWi, denn bereits im folgenden Satz verlor der Gast wieder immer mehr den Faden, liess das Heimteam wieder aufkommen und musste erneut klein beigeben. Nun spielte Widnau
zur Entscheidung, liess nichts mehr anbrennen und RiWi kam nur noch zu vier Gutpunkten, die allesamt Geschenke aus Eigenfehlern des Gegners waren.
Über die ganze Partie gesehen fiel auf, dass RiWi sicher seine schwächste Leistung der laufenden Meisterschaft gezeigt hat, während Widnau wahrscheinlich seine bisher beste gelang.
Ligaerhalt gesichert
Trotz dieser klaren Niederlage ist der Ligaerhalt, für den mindestens der fünfte Tabellenplatz erforderlich ist, bereits auf sicher. Um aber in die Finalrunde zu gelangen und als Vorrundenvierter
mindestens noch um Bronze spielen zu können muss aber in der Schlusspartie nochmals ein Sieg her. Es gilt deshalb sich seriös auf dieses Spiel gegen Schlusslicht Deitingen vorzubereiten.
Spielertrainer Marcel Eicher wirkt überzeugend, wenn er sagt: „Wir müssen das Schlechte aus dieser Partie vergessen und das gute mit in den letzten Kampf um die Finalrunde mitnehmen, so werden
wir dieses Ziel auch erreichen, denn wir können es viel besser". Diese entscheidende Partie wird aber sicher trotzdem kein Spaziergang werden, denn auch die Deitingen können Faustball spielen.
Sie wird am kommenden Donnerstag, dem 4.Februar um 19'30 Uhr in der Wilener Ägelseehalle angepfiffen.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Silvan Jung, Marco Bosshart und Benjamin Meile
Klarer Auswärtserfolg für selbstsicheres RiWi
Oberentfelden - RiWi 1:5 (10:12/10:12/4:11/5:11/11:6/2:11)
Wilen, 18. Januar 2009, Herbert Brägger
Zur dritten Partie der Faustball-Hallenmeisterschaft musste das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Samstag nach Oberentfelden reisen. RiWi zeigte eine gute Leistung und konnte das
Spiel klar gewinnen.
Mit zwei Zählern aus zwei Partien auf dem Konto, war man sich bei RiWi einig, dass in Oberentfelden weitere Punkte zu holen seien. Trotz der Tatsache, dass die Aargauer in letzter Zeit immer mehr
zum Angstgegner von RiWi wurden, und öfters nur die jeweilige Tagesform über Sieg oder Niederlage entschieden hat, war man überzeugt, dass dies auch gelingen würde.
Startproblem Service
Trotz des intakten Selbstvertrauens im Gastteam begann die Partie etwas zaghaft. Die Serviceangaben gelangen nicht nach Wunsch, sodass daraus nur wenige
Punkte resultierten. Da aber der Gegner das gleiche Problem hatte, war es wichtig aus dem Spiel zu punkten um so Oberentfelden zum Anspiel zu zwingen. Diese Taktik ging auf, wenn auch nur knapp,
denn nach einem spannenden hin und her gingen die ersten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung an die Thurgauer.
Souverän zum 4:0
Motiviert durch die zwei knappen Erfolge fand RiWi nun immer besser ins Spiel und konnte nun auch die Effizienz beim Service erhöhen. Der Gegner wurde nun
permanent unter Druck gehalten, was ihm nur schlecht bekam. Oberentfelden wurde nun zusehends unsicherer, erhöhte dadurch die Anzahl der Eigenfehler und machte es dem Gast leicht die Sätze drei
und vier klar für sich zu entscheiden.
Durchhänger vor Entscheidung
RiWi strebte nun die Entscheidung zum 5:0 an, was aber gründlich „in die Hose ging". Anscheinend hat dem Team um Spielertrainer Eicher die
zehnminütige Pause nach dem vierten Satz nicht gut getan, aber vor allem fehlte die Konzentration, denn man ging diesen Matchsatz zu locker an und fühlte sich bereits schon als Sieger. Die
Satzeröffnung mit drei Eigenfehlern liess den Gegner nochmals aufkommen und er spielte sich dank einer weiteren Serie RiWi Eigenfehlern locker zum 11:6 Teilerfolg. Dadurch musste die Partie noch
weiter gespielt werden, RiWi konnte sich nochmals neu konzentrieren und bot ein fantastisches Angriffsfeuerwerk, dem der Gegner nun gar nichts mehr entgegenzusetzen hatte, denn für seine beiden
Gutpunkte beim Resultat von 11:2 war ebenfalls RiWi mit zwei Eigenfehler verantwortlich. Spielertrainer Marcel Eicher war erfreut und meinte: „Toll wie wir nach dem verpatzten fünften Satz
nochmals ins Spiel fanden. Ich bin sehr zuversichtlich mit meinem Team, denn die jungen Spielen haben erkennbare Fortschritte gemacht".
Vielversprechender Tabellenplatz
Zwei Partien vor Abschluss der Vorrunde steht nun RiWi hinter Schwellbrunn und Widnau an dritter Stelle der aktuellen Rangliste. Die letzten
beiden Gegner sind noch Widnau und Schlusslicht Deitingen. In Widnau wird am Donnerstagabend, dem 28.Januar gespielt und Deitingen kommt am 4.Februar nach Wilen. Die Ausgangslage für einen Platz
im Finale der ersten vier ist also im Moment sehr gut, denn mit einem Sieg aus den beiden Partien würde das Finale Tatsache.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Silvan Jung, Marco Bosshart und Benjamin Meile (Ersatz)
RiWi hat offene Partie nur knapp verloren
RIWI - Schwellbrunn 3:5 (3:11/7:11/11:6/11:6/8:11/11:6/7:11/8:11)
Wilen, 4.12.2009, Herbert Brägger
In der ersten Heimpartie der Faustball-Hallenmeisterschaft konnte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Donnerstagabend Favorit Schwellbrunn empfangen. Die Partie endete für RiWi
mit einer knappen Niederlage.
Nach dem Starterfolg vor Wochenfrist in Diepoldsau, ging das RiWi-Team sehr gelöst und mit dem festen Glauben an eine Überraschung in die Partie gegen den Feldmeister und klaren Favoriten
Schwellbrunn. Die Chancen schienen gut zu sein, denn Natischläger Schreiber war für sein Team nicht spielberechtigt. Er hat im Herbst in Brasilien die Meisterschaft gespielt und ist in den
letzten Tagen in sein Team zurückgekehrt. Bis gestern ist aber die Freigabe vom Brasilianischen Verband noch nicht in Schwellbrunn eingetroffen.
Harziger Start zum 0:2
Obwohl in dieser Partie für den Gastgeber nichts zu verlieren war, startete er zu zaghaft und musste nach Abwehrfehlern und unpräzisen Angriffen den
ersten Satz klar dem Gegner überlassen. Die Thurgauer zeigten nun aber den Willen ins Spiel zu finden, steigerten sich merklich, mussten aber trotzdem das 0:2 hinnehmen.
Spannung nach Gleichstand
In der Folge spielte RiWi sehr guten Faustball, konnte aus einer nun erstarkten Abwehr grossen Angriffsdruck aufbauen und hatte den Gegner nun über
weite Strecken im Griff. Der Ausgleich zum 2:2 war dann auch der verdiente Lohn für das effiziente Offensivspektakel. Ein leichter Durchhänger, mit zwei unnötigen Eigenfehlern in Serie brachte
aber Schwellbrunn wieder in Front. Trotzdem war der Faden nicht gerissen, RiWi blieb konzentriert und hatte erstaunlich wenig Mühe erneut den Gleichstand zum 3:3 zu bewerkstelligen.
Begeisterung war riesig
In gleicher Art versuchte sich nun RiWi zur Entscheidung zu spielen. Erneut starke Phasen wechselten aber vermehrt mit leichten Tiefs, während der
Gegner seinerseits ebenfalls die schnelle Entscheidung suchte und sich nochmals steigern konnte. Ein offener Schlagabtausch, voll von äusserst spektakulären Aktionen sorgte weiter für
Hochspannung. Dass am Ende RiWi die beiden abschliessenden Sätze noch ganz knapp verlor, war wohl der etwas grösseren Routine des starken Gegners und auch einem Quäntchen Glück zuzuschreiben.
Über eins war man sich aber bei Spielern und Zuschauer einig, RiWi hat toll gespielt, leider aber die Chance, Schwellbrunn ohne Starspieler Schreiber zu bezwingen, knapp verpasst. Spielertrainer
Marcel Eicher meinte: „Wir dürfen jetzt nicht den vergebenen Punkten nachtrauern, denn gegen diesen Gegner darf man verlieren, vielmehr müssen wir auf dieser guten Leistung aufbauen „. Die
restlichen Partien finden aber erst im neuen Jahr statt und RiWi hat nun Zeit die natürlich immer noch bestehenden Unzulänglichkeiten im Spiel durch gezieltes Training zu vermindern.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Silvan Jung, Marco Bosshart und Benjamin Meile
Feldsaison 2009
RiWi hat Ligaerhalt geschafft
Jona-RiWi 3:0 (11:5/11:3/11:9)
RiWi-Deitingen 3:1 (11:9/4:11/11:9/11:9)
Wilen, 31.08.2009, Herbert Brägger
Am Samstag konnte sich das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Jona den Ligaerhalt sichern. Nach einer Niederlage gegen Jona reichte dazu ein knapper Erfolg gegen das ebenfalls
gefährdete Team aus Deitingen.
Die Ausgangslage vor den beiden letzten Vorrundenpartien war für RiWi klar, denn die Hinterthurgauer lagen mit nur zwei Zählern Reserve vor Deitingen und Neuendorf an der drittletzten Stelle der
aktuellen Rangliste. Zwei Niederlagen hätten das Abrutschen auf einen der beiden letzten Plätze zur Folge gehabt und hätten die Teilnahme an der Abstiegsrunde oder gar den direkten Abstieg bedeutet.
