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RiWi bringt sich um den Lohn

Bericht: Yannic Wild

 

 

Mit grossen Hoffnungen war die FG Rickenbach-Wilen in die entscheidende Woche der Meisterschaft gestartet. Das Nachholspiel gegen Diepoldsau sowie die beiden Partien in Ettenhausen hätten die Wilener wieder in Schlagdistanz zu den Final4-Plätzen bringen können. Stattdessen resultierten drei Niederlagen, womit die letzten Hoffnungen auf einen Platz in der Finalrunde begraben sind.

 

RiWi – Diepoldsau-Schmitter 1:3 (12:10, 11:13, 9:11, 7:11)

Elgg-Ettenhausen – RiWi 3:2 (8:11, 13:11, 7:11, 11:4, 13:11)

RiWi – Jona 0:3 (10:12, 8:11, 4:11)

 

Nervöser Auftritt gegen Diepoldsau

Bereits im Nachholspiel vom Donnerstag zeigte sich ein ungewohntes Bild. Bei sommerlichen Temperaturen und einem sehr harten Platz wirkten die Wilener nervös und verunsichert.

Zwar konnte RiWi den ersten Satz auch dank einiger Geschenke der Gäste für sich entscheiden, doch im zweiten Durchgang verpasste man es, die Partie frühzeitig in die gewünschte Richtung zu lenken. Stattdessen schlichen sich immer mehr Fehler ins Spiel ein. Die Unsicherheit nahm zu und auch die Offensive blieb hinter den starken Leistungen der Vorwochen zurück. Diepoldsau nutzte dies konsequent aus und drehte die Partie verdient zu seinen Gunsten.

 

Verpasste Chance in der Hitzeschlacht

Am Samstag wartete mit Elgg-Ettenhausen der amtierende Schweizermeister. In der drückenden Hitze von Ettenhausen entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Partie auf gutem Niveau. Die Wilener hielten über weite Strecken gut mit und standen mehrmals kurz vor dem durchbruch.

Wie bereits gegen Diepoldsau fehlte jedoch in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz. Sowohl im zweiten als auch im fünften Satz vergab RiWi wichtige Bälle und musste sich schliesslich äusserst knapp mit 2:3 geschlagen geben. Eine Niederlage, die besonders schmerzte, weil ein Sieg durchaus in Reichweite gelegen hätte.

 

Tank gegen Jona leer

Die intensive Woche und die kräftezehrende Hitzeschlacht hinterliessen ihre Spuren. Im abschliessenden Spiel gegen Jona wirkten die Wilener sichtlich schlapp. Zwar konnte RiWi in den ersten beiden Sätzen nochmals gut mithalten, doch die nötige Frische fehlte zunehmend. Als im dritten Durchgang der Faden endgültig riss, nutzten die Joner die Gelegenheit konsequent aus und sicherten sich einen klaren 3:0-Erfolg.

 

Blick nach vorne

Nach den starken Wochen zuvor endet eine intensive Meisterschaftswoche für RiWi mit einer grossen Enttäuschung. Die Niederlagen schmerzen besonders, da man sich die Ausgangslage für den Saisonendspurt selbst verbaut hat. Dennoch gilt es nun, den Fokus auf die verbleibenden Spiele zu richten und die Saison mit positiven Resultaten abzuschliessen. In Neuendorf treffen die Wilener auf die Hausherren sowie erneut auf Diepoldsau.

 

RiWi-Kader: Lino Martin, Livio Sprenger, Simon Stäbler, Luca Wild, Timo Wild, Yannic Wild, Janis Witschi, Coach: Marco Bosshart