Hallensaison 2011/12
Gold und Bronze an der Ostschweizermeisterschaft für RiWi
23.12.2011, Cyrill Mettler
Dieses Wochenende traten sieben Nachwuchsmannschaften der FG RiWi an den Ostschweizermeisterschaften in vier verschiedenen Altersklassen an.
Beinahe die ganze Nachwuchsabteilung der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen war dieses Wochenende an der Ostschweizermeisterschaft im Einsatz. Aufgeteilt in vier Alterskategorien, U10, U12, U14 und U16, traten die jüngsten des Vereins gegen ihre Rivalen aus der Region an. Die Faustballer aus Rickenbach-Wilen, einer Hochburg des Nachwuchsfaustballsports, erhofften sich natürlich Erfolge in allen Kategorien. Die beiden U16-Mannschaften erreichten den vierten und zehnten Rang. In der Kategorie U12 wurde von der angetretenen Mannschaft der neunte Rang errungen. Besser lief es den Spielern der unter vierzehnjährigen Mannschaften der FG RiWi, die mit dem vierten und dem dritten Rang die erste Medaille nach Hause bringen konnten. Weiteres Edelmetall konnte von der ersten Mannschaft der U10 gewonnen werden. Ihnen reichte es sogar für den Titelgewinn und die goldene Medaille. Der neunte Rang wurde von der zweiten Mannschaft der unterzehnjährigen belegt.
Feldsaison 2011
Europäisches Edelmetall für RiWi Nachwuchsspieler
Wilen, 18.07.2011, Herbert Brägger
An den, über die letzten beiden Wochenende ausgetragenen, Europameisterschaften im Nachwuchsfaustball resultierten für die drei Schweizer Nationalteams U18, U18 weiblich und U21 ein Titel und zwei weitere Medaillen. In den Teams kamen auch RiWi Spieler zum Einsatz.
Bereits am vorletzten Wochenende wurde in Jona die Nachwuchs-Europameisterschaft für U18 durchgeführt. Bei den Jungs war das Ziel, nach den Titeln in den Jahren 2004 und 2007, zum dritten Mal Meister zu werden. Diese Absicht zeigte das Team dann auch schon in der Vorrunde, denn es qualifizierte sich ungeschlagen für das Finale. Dem Gegner Deutschland, gelang es dem Gastgeber einen spannenden Kampf zu liefern. Doch am Schluss hiess der gefeierte neue Europameister Schweiz. Etwas weniger gut lief es bei den Mädels. Mit ihrem Spiel waren sie an der Europäischen Spitze dran. Leider ging aber die Halbfinalpartie gegen Österreich verloren. Das Team sicherte sich aber im kleinen Final gegen Italien Bronze.
Bruder und Schwester erfolgreich
In den beiden Teams war je ein RiWi Mitglied im Einsatz. Bruder Jonas und Schwester Rahel waren massgeblich beteiligt an den Ergebnissen und sorgten für doppeltes Edelmetall im Hause Hess in Wilen. Dieser, für beide, erste internationale Erfolg war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer grossen Zukunft im Faustballsport, spielen doch beide bereits seit Jahren eine beachtliche Rolle in ihrem Sport. Rahel begann schon 2002, als damals sechsjährige, zusammen mit ihrem um drei Jahre älteren Bruder Jonas mit dem Faustballtraining. Seither war Rahel öfters erfolgreich in den verschiedenen Nachwuchskategorien an regionalen und nationalen Meisterschaften und war mit ihren fünfzehn Jahren die zweitjüngste Spielerin im Schweizer EM-Team. Ihre Ziele sind, sich auch in Zukunft für das Nationalteam zu qualifizieren, denn sie möchte im nächsten Jahr an die U18 Weltmeisterschaft nach Kolumbien reisen. Der achtzehn jährige Jonas spielt im NLB-Team und möchte sich bald für das Eins empfehlen. Da er nun alters halber aus der U18 ausscheiden muss, will er sich in die U21 Nati spielen. Jonas spricht auch für seine Schwester, wenn er erklärt: „Das Erlebnis in Jona war grossartig, die Atmosphäre und die vielen Fans bauten einen riesigen Druck auf uns Spieler auf. Der Stolz und die Freude hier dabei zu sein stand aber über dem Druck und machte es mir leicht ein gutes Turnier zu spielen.“
Familie Hess komplett
Nach seinen beiden jüngeren Geschwistern kam dann auch ihr Bruder Benno zu RiWi, womit der Faustballvirus die ganze Familie Hess erfasst hatte. Auch die Eltern engagieren sich im Verein als gern gesehene Helfer und unterstützen ihre Kinder bei jeder Gelegenheit als begeisterte Fans. Benno ist für die aktuelle Saison in die erste Mannschaft als Abwehrspieler aufgestiegen und erfüllt seine Abwehraufgaben trotz militärischen Absenzen sehr überzeugend.