Bei RiWi war man sich aber einig, dass nach den guten Leistungen vor Wochenfrist mindestens die beiden Punkte gegen das mitgefährdete Deitingen geholt würden und dadurch die Vorrunde auf dem
rettenden siebenten Rang abgeschlossen würde. Erneut konnte Spielertrainer Marcel Eicher mit seinem in den letzten Partien erfolgreichen erweiterten Kader antreten. Dass aber die Mannschaft trotzdem
hypernervös auftrat schien wohl an der stark belastenden Situation Abstiegskampf pur zu liegen.
Chancenlos gegen Gastgeber
Die Idee war eigentlich mit einer guten Partie gegen Jona ins Spiel zu finden und so die Nervosität abzubauen. Dies gelang aber überhaupt nicht,
im Gegenteil, RiWi agierte zusehends unsicherer und verhalf dem Gegner mittels einer erschreckenden Zahl an Eigenfehlern zu einem ungefährdeten, klaren 3:0 Erfolg. Die passive, unkonzentrierte
Spielweise bewirkte, dass die Spieler immer wieder eine Spur zu spät reagierten, dadurch die Präzision im Spiel stark litt und so der notwendige Spieldruck fast völlig fehlte. Dass aber RiWi im
dritten Satz doch noch an den Gegner herankam weckte wieder Zuversicht für die anstehende schwere Aufgabe.
Notwendiger Erfolg erkrampf
Die nun Abstiegsentscheidende Partie gegen Deitingen wurde aber genau so unsicher angegangen. Das Glück der Thurgauer war aber, dass der Gegner
genau so unter Druck stand und mit Eigenfehlern genau so grosszügig umging. So ging der erste Satz am Ende an RiWi, weil man die Geschenke des gegnerischen Anschlägers dankend annahm. Zum zweiten
Abschnitt gab Deitingen gar drei Eigenfehler in Serie vor, RiWi konnte diesmal die Situation aber nicht nutzen, schnitzerte seinerseits und musste mit brutalen 4:11 den Ausgleich hinnehmen. Die
Partie glich sich aber wieder aus und RiWi konnte mit viel Zittern und Krampf noch zweimall reüssieren und sich die wichtigen Punkte sichern. Die etwas grössere Routine hat zum Schluss zum doch noch
verdienten Erfolg geführt.
Erleichterung war gewaltig
Völlig geschafft und erleichtert über den Positiven Ausgang der für RiWi nun auf dem siebenten Rang beendeten Saison, lagen sich Spieler und Fans
nach Spielschluss in den Armen und feierten diesen im letztem Moment geschafften Erfolg beinahe wie einen Titel. Trainer Eicher erleichtert: „Wir haben heute sehr schlecht gespielt, es waren halt
typische Abstiegskämpfe mit dem entsprechenden Druck , sind aber froh, nach dem schlechten Meisterschaftsstart das Ziel Ligaerhalt doch noch geschafft zu haben." Es liegt nun an den Verantwortlichen
im Verein, die Hallensaison zu nutzen, die junge Truppe zu festigen und optimal auf die nächste Saison vorzubereiten.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Urs Lenzlinger, Patrick Winteler, Silvan Küttel, Silvan Jung und Benjamin Meile, Coach: Patrick Winteler und Marco Bosshart
Weiterer Schritt gegen den Abstieg für RiWi 1
Schwellbrunn-RiWi 3:0 11:5/12:10/11:9);
RiWi-Ettenhausen 3:1 (13:15/11:7/11:4/11:3)
Wilen, 24.08.2009, Herbert Brägger
Am Samstag hatte das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Schwellbrunn antreten. Dank einem klaren Erfolg gegen Ettenhausen und trotz einer knappen Niederlage gegen
Meisterfavorit Schwellbrunn konnte RiWi einen wichtigen Schritt Richtung Ligaerhalt tun.
Nach der langen Sommerpause und effizienten Trainingseinheiten in den letzten Wochen, war RiWi am Samstag in Schwellbrunn bereit sich weitere Zähler auf dem steinigen Weg zum Ligaerhalt zu sichern.
Ein Spezialtraining auf dem Kunstrasen des Gastgebers in der letzten Woche sorgte für die notwendige Sicherheit. Die beiden in den letzten Partien so erfolgreichen Spieler aus der NLB-Mannschaft Urs
Lenzlinger und Silvan Jung waren erneut im Aufgebot und sogar Patrick Winteler, der ehemalige NLA-Spieler liess es sich nicht nehmen, das Team aktiv zu unterstützen Spielertrainer Marcel Eicher war
nun in der äusserst komfortablen Situation auf allen Positionen Austauschspieler zur Verfügung zu haben.
Gastgeber wurde gefordert
In der ersten Partie gegen Gastgeber Schwellbrunn, der als klarer Leader Meisterschaftsfavorit ist, wollte man sich mit einer starken Partie Respekt
beim nächsten Gegner Ettenhausen verschaffen, oder gar versuchen die Überraschung zu erkämpfen. Einem stark aufspielenden Schwellbrunn gelang es aber den Gast etwas zu überrumpeln und ehe RiWi
richtig in sein Spiel fand war der erste Satz bereits klar abgehakt. Nun hatten die Thurgauer nichts mehr zu verlieren, mit Patrick Winteler für Jung im Angriff lief die Partie nun hervorragend und
mit 10:12 fehlte RiWi nur wenig zum ersten Teilerfolg. Auch der entscheidende dritte Durchgang verlief sehr ausgeglichen und die Hinterthurgauer waren nun überzeugt die noch anstehende zweite Partie
zu gewinnen.
Nur zu Beginn ausgeglichen
Gegner Ettenhausen, der sich im bisherigen Meisterschaftsverlauf sehr gut in Szene setzen konnte, war natürlich trotzdem nicht zu unterschätzen.
Mit hochklassigen Spielzügen beiderseits entstand ein spannender Satz in dem aber RiWi, nun mit seiner Stammformation spielend, am Schluss noch knapp den Kürzeren zog. RiWi, dass sich nun aber besser
auf den Plasitkuntergrund einstellen und dadurch Oberhand gewinnen konnte, wurde zusehends stärker und druckvoller und zwang den Gegner so vermehrt zu Fehlern. Die deutlichen Resultate in den
restlichen Spielabschnitten beweisen die Überlegenheit von RiWi deutlich und lassen Hoffnungen wachsen für die letzten zwei Vorrundenpartien , die am kommenden Samstag in Jona gegen den Gastgeber und
gegen Deitingen ausgetragen werden müssen.
Schritt gegen Abstieg
RiWi konnte sich dank den gewonnenen zwei Punkten mit zwei Zählern Vorsprung vor Deitingen und Neuendorf platzieren. Ein Erfolg am Samstag gegen
Deitingen würde also den endgültigen Ligaerhalt bedeuten. Spielertrainer Marcel Eicher sieht deshalb das Ergebnis sehr positiv: „Wir haben gut gespielt und ich bin überzeugt, dass wir so auch noch
die fehlenden zwei Punkte gegen den Abstieg holen werden."
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Urs Lenzlinger, Patrick Winteler, Silvan Küttel und Benjamin Meile, Coach: Patrick Winteler, Ersatz: Silvan Jung, Marco Bosshart
Zwei weitere wichtige Zähler für RiWi 1
Diepoldsau-RiWi 1:3 (8:11/12:10/10:12/9:11);
RiWi-Oberentfelden 1:3 (12:14/11:9/6:11/8:11)
Wilen, 29.6.2009, Herbert Brägger
Am Samstag hatte das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen in Diepoldsau antreten. Dank einem klaren Erfolg gegen Gastgeber Diepoldsau und trotz einer knappen Niederlagen gegen
Oberentfelden konnten RiWi die rote Laterne wieder abgeben.
Motiviert durch den ersten Erfolg vor Wochenfrist und überzeugt, dass die Ergänzungen im Team zu einem positiven Meisterschaftsverlauf führen würden, strotzten die Hinterthurgauer am Samstag in
Diepoldsau nur so von Selbstvertrauen. Mit acht Spielern, auch diesmal wieder mit Urs Lenzlinger und Silvan Jung aus den Reserven, war man nämlich jetzt in der Lage durch entsprechende Rochaden im
Team sich besser auf die Gegner einstellen zu können.
Gastgeber immer im Griff
Zur ersten Partie gegen Gastgeber Diepoldsau war die Vorgabe klar. Mit viel Druck auf die Abwehr wollte man den Gegner an einem präzisen Spielaufbau
hindern und dadurch die Gefährlichkeit der unberechenbaren gegnerischen Angreifer mindern. Dieser Plan funktionierte recht gut, RiWi dominierte Diepoldsau schon im ersten Satz und konnte mit 8:11
reüssieren. Praktisch fehlerlos spielte RiWi auch im zweiten Satz und konnte die gegnerischen Eigenfehler immer wieder zu Gutpunkten nutzen, ehe zum Schluss dieses Abschnittes doch nicht mehr Alles
ganz aufging und die Thurgauer mit 11:12 etwas unglücklich den Ausgleich hinnehmen mussten. Unbeeindruckt von diesem kleinen Ausrutscher, hatte aber RiWi die Klasse sein starkes Spiel weiter zu
zelebrieren, holte sich mit einer tadellosen Mannschaftsleistung Punkt für Punkt und sicherte sich mit 12:10 und 11:9 den verdienten 3:1 Erfolg und damit weitere zwei wichtige Zähler im Kampf gegen
den Abstieg.
Anfänglich leicht dominiert
Nun liebäugelte man bei RiWi natürlich mit einer Vollrunde, denn auch Gegner Oberentfelden war für ein RiWi in der momentanen Form sicher schlagbar.
Entsprechend selbstsicher ging man deshalb auch an diese Aufgabe. Da aber auch Oberentfelden zwischenzeitlich Diepoldsau geschlagen hat, waren auch die Aargauer gewillt seinerseits eine Vollrunde zu
spielen. Eine spannende, hochklassige Partie entwickelte sich, in der RiWi anfänglich eine leichte Dominanz ausspielen konnte. Der Verlust des ersten Satzes mit 12:14 geschah dann auch etwas
unglücklich und gegen den Spielverlauf. Wie schon in der Partie gegen Diepoldsau liess sich aber RiWi von einer knappen Niederlage nicht beeinflussen, mit neuem Elan und voll konzentriert schafften
es die Thurgauer mit 11:9 die Partie wieder auszugleichen. Nun war es aber der Gegner, der nochmals alle seine Kräfte konzentrieren nd RiWi plötzlich noch grösseren Widerstand entgegensetzen konnte.
