Bericht: Daniel Baumgartner
Die Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen darf einmal mehr stolz auf ihren Nachwuchs und ihre Nationalspieler sein. Gleich mehrere RiWi-Akteure wurden für internationale Grossanlässe von Swiss Faustball selektioniert und vertreten die Schweiz in den kommenden Wochen auf höchster Stufe.
Luca Wild fährt mit dem A-Kader an die EM nach Dänemark
Mit der Nomination von Luca Wild ins Schweizer Männer-Nationalteam wird erstmals nach Silvan Jung wieder ein RiWi-Spieler an einer A-EM auflaufen. Der neue Nationaltrainer Hartmut Maus setzt nach dem Umbruch im Nationalteam bewusst auf junge und hungrige Spieler. Einer davon ist Luca Wild, der sich mit starken Leistungen in der NLA für die EM vom 12. bis 15. August in Dänemark empfehlen konnte. Für Luca ist die Selektion ein weiterer Meilenstein in seiner Entwicklung und gleichzeitig eine grosse Anerkennung für die Nachwuchsarbeit der FG RiWi. Das Schweizer Team verfolgt das Ziel, trotz vieler neuer Gesichter eine Medaille zu gewinnen.
RiWi-Präsenz auch im U21-Nationalteam
Auch im Schweizer U21-Nationalteam ist die FG RiWi vertreten. Für die Europameisterschaften in München vom 22. bis 23. August wurden mit Timo Wild und Livio Sprenger gleich zwei RiWi-Spieler selektioniert. Beide haben sich mit konstant starken Leistungen für das EM-Kader empfohlen und dürfen die Schweiz in Deutschland vertreten. Zusätzlich stehen mit Levin Wild und Lino Martin zwei weitere RiWi-Akteure als Pikettspieler bereit. Sollte es im Vorfeld der EM zu verletzungsbedingten Ausfällen kommen, könnten auch sie noch ins definitive Aufgebot nachrücken.
Lea Brühwiler an der Heim-WM in Reiden
Bereits wenige Tage zuvor stehen die U18-Weltmeisterschaften in Reiden vom 23. bis 26. Juli 2026 auf dem Programm. Mit Lea Brühwiler ist auch hier eine RiWi-Spielerin vertreten. Die Schweizer U18-Frauen möchten vor heimischem Publikum den Halbfinal erreichen und an die erfolgreichen Auftritte vergangener Jahre anknüpfen. Für Lea bietet sich die einmalige Gelegenheit, an einer Weltmeisterschaft im eigenen Land wertvolle Erfahrungen zu sammeln und die Schweiz auf internationaler Bühne zu repräsentieren. Vor den eigenen Fans will das Schweizer Team den Heimvorteil nutzen und sich mit starken Leistungen gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Für Lea Brühwiler ist die Heim-WM zweifellos ein Highlight ihrer jungen Faustballkarriere. Gleichzeitig zeigt die Nomination von Amelia Kunz als Pikettspielerin, dass auch sie zum erweiterten Kreis der besten Schweizer Nachwuchsspielerinnen gehört.
Ein Beweis für die erfolgreiche RiWi-Nachwuchsarbeit
Dass gleich mehrere Spielerinnen und Spieler der FG RiWi in verschiedenen Schweizer Nationalteams vertreten sind, ist kein Zufall. Die Selektionen sowie die Pikett-Aufgebote zeigen eindrücklich die Qualität der RiWi-Nachwuchsarbeit. Die gesamte FG RiWi gratuliert ihren Nationalspielerinnen und Nationalspielern herzlich zu diesen grossartigen Erfolgen und wünscht ihnen für die bevorstehenden internationalen Einsätze viel Erfolg, tolle Erfahrungen und unvergessliche Momente im Schweizer Dress. Hopp Schwiiz – und Hopp RiWi!