Silber für U21 in Deutschland
Die EM der Herren U21 fand am letzten Wochenende in Deutschland statt. Das Team Schweiz mit RiWi Spieler Silvan Jung traf, nach einem klaren Erfolg im Halbfinal über Österreich, im Finalspiel auf Favorit Deutschland. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es aber den Schweizern nicht die Überraschung zu schaffen. Sie freuten sich aber riesig über das gewonnene Silber. Für Silvan war dies bereits die zweite EM Medaille, nachdem er schon im letzten Jahr U21 Bronze holte. Er ist in Niederhelfenschwil aufgewachsen und kam vor zehn Jahren zusammen mit seinem Bruder Philipp zu RiWi. Bei den Hinterthurgauern spielt er nun bereits die zweite Saison in der NLA als Zuspieler und ist dafür verantwortlich, dass sein Bruder als Schlagmann optimal Angriffsbälle zugespielt bekommt. Er war in diesem Jahr bereits im erweiterten Kader für die Weltmeisterschaft der A-Nati und hofft, dass er den Sprung ganz nach oben im nächsten Jahr schaffen kann.
Nachwuchslager in Filzbach vom 17. bis 21. April 2011
Eulachturnier Elgg
Das Elgger Eulachturnier war der Startschuss ins diesjährige bereits 6. RiWi-Nachwuchstrainingslager, welches wiederum in Filzbach stattfand. Mit einem 3., einem 4., zwei 5. und einem 10. Platz
sowie dem Turniersieger in der U12 begann die Fahrt nach Filzbach durch die zahlreichen Eltern, die 6 Leiter und die 42 Kinder. Wie im letzten Jahr begleiteten uns einige Affeltranger Spieler und
Leiter. Leider kamen wir leicht verspätet zum Nachtessen. Nach dem Zimmerbezug wollten noch einige, trotz der Anstregungen des Eulachturniers, in die Hallen um etwas Fussball oder Faustball zu
spielen. Widerum hatten wir das Neunerzimmer zu beziehen, diesmal mit unseren Ältesten Nachwuchsspielern, welche etwas mehr auf Ordnung achteten als im letzten Jahr die jüngeren.
1. Tag
Nach dem Steini-Morgenfooting hatten einige bereits keine Lust mehr auf ein grosses Frühstück, wiederum andere hatten etwas Zeitprobleme durch die veränderte Aufstehzeit. Mit dem perfekten Wetter zogen wir Riwianer bereits aufs Feld und genossen die ersten Trainings auf Rasen. Am Nachmittag musste die U18 bereits auf einen OL- sowie Discgolf-Kurs um die Kondition auf Vordermann zu bringen. Am Abend durften die Jüngeren ins Wasser. Es wurde gesprungen, getaucht, geplanscht, und, und, und.
2. Tag
Auch der Dienstag zeigte sich wieder von der Besten Seite. Nebst dem Faustballspezifischen Training am Morgen fanden am Nachmittag die Trainingsspiele gegen Jona statt. Ausnahmsweise stellten die
Riwianer geschlossen die Sieger und die Joner die Verlierer. Der Spieleabend fand für die U12 und U10 im Walde beim Tippizelt statt, als mit "Versteckis" einige Kinder fast nicht mehr gefunden
werden konnten. Einige der Jüngsten wollten noch auf die Finnenbahn und zogen im Dunkeln ihre Runden.
3. Tag
Der zweitletzte Tag stand am Morgen ganz im Zeichen der Kondition und Koordination. Ein grosser Parcour musste durchgearbeitet werden, um im Sommer auch von der Fitness her zu den Besten zu
gehören. Nach einem eher lockeren Nachmittag spielten am Abend alle zusammen in gemischten Mannschaften das Faustballplauschturnier. So hatten die Jüngsten die Möglichkeit, auch einmal mit einem
U18-Spieler zusammenzuspielen und die Älteren sahen was im RiWi-Nachwuchs nachrückt. Der Turnierdominator war die Mannschaft von Captain Christian Stäbler mit 6 Siegen aus 7 Spielen. Die letzte
Lagernacht war wie immer um 1 Stunde verlängert worden. Trotzdem blieben einige etwas länger wach um z.B. den eigenen Geburtstag zu feiern.
4. Tag - Schlusstag
Am Schlusstag fanden noch die Revanchespiele gegen Jona statt, welche an der diesjährigen Hierarchie nichts mehr änderten. RiWi siegte auch diesmal! Beim traditionellen U18 vs. Leiter Spiel
siegte wiederum das Leiterteam, diesmal sogar mit 3:0! Die U18 würde nun sagen, die Satzresultate waren knapper (11:9, 11:9, 11:8), aber die Null steht trotzdem. Nach dem Mittagessen mit den
Eltern, startete die Discgolf-Runde. Einige Frisbees flogen in die Büsche, andere den Felsen hinunter und schlussendlich landeten alle im Ziel.
Dieses Lager zeichnet das perfekte Wetter, ein grosses Leiterteam und keine Verletzungen aus! Vielen Dank den Leitern Patricia Koruna, Moni Thalmann, Simon Forrer, Andreas Sprenger und Andreas
Steinbauer.
Der grösste Dank gehört unserem Organisator und "Tätschmeister" Fredi Sprenger.
Bilder zum Lager folgen in Kürze!!
Faustball-Gemeinschaft
Rickenbach-Wilen