Der Unterschied lag aber auch daran, dass RiWi nun ganz leicht nachliess, die Konzentration etwas verlor und die Kraft etwas draussen war. Oberentfelden nutzte diese Schwächen gekonnt um die
restlichen beiden Spielabschnitte für sich zum 3:1 Sieg zu entscheiden.
Im Ganzen positive Bilanz
RiWi konnte dank den gewonnenen zwei Punkten die rote Laterne wieder an Deitingen abgeben und liegt nun auch noch vor Neuendorf auf dem drittletzten
Tabellenrang. Spielertrainer Marcel Eicher sieht deshalb das Ergebnis positiv: „Zwei zusätzliche Punkte sind für mich o.k. Wir haben vor Allem konstant gespielt und hatten nur noch vereinzelte, ganz
kleine Durchhänger." Die Meisterschaft wird erst am 22.August, nach der Sommerpause, fortgesetzt. In der Zwischenzeit heisst es aber Form halten und Spielabläufe verbessern. Eine Gelegenheit sich
auch international zu messen hat RiWi bereits am kommenden Wochenende. Die Thurgauer haben sich nämlich für den IFA-Pokal qualifiziert, der in Spanien (Katalonien) an der Costa del Sol, mit diversen
Europäischen Spitzenteams, zur Austragung kommt.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Urs Lenzlinger, Silvan Jung, Silvan Küttel, Marco Bosshart und Benjamin Meile, Coach: Patrick Winteler
RiWi 1 mit ersten Punkten
RiWi-Widnau 0:3 (5:11/9:11/7:11);
RiWi-Neuendorf 3:0 (11:4/11:8/15:14)
Wilen, 22. Juni 2009, Herbert Brägger
Am Samstag konnte das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen zu Hause gegen Widnau und Neuendorf antreten. Mit einer Niederlagen gegen Widnau und dem ersten Saisonsieg konnten endlich die längst überfälligen ersten Zähler erkämpft werden.
Nach dem erfolglosen Hinrundenabschluss am vorherigen Wochenende lag RiWi immer noch ohne Punkte auf dem letzten Platz der Rangliste. Team, Trainer und Vorstand waren darum in der letzten Woche gefordert Lösungen zu erarbeiten, die die prekäre Situation verbessern sollten. Der ehemalige NLA Spieler Patrick Winteler, der die NLB Mannschaft von RiWi betreut, übernahm zusammen mit Trainer Marcel Eicher den psychologischen Teil der Vorbereitung und gute Trainingseinheiten mit dem Reserveteam sollten das Weitere für einen positiveren Meisterschaftsverlauf beitragen. Anstelle des abwesenden Silvan Küttel, wurde der Nachwuchsinternationale und RiWi-NLB Spieler Silvan Jung erfolgreich ins Team integriert. Auch der vor zwei Jahren in das zweite Glied zurückgetretene Urs Lenzlinger konnte motiviert werden für den Kampf gegen den Abstieg im Fanionteam bei Bedarf Unterstützung zu geben. Dank diesen Massnahmen war man bei RiWi überzeugt nun den Knoten lösen zu können, wenn nicht gerade gegen Meister Widnau, dann sicher gegen Neuendorf.
Starke Partie gegen Meister
Die Partie gegen Meister Widnau begann sehr engagiert und RiWi agierte recht selbstsicher. Dass aber der erste Satz mit 5:11 doch noch klar an den Gegner ging, lag an der sensationell starken
Abwehrleistung der Rheintaler, die bewirkte, dass ein klar erstarktes RiWi auf Distanz gehalten werden konnte. Im zweiten Abschnitt schien nun RiWi aber das Erfolgsrezept gefunden zu haben. Mit
starken Angriffen aus offensiven Zuspielen gelang es dem Gegner bis auf 9:6 wegzuziehen ehe Widnau dank einer sehenswerten Abwehrschlacht die Partie noch zum 11:9 Erfolg kehren konnte. Nachher fiel
RiWi in ein leichtes Tief und eine unnötige Eigenfehlerserie entschied die starke Partie zugunsten des Gastes.
Grossartiger erster Erfolg
Der aber trotzdem überzeugende RiWi-Auftritt gegen den Meister gab den Thurgauern das notwendige Selbstvertrauen um in der folgenden Partie endlich zu punkten. Mit schnellem und präzisem
Offensivspiel gelang es dem Gastgeber sofort Gegner Neuendorf zu überraschen und so beinahe an die Wand zu spielen. Ein vielumjubeltes 11:4 brachte Stimmung auf den Platz und RiWi gelang es auch den
zweiten Satz klar zu dominieren, denn die Wechsel im Angriff zwischen Hagen, Jung und Lenzlinger bereiteten der gegnerischen Abwehr etliche Mühe. Nun wollte man den Lauf nutzen und den Sack zumachen.
Einige Flüchtigkeitsfehler brachten aber RiWi in Rücklage und es brauchte eine starke Schlussoffensive mit nervenaufreibenden Satzbällen bis zum 15:14 ehe das Ziel mit 3:0 erreicht war.
Starkes Spiel konservieren
Es liegt nun an der ganzen Mannschaft diesen Aufschwung zu konservieren, denn es ist am Samstag noch eine Runde gegen Diepoldsau und Oberentfelden zu spielen ehe die Sommerferien eine Verschnaufpause
ermöglichen. Coach Patrick Winteler war erleichtert als er meinte: „Wir haben in der vergangenen Woche den Spielern, anscheinend erfolgreich, die Köpfe durchlüftet und so Selbstvertrauen aufgebaut.
Die Mannschaft war endlich ein wirkliches Team und die gute Trainingsleistung wurde beinahe zu hundert Prozent ins Spiel übertragen. So macht Faustball wieder richtig Freude."
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen,
Urs Lenzlinger, Silvan Jung, Marco Bosshart und Benjamin Meile,
Coach: Patrick Winteler
RiWi trägt nun die rote Laterne
RiWi-Jona 0:3 (8:11/5:11/9:11);
RiWi-Deitingen 1:3 (9:11/12:14/13:11/7:11)
Wilen, 15..6.09, Herbert Brägger
Am Samstag musste das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen zu Hause gegen Jona und gegen Schlusslicht Deitingen antreten. Mit zwei Niederlagen konnten die angestrebten dringend notwendigen mindesten zwei Zähler aber nicht realisiert werden.
Team und Fans hofften am Samstag gegen Jona und Deitingen endlich die ersten Punkte ins Trockene zu kriegen. Immerhin wurden bereits die letzten beiden Hinrundenpartien gespielt und RiWi stand immer noch ohne Zähler da. Knappe, und vor Allem gegen den Tabellenletzten aus Deitingen unnötige Niederlagen verhinderten dieses Vorhaben einmal mehr und RiWi musste von den Solothurnern die rote Laterne übernehmen.
RiWi an Jona dran
Das starke Team aus Jona, das hinter Favorit Schwellbrunn den zweiten Tabellenrang belegt, war der erste Prüfstein für das verunsicherte RiWi-Team. Hier gab es nichts zu verlieren und entsprechend
forsch und selbstbewusst ging der Gastgeber an die schwierige Aufgabe. Bis kurz vor Satzende konnte dann das Spiel auch ausgeglichen gehalten werden, ehe RiWi mit einem Servicefehler diese erste
Chance vergab. Wesentlich schlechter verlief aber der zweite Spielabschnitt. Mit den altbekannten Unsicherheiten im ganzen Team machte man es dem Gegner leicht mit 11:5 erneut zu reüssieren. RiWi
konnte nun die Unsicherheiten kurzfristig wegstecken, erarbeitete sich mit einem 6:2 Vorteil nochmals eine Siegeschance, konnte aber seine Hausse nicht durchziehen und verlor, diesmal allerdings ohne
Eigenfehler, die Partie infolge der knappen 9:11 Niederlage.
Schlüsselpartie verloren
Die Partie gegen den ebenfalls noch punktelosen Tabellenletzten aus Deitingen, der seinen Kampf gegen Jona zwischenzeitlich ebenfalls verloren hatte, wurde nun zum entscheidenden Spiel für die
Hinterthurgauer. Mit dem festen Willen beider Teams, hier die ersten Punkte zu gewinnen, entwickelte sich eine ausgeglichene, spannende Partie. RiWi konnte sich schon im ersten Satz einen leichten
Vorteil erkämpfen und schaffte es aber erneut mit einem Anschlagfehler als Verlierer die Seiten wechseln zu müssen. Beinahe eine Kopie des ersten war der zweite Spielteil. Immer einen Zähler im
Vorsprung liegend, schaffte es RiWi nicht seine Satzbälle zu verwerten, und musste nach der Verlängerung erneut mit einem Servicefehler zum 0:2 klein beigeben. Nun war es endlich der Gegner, der zum
Schluss den entscheidenden Punkt vergab und der Gastgeber konnte zum 2:1 aufschliessen und blieb so weiter im Rennen. Dass dann der vierte Satz nach dem 7:7 erneut kippte war symtomatisch für das
„Kopfproblem", das die Spielweise der Rickenbacher immer noch negativ beeinflusst.
Problem in den Köpfen
Mit Eigenfehlern wurden immer wieder Vorteile verspielt und gar einige Satzbälle fahrlässig vergeben. Angreifer Philipp Jung wirkte etwas verzweifelt als er sagte: „Wir konnten mit dem Druck nur
schlecht umgehen und hatten den Kopf einmal mehr nicht frei für eine konstantere Leistung. Ein längst überfällige Sieg könnte uns sicher helfen den Knoten zu lösen. Nun müssen wir versuchen, in der
Rückrunde das Beste aus der miesen Situation zu machen". Die nächste Möglichkeit endlich ein positives Resultat zu erreichen bietet sich RiWi bereits am kommenden Samstag, wenn Widnau und
Oberentfelden ab 17'00 Uhr auf dem Ägelseerasen antreten müssen.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart und Benjamin Meile, Coach: Fabian Brägger
RiWi startet Meisterschaft mit Nullrunde
RiWi-Widnau 0:3 (5:11/9:11/7:11)
Neuendorf-RiWi 3:2 (11:9/7:11/11:3/5:11/11:7)
Wilen, 11.5.2009, Herbert Brägger
Zum Start in die neue Faustball-Feldmeisterschaft hatte das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Sonntag im Solothurnischen Neuendorf anzutreten. Nach Niederlagen gegen Widnau und
Neuendorf musste RiWi die Heimreise ohne Punkte antreten.
