· 

RiWi meldet sich eindrücklich zurück

Bericht: Yannic Wild

 

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Affeltrangen zeigte die FG Rickenbach-Wilen in der dritten Runde der Nationalliga A eine starke Reaktion. Bei garstigen Wetterbedingungen holten die Wilener einen souveränen Sieg gegen Jona und verlangten dem Schweizermeister Elgg-Ettenhausen alles ab. Besonders die kämpferische Einstellung und das geschlossene Auftreten des Teams machten Mut.

 

RiWi – TSV Jona Faustball (11:5, 11:9, 11:9)

RiWi – FG Elgg-Ettenhausen 0:3 (8:11, 9:11, 10:12)

 

Klare Antwort gegen Jona

Im ersten Spiel gegen Jona stand für die Wilener einiges auf dem Spiel, hatte man aus dem vergangenen Herbst doch noch eine Rechnung offen. Entsprechend fokussiert trat RiWi auf und kontrollierte die Partie von Beginn weg.

Trotz schwieriger Wetterbedingungen überzeugte insbesondere die Defensive der Hinterthurgauer. Die stabile Abwehrarbeit ermöglichte es der Offensive, druckvoll und variabel aufzuspielen. Ohne grosse Mühe setzte sich RiWi schliesslich klar mit 3:0 durch und holte sich verdient zwei wichtige Punkte.

 

Schweizermeister gefordert

Im zweiten Spiel wartete mit Elgg-Ettenhausen der amtierende Schweizermeister. Auf tiefem und nassem Boden entwickelte sich eine intensive Partie, die vor allem vom Servicespiel geprägt war. Während Elgg auf die wuchtigen Angaben von Joel Fehr setzte, lieferten sich auf Wilener Seite Janis Witschi und Timo Wild ein regelrechtes Serviceduell mit dem Favoriten.

Defensiv lief es den Wilenern nicht mehr ganz so stabil wie noch gegen Jona, weshalb man über weite Strecken stark vom eigenen Service abhängig war. Dennoch hielt RiWi gut mit und brachte den Schweizermeister mehrfach ins Wanken. Besonders im dritten Satz lag sogar der Satzgewinn in der Luft. Trotz drei Satzbällen gelang es den Wilenern jedoch nicht, eine Verlängerung zu erzwingen.

Die knappen Satzresultate zeigen jedoch deutlich, dass die Partie wesentlich enger verlief, als es das klare 0:3 vermuten lässt.

 

Feuer und Teamgeist zurück

Nach dem stimmungsmässigen Tiefpunkt der Vorwoche präsentierten sich die Wilener wie verwandelt. Trotz Kälte und Nässe war das Feuer auf dem Platz deutlich spürbar, und auch das Zusammenspiel funktionierte wieder deutlich besser. Viele Zuschauer fanden den Weg an die Runde und sorgten für eine tolle Atmosphäre.

Der Ferienabwesende Bosshart wurde von Silvan Jung vertreten. Dieser coachte die Mannschaft ruhig und setzte seine Timeouts immer wieder geschickt ein.

 

Wichtige Wochen stehen bevor

Mit den zwei gewonnenen Punkten verbessert sich RiWi auf den 6. Zwischenrang und liegt nun zwei Punkte vor Widnau und Diepoldsau. In zwei Wochen steht auf dem Ägelsee-Rasen in Wilen das erste Heimspiel der Saison an. Gegner sind Diepoldsau und Neuendorf, welche sich direkt nach bzw. vor den Wilener klassieren.