Obwohl die Faustballer aus Rickenbach-Wilen positiv eingestellt in die schweren Aufgaben gegen Meister Widnau und Aufsteiger Neuendorf gehen wollten, lief in Neuendorf einiges schief. Schon in der
Partie gegen Widnau machten die Rickenbacher einen zu ängstlichen Eindruck, agierten äusserst nervös und produzierten entsprechend viele Eigenfehler. Aber auch Widnau, das nach dem Wegzug von
Schlagmann Schreiber zu Schwellbrunn an Gefährlichkeit verloren hat, wirkte unsicher und es entwickelte sich eine Partie auf ziemlich tiefem Niveau. RiWi wirkte wie die Maus vor der Schlage und
konnte, obwohl die Schlange diesmal ohne Giftzähne antreten musste, nie ernsthaft reagieren. Nicht einmal die vielen Geschenke die der Gegner anbot wurden genutzt, denn im dümmsten Moment passierten
immer wieder unnötige Fehler. So kam es, dass sich RiWi, unter seinem Wert von einem ebenfalls nicht überzeugenden Gegner, mit 0:3 klar geschlagen geben musste. Spielertrainer Marcel Eicher
meinte dann auch:“Mit unserem normalen Leistungsvermögen hätten wir eigentlich gegen dieses Widnau mindestens mithalten müssen.“
Besser gegen Gastgeber
In der Partie gegen Gastgeber und Aufsteiger Neuendorf, das vorgängig ebenfalls gegen Widnau verloren hatte, hoffte man nun auf die ersten beiden
Zähler. Trotz verbessertem Spiel und etwas mehr Selbstvertrauen reichte es aber mit 9:11 ganz knapp nicht zum Gewinn des ersten Satzes. Der darauffolgende Ausgleich liess aber hoffen und der
erfolgreiche vierte Satz nach einem erneuten Minussatz hielt die Partie weiter offen und RiWi war gewillt, die Partie nun positiv abzuschliessen. Erneut aufkommende Nervosität verhinderte aber dieses
Vorhaben und der Gastgeber konnte mit 11:7 die Partie zum 3:2 für sich beenden.
Weitere Steigerung notwendig
Trainer Eicher war sich schon im Voraus der noch bestehenden Mängel in seinem Team bewusst, hoffte aber auf eine Steigerung im Verlauf der
Partien, was aber leider nur zum Teil gelang und vor Allem kein zählbares Resultat bewirkte. Er resümierte dann auch:“Wir können es besser, müssen aber an unserem Selbstvertrauen noch hart arbeiten
um mehr Sicherheit in unser Spiel zu bringen. Ich bin zuversichtlich für die nächsten zwei Partien gegen Diepoldsau und Oberentfelden.“ Diese beiden Begegnungen finden am Samstag, dem 16.Mai ab 14’00
Uhr in Oberentfelden statt.
RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer), Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart und Benjamin Meile
Reserven erfolgreich
Äusserst erfolgreich setzten sich am Samstag RiWi’s Reservenin der NLB in Szene. Nach 3:2-Erfolgen gegen Elgg und Diepoldsau brachten sie vier Zähler aus
Ettenhausen nach Hause und glänzen bereits an der Spitze der NLB-Rangliste.
RiWi startet Feldmeisterschaft 2009 in Neuendorf
Wilen, 6.5.2009, Herbert Brägger
Zum Start in die neue Faustball-Feldmeisterschaft hat das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am Sonntag im Solothurnischen Neuendorf anzutreten. RiWi trifft in der ersten Runde
auf Meister Widnau und auf das starke Aufsteigerteam aus Neuendorf.
Die neun NLA Teams spielen auch die Feldmeisterschaft nach den neuen Regeln, die sich mittlerweilen durchgesetzt haben. Die Sätze werden auf 11 Punkte und jede Vorrundenpartie auf drei Gewinnsätze
gespielt. Als Vorrunde wird eine Doppelrunde gespielt, wobei die Spiele in Dreiergruppen ausgetragen werden. Die ersten Drei der Rangliste spielen im Finalevent um den Titel und der Vierte und Fünfte
um die Bronzemedaille, während der Neunte absteigt und der Achte geben den zweiten der NLB in die Barrage gehen muss.
Team fühlt sich bereit
Wie in der vergangenen Hallensaison, in der sich das RiWi-Team erfolgreich gegen den Abstieg gewehrt hat, ist das Kader mit nur sechs Spielern erneut
recht schmal. Wieder wird RiWi in der Abwehr mit Spielertrainer Marcel Eicher, dem Zuspieler Silvan Küttel und den beiden Defensivkräften Marco Bosshart und Benjamin Meile antreten. Für den
Angriffsdruck wird das ebenfalls schon in der Halle eingesetzte Duo Philipp Jung und Kevin Hagen besorgt sein. Alle Spieler sind fit und gesund und trotz durchzogener Leistungen in den
Vorbereitungsturnieren, die mit einem Trainingslager in Filzbach über das letzte Wochenende abgeschlossen wurden, ist Trainer Eicher zuversichtlich. Er ist zusammen mit seinem Team überzeugt, das
Vorrundenziel, mindestens Platz fünf, erreichen zu können, rechnet aber mit sehr ausgeglichenen, anspruchsvollen Partien. Er weiss auch, dass sein Team vor Allem in der Konstanz und Ausgeglichenheit
und auch im Zusammenspiel noch Defizite aufweist, die aber durch fortgesetzte harte Arbeit sicher noch verbesserbar sind.
Start gegen starke Teams
Die ersten zwei RiWi Partien finden am Sonntag auf der Schulanlage in Neuendorf statt. Ab 11.00 Uhr wird RiWi zuerst gegen den amtierenden Meister
Widnau antreten und sich anschliessend mit Aufsteiger und Gastgeber Neuendorf messen. Gegen den ewigen Rivalen aus Widnau gilt es für den Gastgeber voll konzentriert ans Werk zu gehen, denn ein
Erfolg gegen diesen Gegner wäre schon die erste Überraschung, obwohl Widnau nach dem Wechsel von Schlagmann Cyrill Schreiber zu Schwellbrunn einiges an Gefährlichkeit verloren hat. Die Rheintaler
werden aber trotzdem mit einer ausgeglichenen, routinierten Truppe antreten und entsprechend schwer zu schlagen sein. Die Partie gegen Gastgeber Neuendorf wir bereits ein wegweisender Prüfstein für
den Gast aus dem Kanton Thurgau sein. Der Aufsteiger war nämlich mit seinem jungen Team in der Vorbereitung recht erfolgreich und wird speziell motiviert sein in seiner ersten Heimrunde voll punkten
zu können. Trainer Eicher meint: „Die beiden Gegner werden uns kaum Zeit lassen in unser Spiel zu finden, ich denke wir werden von Beginn weg voll gefordert sein und sicher hundert Prozent unserer
Leistung einsetzen müssen um zu unseren ersten Zählern zu kommen.“ Er glaubt auch, dass die diesjährige Meisterschaft so ausgeglichen wie noch nie verlaufen werde, gäbe es doch keine sogenannten
schwachen Gegner und sich ausser dem Kronfavoriten Schwellbrunn, alle auf einem ähnlichen Niveau bewegen werden und so jeder jeden schlagen könne.
Interessante Partien folgen
Bereits eine Woche später muss RiWi in Oberentfelden antreten um gegen den Gastgeber und Diepoldsau zwei weitere Partien auszutragen. Eine Woche
später folgt dann die erste von drei Heimrunden in Serie. RiWi kann dann am späten Samstagnachmittag Schwellbrunn und Ettenhausen auf dem eigenen Rasen empfangen.
Hallensaison 08/09
RiWi hat sich den Ligaerhalt gesichert
Wilen, 26.01. 2009, Herbert Brägger
RiWi : Jona 5:4
(10:12/11:5/12:10/7:11/11:7/6:11/11:5/3:11/11:6)
Das NLA-Faustballteam aus Rickenbach-Wilen hat sich am Samstagabend dank einem hart erkämpften Sieg in der Heimpartie gegen Jona den Ligaerhalt vorzeitig gesichert.
Die Ausgangslage am Samstag vor der zweitletzten Vorrundenpartie war klar. Das immer noch punktelose RiWi konnte zu Hause Jona, das ebenfalls noch keine Zähler auf seinem Konto hatte, empfangen. Da
in der Endabrechnung bei Punktgleichheit die direkte Begegnung zählt, wusste man, dass der Sieger aus dieser Partie in der NLA verbleiben kann, während der Verlierer den bitteren Weg in die NLB gehen
muss.
RiWi mit zwiespältigem Beginn
Entsprechend dieser Vorgabe war für RiWi klar, dass nur eine starke Partie weiterhelfen konnte und eine klare Steigerung in der Offensive
gegenüber den bisher gespielten Partien gefordert war. Mit grossem Elan und viel Selbstvertrauen wurde dann auch sofort Druck gemacht und der Gegner mit einer eindrücklichen Punkteserie richtig
überrascht. Warum nach dem 7:0 zuviel Sorglosigkeit und gar etwas Übermut aufkam, was der Konzentration im RiWi-Team nicht gut tat und den Gegner erstarken liess, weiss wohl keiner so richtig. Auf
jeden Fall konnte Jona den Satz total kehren und der geschockte Gastgeber hatte mit 10:12 das Nachsehen.
Steigerung brachte den Erfolg
RiWi hatte erfreulicherweise die Kraft sich neu zu konzentrieren, konnte wieder gut mit Jona mithalten und es entwickelte sich eine
ausgeglichene, äusserst spannende Partie auf recht hohem Niveau. Mit zwei knappen Satzerfolgen konnte RiWi gar auf 2:1 in Front gehen und dank konsequentem Spiel auf den gegnerischen Hauptschläger
konnten die Thurgauer in der Folge den Gegendruck vermindern und ihrerseits mit starken Angriffen punkten. Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 2:2 konnte sofort wieder korrigiert werden ehe auch die
erneute Führung wieder ausgeglichen wurde und die Partie vor dem entscheidenden neunten Satz mit dem Spielstand von 4:4 einmal mehr remis war. Die Spannung war nun nicht mehr zu überbieten denn RiWi
bekundete anfangs Mühe sein bisher gutes Spiel weiterzuziehen. Erst mit einer grossartigen Schlussoffensive gelang es dann aber dem Gastgeber vom 4:6 Rückstand direkt zum 11:6 abzuschliessen und sich
für den tollen, verdienten 5:4 Erfolg feiern lassen zu können.
Saisonziel wieder möglich
Durch diesen hart erkämpften Sieg hat sich RiWi nun bereits vor der letzten Partie den Ligaerhalt gesichert und ein sichtlich erleichterter
Spielertrainer Marcel Eicher meinte: «Wir haben uns toll in Szene gesetzt, haben diesen Sieg verdient und haben nun sogar wieder die Möglichkeit unser ursprüngliches, ambitiöses Ziel Finalrunde über
den vierten Rang doch noch zu realisieren». Dazu wäre allerdings ein Erfolg im letzten Vorrundenspiel gegen Widnau notwendig. Diese Partie findet am Donnerstagabend um 19’30 Uhr in der Halle des
Gegners statt.
FG-RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer) Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Marco Bosshart, Benjamin Meile und Silvan Jung (Ersatz), Fabian Brägger (Coach)
RiWi immer noch ohne Punkte
Herbert Brägger, Wilen 20. Januar 2009
RiWi : Diepoldsau 3:5 (11:9/11:9/5:11/4:11/7:11/6:11/11:9/7:11)
In einer spannenden Heimpartie konnte das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen am Samstagabend zu hause auch gegen Aufsteiger Diepoldsau erneut nicht reüssieren und steht weiter punktelos am
Tabellenende.
Mit null Punkten aus zwei Partien stand RiWi vor der Heimpartie gegen Aufsteiger Diepoldsau mit dem Rücken zur Wand, denn in den verbleibenden drei Partien gegen Diepoldsau, das zwei Zähler auf
seinem Konto hatte, Jona, das wie RiWi noch punktelos ist und Widnau mit zwei Zählern müssen unbedingt Punkte her um den drohenden Abstieg zu verhindern. Geplant war natürlich nach einer guten
Vorbereitungsphase die erste Gelegenheit am Samstag zu nutzen und gegen Diepoldsau das Punktekonto zu eröffnen.
Vielversprechender Start
Der Gastgeber startete mit viel Druck und das intensive Training unter der Leitung von Coach Fabian Brägger schien Wirkung zu zeigen.. Trotz
Eigenfehlern konnte sich RiWi gegen die Rheintaler durchsetzen und die ersten beiden Sätze nach ausgeglichenem Kampf knapp aber verdient für sich entscheiden. Die Hoffnung zu den ersten Zählern zu
kommen wurde aber schnell wieder gedämpft. Diepoldsau fand nach einigen Rochaden im Angriff immer besser ins Spiel und hatte nun plötzlich keine Mühe mehr den Gastgeber, dem es nicht gelang seine
Eigenfehlerquote zu senken, zu dominieren.
RiWi wirkte hilflos
Der Gegner stellte sich gut auf das RiWi-Angriffsdispositiv ein und stellte die Thurgauer so vor beinahe unlösbare Probleme. Mit dem schmalen Kader war es für Coach Brägger schwierig wirkungsvoll zu
reagieren. Es fehlten Alternativen in der Offensive und es fehlt ein Angreifer, der Serien von effezienten Bällen mit wenigen Fehlern variantenreich schlagen kann. Auch fehlte die Präzision in den
zweiten Bällen, was die Angriffsbemühungen zusätzlich negativ beeinflusste. RiWi wirkte so in dieser Phase recht hilflos, musste Fehler um Fehler hinnehmen und hat so vier Sätze in Serie zum 2:4 klar
verloren.
Spiel wieder offen
Zum Satz der letzten Chance trat dann aber RiWi wieder sehr motiviert und konzentriert an. Der Gegner liess etwas nach, produzierte mehr Eigenfehler und
baute damit die Hinterthurgauer nochmals auf. Diese packten die Chance, schlossen mit einem tollen Zwischenspurt wieder zum Gegner auf und weckten wieder Erwartungen auf ein doch noch positives
Resultat. Nun war es aber der Gast, der sich wieder auf seine Qualitäten besann und die Partie doch noch sicher mit 5:3 nach hause spielte. Coach Brägger meinte: “Wir haben gute Ansätze gezeigt und
waren zu Beginn nahe an den ersten Punkten, haben aber zu wenig Sicherheit im Angriff und ein zu kleines Kader um taktisch variieren zu können. Jetzt müssen wir es gegen Jona besser machen“.
Nächste Partie entscheidend
Jona, das am nächsten Samstag um 17’00 Uhr in Wilen gegen RiWi antreten wird, hat seine Partie in Oberentfelden ebenfalls verloren und ist somit
auch noch ohne Zähler. RiWi muss nun unbedingt diese Partie gewinnen um Entscheidendes gegen den drohenden Abstieg zu tun. Eine spannende Partie ist also am Samstag angesagt.
FG-RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer) Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Benjamin Meile, Marco Bosshart, Fabian Brägger (Coach)
Entscheidende Heimpartien für RiWi
Wilen, 13.12. 2008, Herbert Brägger
Weichen stellen gegen den Abstieg
Am Samstag wird die Vorrunde der Faustball-Hallenmeisterschaft fortgesetzt. Das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen spielt in einer Heimrunde
gegen Aufsteiger Diepoldsau gegen den drohenden Abstieg.
Nach zwei klaren Niederlagen in den ersten beiden Partien gegen die Spitzenteams aus Oberentfelden und Schwellbrunn steht RiWi bereits mit dem Rücken zur Wand und das Motto lautet nun ganz klar:
«Kampf gegen den Abstieg». In den noch ausstehenden drei Vorrundenpartien gegen Diepoldsau, Jona und Meister Widnau müssen nun dringend Punkte her, will man den Ligaerhalt schaffen. Die nun folgenden
zwei Heimpartien sind sogenannte Vierpunktespiele, denn Diepoldsau, das am Samstag nach Wilen kommt, hat erst zwei Zähler aus dem Forfaitsieg gegen Widnau (nicht spielberechtigter Spieler im Einsatz)
auf seinem Konto und Jona, das dann eine Woche später als Gast in der Ägelseehalle antreten wird ist bis jetzt noch punktelos und zusammen mit RiWi am Tabellenende. Jona wird versuchen an diesem
Wochenende in Oberentfelden zu seinen ersten Punkten zu kommen. Das brisante an der jetzigen Situation ist, dass ausgerechnet Diepoldsau und Jona in der Schlusspartie noch aufeinandertreffen werden,
während RiWi auswärts gegen Widnau antreten muss.
Vorbereitet auf schwere Aufgabe
Das junge RiWi-Team hat unter der Leitung von Coach Fabian Brägger gut trainiert und ist überzeugt, trotz der begrenzten personellen
Möglichkeiten, in den verbleibenden Partien die notwendigen Zähler zu holen um mindestens ein Team hinter sich zu lassen und so dem Abstieg zu entrinnen. Am Samstag hat RiWi ab 17’00 Uhr in der
eigenen Halle die Möglichkeit gegen Aufsteiger Diepoldsau seine ersten Punkte zu gewinnen. Dafür ist aber eine hundertprozentige Leistung erforderlich, denn das aufstrebende Team aus dem Rheintal
spielt einen effizienten, druckvollen Faustball. RiWi muss im Gegensatz zu den vergangenen Partien mehr Konstanz und Sicherheit in den Angriff bringen, denn nur präzisen Angriffsbällen mit dem
notwendigen Druck ermöglichen dem Gastgeber gegen diesen Gegner reüssieren zu können.
Auch für die Verbesserung der Blockarbeit wurde viel Trainingszeit investiert und man versuchte die Abläufe und Automatismen zu verbessern.
Spieler gesund
Coach Brägger meint: «Zum Glück sind alle Spieler gesund und fit, was bei unseren kleinen Kader sehr wichtig ist. Wir sind also zuversichtlich unserem Publikum
eine spannende Partie zeigen zu können und rechnen natürlich auch mit der Eröffnung unseres Punktekontos». Eine zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch alle RiWi-Fans könnte dem Team die
schwere, wichtige Aufgabe sicher noch etwas erleichtern.
Meisterfavorit eine Nummer zu gross für RiWi
Wilen, 7.12.09, Herbert Brägger
Schwellbrunn : RiWi 5:0 (11:5/11:3/11:8/14:12/11:4)
In der zweiten Partie der Faustball Hallenmeisterschaft hatte das
NLA-Team aus Rickenbach-Wilen am Sonntagmittag in Oberbüren gegen den klaren Meisterfavoriten Schwellbrunn nie eine wirkliche Chance und musste erneut eine Niederlage hinnehmen.
Seit der ernüchternden Niederlage im Startspiel gegen Oberentfelden vor zwei Wochen, wurde bei RiWi viel gearbeitet und dabei versucht, das Spiel bei den dringendsten Mängeln wie Druck und Präzision
im Angriff, Blockarbeit und Spielaufbau zu verbessern. Trotzdem war man sich im Klaren, dass ein Erfolg ausgerechnet gegen den erklärten Meisterfavoriten aus Schwellbrunn einer echten Sensation
gleichkommen würde.
Meisterlicher Angriff
Die Appenzeller, die mangels einer eigenen Halle ihr Heimspiel in Oberbüren austrugen, sind wohl im Moment das stärkste Team in der Schweiz. Dank dem Zuzug von Weltklasse-Schlagmann Cyrill Schreiber,
besteht doch Schwellbrunns Angriff aus den beiden stärksten Angreifern des erfolgreichen Schweizer Nationalteams. Der Gastgeber entwickelte dann auch gleich zu Spielbeginn den erwarteten immensen
Offensivdruck und liess die Hinterthurgauer gar nicht ins Spiel kommen. Obwohl RiWi eigentlich nichts zu verlieren hatte und deshalb unbeschwert aufspielen konnte, war der Unterschied vor allem im
Angriff so eklatant, dass die Niederlage zum Schluss nur logisch war.
RiWi mit nur kurzen Hochs
RiWi, das auch als Folge des hohen gegnerischen Drucks Mühe mit dem Spielaufbau hatte und nur gelegentlich zu spektakulären Punkten kam, versuchte nun
ebenfalls den Angriffsdruck zu erhöhen. Den jungen Angreifern fehlte es aber meist an der richtigen Dosierung, denn der optimale Punkt zwischen“ Ball übers Netz“ und Eigenfehlern wurde nur zu selten
gefunden. Mit diversen Rochaden in seinem Team versuchte Spielertrainer Marcel Eicher die Abläufe etwas zu verbessern, was dann teilweise auch gelang. Unter den Fans, die sich schon früh mit einer
Niederlage abfanden, kam dann auch wieder etwas Hoffnung auf, wenigstens noch einen Satzgewinn feiern zu können. Nach dem 0:3 gelang es RiWi nämlich einige Schnitzer des Gegners auszunutzen und im
vierten Satz eine vielumjubelte 6:4 Führung herauszuspielen. Nach dem 11:10 war es dann aber wieder der Gegner, der den Sack in der Verlängerung noch zumachen und die Partie sicher ins Trockene
spielen konnte.
Abstiegskampf folgt
Trainer Eicher meinte: „ich musste mit dieser Niederlage rechnen, habe aber doch wieder Fortschritte sehen können. leider fehlt immer noch ein sauberer
Spielaufbau“. Die nächsten Partien gegen Diepoldsau, das erst zwei geschenkte Punkte aus dem Forfaitsieg gegen Widnau auf seinem Konto hat, und gegen das ebenfalls noch punktelose Jona werden
Abstiegskampf pur sein. Es ist dringend notwendig vor der Schlusspartie in Widnau sich die notwendigen Zähler für die Sicherstellung des Ligaerhalts zu holen. Die nächste Partie gegen Aufsteiger
Diepoldsau wird am Samstag, dem 17.Januar in Wilen ausgetragen. Es bleibt dem Heimteam also nochmals etwas Zeit sich seriös auf diese Aufgabe vorzubereiten.
FG-RiWi: Marcel Eicher (Spielertrainer) Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Benjamin Meile, Marco Bosshart, Silvan Jung (Ersatz)
Ernüchternder Saisonstrat für RiWi
21.11.2008, Wilen, Herbert Brägger
RiWi : Oberentfelden 0:5 (10:12/6:11/4:11/7:11/4:11)
Am Donnerstagabend fand für das Team aus Rickenbach-Wilen das erste Meisterschaftsspiel der neuen Faustball-Hallensaison statt. Eine klare Niederlage gegen Oberentfelden war das enttäuschende
Ergebnis.
RiWi startete nach den Abgängen von der beiden Routiniers Thomas Hungerbühler und Philipp Hugentobler am Donnerstagabend mit einer stark verjüngten Mannschaft in die neue Hallenmeisterschaft. Man war
zuversichtlich sich gegen Oberentfelden die ersten beiden Zähler auf dem Weg zur geplanten Finalqualifikation erspielen zu können, doch eine allzu unkonstante Leistung machte diese Hoffnung schon
früh zunichte.
Nur zu Begin mit Druck
RiWi startete zwar sehr druckvoll mit viel Drang nach vorne in die Partie, konnte aber schon zu Beginn infolge übermässig vieler Eigenfehler nicht
reüssieren. Hochs und leider immer mehr Tiefs wechselten sich ab und fehlende Präzision und ungenügende Blockarbeit im Angriff wirkten sich negativ auf RiWi’s Offensivdruck aus. So war es für den
stark agierenden Gegner ein Leichtes sein Spiel aufzubauen und praktisch fehlerlos den Gastgeber immer mehr an die Wand zu spielen. Als sich dann auch noch die Abwehrfehler zu häufen begannen, war
das Spiel schnell gelaufen und eine brutale 0:5 Niederlage war das für Spieler und Fans deprimierende Ergebnis.
Baustellen beseitigen
Spielertrainer Marcel Eicher enttäuscht: «Ich wusste, dass wir einen schweren Stand haben würden, aber mit so einer Demontage habe ich nicht gerechnet».
Es liegt nun am Team möglichst schnell zu versuchen einige der vielen „Baustellen“ abzuarbeiten, denn als nächster Gegner wartet am Sonntag, dem 7.Dezember um 11.00 Uhr in Oberbüren
Meisterschaftsfavorit Schwellbrunn auf die Hinterthurgauer.
FG-RiWi:
Marcel Eicher (Spielertrainer) Philipp Jung, Kevin Hagen, Silvan Küttel, Benjamin Meile, Marco Bosshart, Silvan Jung (Ersatz)
In neuer Zusammensetzung zur Hallensaison
Wilen, 18.11.2008, Herbert Brägger
RiWi will sich gegen starke Gegner durchsetzen
Zum Start in die neue Faustball-Feldmeisterschaft kann das neuformierte Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen am
Donnerstagabend zu Hause antreten. RiWi trifft dabei auf das Team aus Oberentfelden.
Die sechs NLA Teams spielen ihre Partien in einer einfachen Runde auf fünf Gewinnsätze zu 11 Punkten und nach dieser Vorrunde werden die ersten vier in einer Finalrunde den Meister ausmachen und der
letzte absteigen.
Mannschaft im Umbruch
Voller Spannung erwartet man in den Reihen der RiWi-Spieler und Fans den ersten Ernstkampf, der am Donnerstagabend um 19.30 Uhr in der Wilener
Ägelseehalle gegen Oberentfelden ausgetragen wird. Noch weiss man nämlich nicht so genau wo das neuformierte Team im Moment steht, denn die notwendigen Umstellungen waren doch recht einschneidend.
nach den Abgängen der beiden Routiniers und Ex-Natispieler Thomas Hungerbühler und Philipp Hugentobler wurde man bei den Hinterthurgauern gezwungen noch mehr auf den eigenen Nachwuchs zu setzen.
Unter der bewährten Führung von Spielertrainer Marcel Eicher spielen weiter die bereits gestandenen Spieler Silvan Küttel, Marco Bosshart und Phillip Jung. Küttel wird mit Eicher, Bosshart und
Rückkehrer Beni Meile aus einer sicheren Abwehr heraus den Angriff mit brauchbaren Bällen bedienen müssen. In der Offensive wird Jung, der in der letzten Saison erkennbar grosse Fortschritte gemacht
hat, den Lead übernehmen müssen und versuchen dem jungen Teamneuling Kevin Hagen zu helfen, sich erfolgreich in Szene setzen zu können. Der erst 19-jährige Hagen hat sich bis anhin im erfolgreichen
NLB-Team bewährt und muss sich nun auch in der obersten Klasse behaupten und Verantwortung übernehmen. Das aktuelle RiWi-Team besteht nun ausnahmslos aus Spielern, die über den eigenen
Nachwuchs gross wurden.
Ausnahmslos starke Gegner
Wer glaubt, auch nur einer der fünf Gegner zähle zu den schwächeren Teams wird wohl irren, denn das Teilnehmerfeld scheint in dieser Saison äusserst
ausgeglichen zu sein. Obwohl Serienmeister Widnau seinen Weltklasseangreifer Gabriel aus Brasilien wieder zurück in seine Heimat ziehen lassen musste, und deshalb ohne «gelernten» Schläger antreten
muss, wir das Team dank Klasse und Routine vorne mittun. Aber auch Schwellbrunn, das neu mit Natischläger Cyrill Schreiber antreten wird, wird ein potentieller Anwärter auf den Titel sein und die
Teams aus Jona, Oberentfelden und Diepoldsau rechnen sich ebenfalls Ränge in der vorderen Tabellenhälfte aus.
Hohes Ziel gesteckt
Die primäre Aufgabe für RiWi wird von Spielertrainer Eicher wie folgt formuliert: «Wir müssen versuchen von Spiel zu Spiel die bestmögliche Leistung
abrufen zu können und schrittweise die Automatismen und das Zusammenspiel zu verbessern». Als Vorrundenziel setzt sich die Mannschaft klar überzeugt die Finalrundenqualifikation, was das Erreichen
eines der vier ersten Ränge bedeuten würde. Diese sicher nicht leichte Aufgabe könnte wesentlich vereinfacht werden, wenn bereits in der Startrunde in Wilen ein Sieg gegen Oberentfelden erspielt
werden könnte. In den früheren Begegnungen mit diesem Gegner hat aber meist die Tagesform über Erfolg oder Misserfolg entschieden, was heisst, dass RiWi nur mit einer absolute Topleistung reüssieren
kann.
Die zweite Partie findet am Sonntag, dem 7. Dezember in Oberbüren statt und der Gegner wird Schwellbrunn sein.
Feldsaison 2008
RiWi nur knapp an Bronze vorbei
Wilen, 8.9.2008, Herbert Brägger
Thurgauer haben Saisonziel verpasst
Das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen konnte am Wochenende am Finalevent in Schlieren sein Medaillenziel
nicht erreichen. Einem Erfolg gegen Schwellbrunn folgte im Bronzespiel eine knappe Niederlage, was den vierten Schlussrang bedeutete.
Am Samstagnachmittag hatte RiWi, dank dem vierten Vorrundenrang, am Final-Five in Schlieren gegen das fünftplatzierte Schwellbrunn zur Partie um die Berechtigung zum Bronzespiel anzutreten. Da man in
der Vorrunde diesen Gegner bereits zweimal bezwungen hatte, war man bei RiWi zuversichtlich sich die Chance zum Bronzegewinn mit dem Sieg dieser Partie zu erkämpfen. In der in den letzten Partien
erfolgreichen Aufstellung, mit Philipp Jung und Marco Bosshart im Angriff und Spielertrainer Marcel Eicher, Thomas Hungerbühler und Silvan Küttel in der Defensive, starteten die Hinterthurgauer stark
in die Partie gegen die nur schwer auszurechnenden Appenzeller.
Konzentrierter Start
Konzentriert und mit entsprechend wenigen Eigenfehlern konnte RiWi den Gegner schnell unter Druck setzen und sich mit 11:5 und 11:7 bereits mit 2:0 klar absetzen. Nun kam aber wieder der bereits
bekannte RiWi-Durchhänger, verminderte Konzentration führte zu einer erhöhten Eigenfehlerquote und Schwellbrunn konnte aus dieser Situation profitieren. Mit 9:11 und 8:11 Satzverlusten musste RiWi
den Gegner zum 2:2 gleichziehen lassen. Grossartig war nun, wie RiWi in der Lage war die Partie neu zu lancieren und sich gegen ein nun ebenfalls stark auftretendes Schwellbrunn wieder in Front zu
spielen. Sensationelle Angriffspunkte führten mit 11:7 zum vermeintlich vor entscheidenden 3:2. Der Gegner gab sich aber überhaupt noch nicht geschlagen, mit einer heftigen Reaktion konnte er wieder
ausgleichen und ein äusserst spannend verlaufender siebenter Satz hatte nun die Partie zu entscheiden. Erst ganz zum Schluss, nach einem 8:9 Rückstand konnte RiWi nochmals zulegen und dank tollen
Abschlüssen die Partie über ein 11:9 für sich entscheiden. Der Weg zum Saisonziel Medaille war nun offen und nach dem knappen Halbfinalerfolg von Jona gegen Diepoldsau war auch der Gegner für die
Sonntagspartie bekannt.
Partie verlief ähnlich
Am Sonntagvormittag ging es für RiWi darum in der Partie gegen Aufsteiger Diepoldsau die letztjährige bronzenen Auszeichnung zu verteidigen. In gleicher Aufstellung verlief der Start erneut optimal,
doch trotz dem klaren 11:7 wurde schnell bewusst, dass auch dieser Gegner den Thurgauern alles abfordern würde, denn schon im zweiten, sehr ausgeglichenen Spielabschnitt musste RiWi mit 9:11 den
Ausgleich hinnehmen. RiWi wollte nun unbedingt Bronze, konnte noch zusetzen und die beiden folgenden Sätze in grossartiger Manier mit 11:9 und 11:7 für sich verbuchen. Man war nun überzeugt, den Sack
nun zu zumachen, wollte dabei anscheinend zuviel und verstrickte sich in ungenauen Zuspielen und daraus resultierenden Abschlussfehlern. Eine brutale 5:11-Niederlage war die Folge und der Gegner
konnte zum 2:3 anschliessen. Nachdem dem Gegner im nächsten Satz vier Punkte in Serie geschenkt wurden versuchte Eicher einen Wechsel im Angriff. Philipp Hugentobler für Bosshart konnte aber auch
nichts mehr retten und der Ausgleich mit 6:11 wurde Tatsache. Wieder mit dem Messer am hals gelang es RiWi sich zu steigern und bis zum 9:9 mitzuhalten, ehe Diepoldsau dank einem 11:9 die
Bronzemedaille feiern konnte. Trainer Eicher zur verpassten Chance: «Schade, denn nach so gutem Spiel und optimalem Start sollte eigentlich der Sieg drinliegen. Uns fehlte am Schluss etwas die letzte
Kraft und der Angriffsdruck, deshalb müssen wir mit dem Ergebnis doch zufrieden sein.»
Die Finalpartie Widnau gegen Jona wurde klar vom Meister dominiert. Widnau verteidigte seinen Titel mit 4:0 erfolgreich.
RiWi noch auf Rang vier vorgerückt
Wilen, 1.9.2008, Herbert Brägger
Das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen konnte am Samstag zu den letzten Vorrundenpartien Ettenhausen und Elgg auf der heimischen Ägelsee-Anlage empfangen. Dank zwei Erfolgen konnte auf Rang vier abgeschlossen werden.
Erfolgreicher Vorrundenabschluss mit Vollrunde
Am Samstag hatte RiWi auf dem heimischen Ägelseerasen zu den letzten beiden Partien der
Meisterschaftsvorrunde anzutreten. Die Ausgangslage für RiWi war klar, den der aktuelle fünfte Tabellenplatz war dank einem Sechspunktevorsprung nach hinten gesichert und somit auch die Teilnahme an
der Final Five Runde vom kommenden Wochenende in Schlieren. Nach vorne würde bei zwei Siegen und einem Nuller von Schwellbrunn in Jona noch eine Verbesserung auf Rang vier drinliegen, der aber
ebenfalls nur zur Teilnahme an den Finalpartien um Bronze berechtigen würde. Ungemütlicher präsentierte sich aber die Lage bei den beiden RiWi-Gegnern aus Ettenhausen und Elgg, standen doch beide
noch mitten im Abstiegskampf und brauchten dringendst zusätzliche Zähler. Es war zu befürchten, dass dieser Umstand die beiden Gegner beflügeln würde und deshalb war man bei RiWi gewillt mit
Konzentration und Kampf diese beiden Partien zu gewinnen.
Experiment im Angriff
Was er schon in der letzten Runde und im Cup in je einem Satz experimentierte, wurde von Spielertrainer Marcel Eicher
auch am Samstag weitergeführt. Nur mit Philipp Jung als echtem Angreifer und dafür mit Abwehrspieler Marco Bosshart anstelle von Philipp Hugentobler wollte Eicher eine neue Angriffsvariante weiter
austesten. Zusammen mit Silvan Küttel und Thomas Hungerbühler bildete er dazu die bewährte RiWi Abwehrfraktion.
Startschwierigkeiten überwunden
Nicht so wie geplant begann aber die Partie gegen Ettenhausen. Fehlende Konzentration war verantwortlich für
zu viele Eigenfehler und infolge von mangelndem Kampf konnte der Gegner immer wieder mit Stoppbällen punkten, was zum Satzverlust mit 13:15 führte. RiWi zeigte aber nun Charakter, nahm das Spiel in
die Hand und liess mit starken Aktionen dem nun doch etwas limitierten Gegner kaum mehr zu Punkten zu kommen. Die Satzergebnisse von zwei mal 11:5 und 11:6 bis zum 3:1 Erfolg zeigten die
Stärkeverhältnisse nun klar auf.
Eine Schwäche lag drin
In der Partie gegen Elgg, das in der Zwischenzeit gegen Ettenhausen verloren hatte und nun zur letzten Chance gegen
den Abstieg antrat, gab der Gastgeber gleich zu Beginn den Tarif durch, entwickelte grossen Angriffsdruck und es gelang schnell den Gegner zu überfordern. Mit 11:7 schien die Grundlage für den
zweiten Erfolg gelegt zu sein. Anstelle von Bosshart wurde nun Philipp Hugentobler ins Spiel genommen, was sich aber nicht positiv auswirkte, den durch die Umstellung wirkte das Team plötzlich
verunsichert und der Angriffsdruck nahm ab. Elgg nutzte die Situation, steigerte sich in Spiellaune und glich mit 11:6 zum 1:1 aus. Wieder mit Bosshart gelang es Coach Fabian Brägger das Team neu zu
motivieren, es fand im dritten Abschnitt wieder zur «alten» Form und reüssierte knapp mit 11:9. Nun machten sich beim Gegner Anzeichen von Resignation bemerkbar, er punktete praktisch nur noch bei
RiWi Eigenfehlern und mit 11:4 hatte das Heimteam sein Tagesziel erreicht.
Trainer war zufrieden
Trainer Eicher wirkte nach den Partien gelöst: «Ich bin zufrieden, wir haben unser Pflicht heute erfüllt und erst noch
gut gespielt, wir haben gegen solche Gegner auch schon schlechter ausgesehen. Wir haben sogar noch eine Rangverbesserung erreicht und gehen nun mit Volldampf in Richtung Bronze». Dank der beiden
Niederlagen von Schwellbrunn gegen Widnau und Jona ist RiWi noch auf den vierten Vorrundenschlussrang vorgerückt und muss nun in den Final Five gegen Schwellbrunn um den Einzug in den kleinen Final
spielen.
Aus für RiWi im Cup-Halbfinal
Wilen, 28.08.2008, Herbert Brägger
Neue Konzentration auf Meisterschaftsfinale
Das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen verlor am Mittwochabend das Cup-Halbfinale zu hause gegen
Meister Widnau und möchte sich nun zum Meisterschaftsende auf die noch mögliche Bronzemedaille konzentrieren.
Am Mittwochabend konnte RiWi auf dem heimischen Ägelseerasen Meister Widnau zur Halbfinalpartie im Schweizer Faustballcup empfangen. RiWi wusste natürlich nur zu gut Bescheid über die Stärken seines
Gegners, der als klarer Favorit antrat, und war gewillt, «das Unmögliche möglich zu machen». Zusammen mit Philipp Jung und Marco Bosshart im Angriff und Thomas Hungerbühler und Silvan Küttel in der
Defensive ging Spielertrainer Marcel Eicher an die anspruchsvolle Aufgabe über fünf Gewinnsätze.
Widnau abgeklärter
Über die ganze Partie gesehen bot RiWi eine starke Leistung gegen einen sehr selbstsicheren, spielstarken Gegner, an dem man phasenweise gut dran war und sich sogar öfters Vorteile erspielen konnte.
Nach dem verlorenen Startsatz und dem tollen Ausgleich zum 1:1 mit Philipp Hugentobler für Bosshart, gelang es dem Gastgeber aber nur bis zur Mitte des dritten Satzes mitzuhalten, ehe Widnau einen
Zacken zulegen und mit 11:8 zum 2:1 abschliessen konnte. Mit Eigenfehlern verhalf nun RiWi seinem Gegner zu einem erneuten Führungsausbau und nach dem 1:3 war es nun an den Thurgauern die letzte
Möglichkeit für eine Wende zu nutzen. Nach einer verheissungsvollen 7:5 Führung war es aber wieder Widnau, das seine Stärken demonstrierte und knapp mit 11:8 reüssieren konnte. Der letzte Satz war,
trotz erneuten RiWi-Vorteilen, dann nur noch Zugabe und Widnau wird am 20.September in Ettenhausen der Finalgegener von Appenzeller Vorderland sein, in dessen Reihen Widnaus ehemaliger Schlagmann
Cyrill Schreiber spielt. RiWi-Zuspieler Thomas Hungerbühler meinte zum Spiel: «Ich bin trotz der Niederlage zufrieden, denn mit Ausnahme unserer alten Schwäche, den Zuspielen, konnten wir überzeugen.
Man muss aber neidlos anerkennen, dass Widnau in allen Belangen eine Spur besser ist und abgeklärter und selbstsicherer auftrat».
Meisterschaft am Samstag
Nach dem Cupaus setzt nun RiWi voll auf das Meisterschaftsfinale. Gemäss dem aktuellen Tabellenstand liegen die Hinterthurgauer auf Platz fünf und können nach vorne und hinten nichts mehr bewegen.
Dieser Rang berechtigt in der Finalrunde zu einer Partie gegen den Tabellenvierten um die Teilnahme am Spiel um Rang drei. Die bronzene Auszeichnung ist darum das anvisierte Ziel. Die letzten
Vorrundenpartien von RiWi finden am Samstagnachmittag ab 16’00 Uhr (Achtung: neue Anspielzeit) auf der Wilener Ägelseeanlage statt. Trotz der Bedeutungslosigkeit dieser Partien für die Einheimischen,
möchten sie sich mit tollen Spielen ohne Leistungsdruck, von ihrem treuen Heimpublikum verabschieden. Da sich aber die beiden Gegner aus Ettenhausen und Elgg noch voll im Abstiegskampf befinden und
ums Überleben zu kämpfen haben, werden in Wilen auch entscheidende und bestimmt entsprechend spannende Partien zu sehen sein.
RiWi konnte nicht ganz überzeugen
Wilen, 25.08.2008, Herbert Brägger
Neuer Fokus auf die bronzene Auszeichnung
Zur ersten Spielrunde nach der Sommerpause hatte das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen am Samstag
in Schwellbrunn gegen Diepoldsau und gegen den Gastgeber anzutreten. Nach nur einem Erfolg kann das Saisonziel Halbfinale nun nicht mehr erreicht werden.
Um die Möglichkeit auf mindestens den dritten Vorrundenrang weiter offen zu halten, wären in der zweitletzten Runde in Schwellbrunn vier Zähler notwendig gewesen. Nach dem tollen Auftritt vor den
Ferien am Europapokal in Münchwilen war man bei RiWi überzeugt diese Aufgabe gegen Aufsteiger Diepoldsau und den etwas verunsicherten Gastgeber Schwellbrunn lösen zu können.
Ausgeglichener Start
Mit Philipp Jung und Marco Bosshard im Angriff und zusammen mit Thomas Hungerbühler und Silvan Küttel in der Abwehr startete Spielertrainer Marcel Eicher in die Partie gegen Aufsteiger Diepoldsau.
Eine ausgeglichene Startphase mit Eigenfehlern auf beiden Seiten liess ein spannendes Spiel erwarten. Der erste Satz ging mit 8:11 aber verloren und RiWi war nun mit Philipp Hugentobler für Bosshard
gewillt mit mehr Konzentration zum Erfolg zu kommen. Ein stark erspieltes 11:6 sorgte dann auch für beste Voraussetzungen zum angestrebten Erfolg. Dass sich dann aber RiWi nach einer 10:8 Führung
durch Eigenfehler den dritten Durchgang mit 10:12 noch nehmen liess war nicht förderlich für den nächsten, möglicherweise bereits entscheidenden Satz. Wieder durch Unkonzentriertheiten in Rückstand
geraten, gelang es den Thurgauern erst zum Schluss zurück ins Spiel zu finden, leider zu spät und ein 9:11 besiegelte die unglückliche 1:3 Niederlage
Grosszügiger Gastgeber
Bei sintflutartigen Regenfällen hatte nun RiWi anfänglich grosse Mühe auf dem für sie ungewohnten Kunstrasen die Angriffsbälle des Schwellbrunner Schlagmanns zu parieren. Sang- und klanglos
ging der Gast mit 1:11 unter. RiWi konnte aber die Schmach überraschend gut wegstecken, kämpfte sich, auch mit Hilfe der gegnerischen Flüchtigkeitsfehler, in ihr Spiel und feierten einen neu
motivierenden 15:13 Teilerfolg. Nun war das Spiel gelaufen. RiWi konnte sich nochmals steigern, Schwellbrunn hatte nur noch wenig entgegenzusetzen und mit 11:7 und 11:8 ging diese Partie an RiWi.
Saisonziel verpasst
Trainer Eicher etwas unzufrieden: „Wir konnten die Europapokalform nicht ganz konservieren, haben unser Vorrundenziel Rang drei klar verpasst, wollen nun aber in der Finalrunde die noch mögliche
Bronzeauszeichnung gewinnen“. RiWi liegt nun zwei Partien vor Schluss der Vorrunde auf dem fünften Rang und kann nach vorne wie nach hinten nichts mehr bewegen. Dieser Rang berechtigt in der
Finalrunde zu einer Partie gegen den Tabellenvierten um die Teilnahme am Spiel um Rang drei. Ettenhausen und Elgg werden die beiden letzten Vorrundengegner von RiWi sein. diese Partien finden am
Samstag ab 17’00 Uhr auf dem Ägelseerasen in Wilen statt. Trotz der Bedeutungslosigkeit dieser Partien, möchte sich RiWi mit einer tollen Leistung von seinem treuen Heimpublikum verabschieden.
Hochklassige Cup-Paarung
Nachdem RiWi vor den Ferien, allerdings mit sehr viel Mühe, den Erstligisten Oberbüren aus dem Pokal-Wettbewerb eliminiert hat, treffen die Hinterthurgauer am Mittwochabend um 19’30 Uhr auf der
Ägelseeanlage in Wilen auf das „Überteam“ aus Widnau. Nur zu gerne würden die Einheimischen den Rheintalern ein Bein stellen, was aber sicher einer riesigen Überraschung gleich kommen würde. Trotzdem
will RiWi versuchen seine Chancen zu wahren und mindestens dem Gegner Paroli zu einer spannenden offenen Partie bieten zu können. Der Sieger wird später das Finalspiel gegen das bereits
qualifizierte NLB-Team Appenzeller Vorderland mit Schlagmann Cyrill Schreiber bestreiten können.
RiWi fehlte die Spielfreude
Wilen, 30.06.2008, Herbert Brägger
Formtief noch nicht überwunden
Die Spielrunde vom Samstag in Widnau, wo das NLA-Team aus Rickenbach-Wilen auf Oberentfelden und auf Meister Widnau traf, brachte für die
Thurgauer leider keinen Punktezuwachs.
Mit der Vorgabe mindestens zwei Zähler aus dieser Runde zu holen, reiste das RiWi-Team am Samstag nach Widnau. Aus der geplanten Ausbeute wurde aber nichts, ging doch bereits die Partie gegen
Oberentfelden verloren und von einer Überraschung gegen Gastgeber Widnau war RiWi leider weit entfernt. Nach der schwachen Vorstellung vom vorherigen Samstag in Deitingen und dem nur knappen 5:4
Erfolg vom letzten Donnerstag im Cup gegen Erstligist Oberbüren, war RiWi am Samstag nicht in der Lage eine wesentlich bessere Leistung abzurufen.
Start mit Eigenfehlern
Mit Philipp Hugentobler und Philipp Jung im Angriff und zusammen mit Thomas Hungerbühler und Silvan Küttel in der Abwehr startete Spielertrainer Marcel Eicher in die Partie gegen Oberentfelden.
Nervös und ängstlich eröffnete RiWi die Partie gleich mit drei Eigenfehlern in Serie und musste in der Folge bis zum Satzende diesen Verlustpunkten erfolglos nachrennen und bereits mit 8:11 zum
ersten Mal klein beigeben. Gefestigt durch diesen Erfolg trat nun der Gegner sehr selbstsicher auf, dominierte den zweiten Abschnitt klar und reüssierte mit 11:4 zum vorentscheidenden 2:0.
Überraschend war es aber nun RiWi, das stark reagieren konnte. Da nun nichts mehr zu verlieren war, konnte die Nervosität abgelegt werden, der Gegner machte nun die Fehler, RiWi fand zu seinem Spiel
und verkürzte mit 11:4 zum 1:2. Die gute RiWi-Phase war aber leider nur von kurzer Dauer, denn zu sehr fehlt momentan bei den Thurgauern die Freude am Faustballspielen, der Gegner konnte wieder
kontern, liess den drucklosen Kontrahenten nun keine Chance mehr und beendete die Partie mit 11:7 zu seinen Gunsten.
Widnau erneut zu stark
nach der schwachen Leistung in der ersten Partie war nicht anzunehmen, dass RiWi gegen Meister und Leader Widnau zu Punkten kommen könnte. Diese Ahnung wurde dann auch schnell zur Tatsache, denn nach
einem furiosen Start konnte der Gastgeber im Startsatz gleich mit 11:4 den Tarif bekannt geben. Die schlechte Abwehr- und Zuspielarbeit wurde durch drucklose Angriffe noch verschlimmert und eine
Überraschung lag nie drin. Kurz und bündig mit 11:6 und 11:8 war es dann auch Widnau, das sich zwei weitere Zähler und damit seine Ungeschlagenheit sichern konnte.
Formtief nicht überwunden
Trainer Eicher meinte nach den beiden Niederlagen: „Das Formtief, das sich bereits in den letzten Partien abgezeichnet hat, hat sich noch verschärft. Es kommt und entgegen, dass jetzt bis Ende August
Meisterschaftspause ist. Für die Europapokalrunde vom kommenden Wochenende ist die Situation aber nicht so erfreulich, wir hoffen aber, dass wir uns während der laufenden Woche noch etwas auffangen
und wir im Verlauf des Turniers die Freude am Faustball wieder finden können“. RiWi liegt nun mit einer Vierpunktereserve auf dem fünften Tabellenrang, hat aber bereits vier Zähler Rückstand
auf den angestrebten dritten Platz. Ein Effort in den letzten vier Vorrundenpartien Ende August wird also notwendig sein.
Faustball-Gemeinschaft
Rickenbach-Wilen






